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HISTORIE

Der Turnverein Großwallstadt 1888 e.V. (TVG) ist ein Sportverein aus dem unterfränkischen Großwallstadt, der vor allem durch seine Handballabteilung überregional bekannt wurde.

Mit sieben Deutschen Meisterschaften, vier DHB-Pokalsiegen sowie fünf internationalen Titeln ist der TV Großwallstadt einer der erfolgreichsten Handballvereine in Deutschland.

Schon seit 1925 wird im unterfränkischen Großwallstadt Handball gespielt. 1969 stieg man, nach zahlreichen Erfolgen auf regionaler Ebene, in die Hallenhandball-Bundesliga auf. Außerdem gehörte der Verein der Feldhandball-Bundesliga von 1967 bis 1973 in allen sieben Sommerspielzeiten an, in denen sie existierte. In der ersten Spielzeit 1967 wurde der TVG dabei Vizemeister, in der letzten Saison 1973 gewann Großwallstadt das Bundesligaendspiel im Feldhandball und holte seinen ersten nationalen Meistertitel.

Seit Gründung der einteiligen Handball-Bundesliga 1977 spielte der Verein in der höchsten deutschen Spielklasse und ging als erster Deutscher Meister in die Geschichte der Handball-Bundesliga ein. Im Jahre 1980 gelang den Großwallstädtern Historisches, sie errangen mit der deutschen Meisterschaft, dem deutschen Pokal, dem Europapokal der Landesmeister und dem Supercup alle möglichen Titel. Nachdem der Verein das Geschehen in den frühen Jahren der Liga nahezu beherrschte – bis Ende der 1980er Jahre war der westdeutsche Hallenhandball fast ausschließlich vom TV Großwallstadt, VfL Gummersbach und TUSEM Essen geprägt –, fiel der TV Großwallstadt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ins Mittelmaß zurück. Am Ende der Saison 2012/13 stieg der Verein nach 44 Jahren Bundesligazugehörigkeit in die 2. Bundesliga ab. Als neuer Trainer wurde für die Saison 2013/14 Khalid Khan verpflichtet. Am 28. Oktober 2013 wurde bekannt, dass Khan aufgrund eines psychischen Erschöpfungssyndroms nicht mehr in der Lage ist, die Mannschaft weiter zu trainieren. Am 3. November 2013 wurde Maik Handschke als Nachfolger verpflichtet, der bis November 2012 bei TUSEM Essen unter Vertrag stand. Im Mai 2015 erhielt Großwallstadt keine Lizenz mehr für die 2. Bundesliga. Man entschied sich gegen einen Gang vor das zuständige Sportgericht und stand somit als Zwangsabsteiger in die Drittklassigkeit fest.

Um die Handballabteilung auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen, wurde im Jahr 2001 die TV Grosswallstadt Handball AG, die erste Aktiengesellschaft in der Handball-Bundesliga, gegründet.

Am 6. Februar 2012 gab der TV Großwallstadt bekannt, dass ein Rechtsformwechsel beschlossen wurde. Demnach wurde die TV Grosswallstadt Handball AG in die TV Grosswallstadt Handball GmbH umgewandelt.