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Angeschlagen musste sich der TVG gegen die SG Leutershausen geschlagen geben...

SG Leutershausen - TV Großwallstadt 30:24 (16:11). -


Das Spitzenspiel in der Staffel Mitte zwischen dem Zweiten SG Leutershausen und dem Spitzenreiter TV Großwallstadt war gleichzeitig auch der Auftakt in die Rückrunde. Mit einer arg dezimierten Mannschaft musste sich der TVG an der Bergstraße geschlagen geben, bleibt aber trotzdem an der Spitze der Tabelle. Das Hinspiel gewann der TVG mit +zwölf Toren, das Rückspiel musste er nun mit -sechs verloren geben.


Der Sportliche Leiter der SG, Mark Wetzel, sagte bereits im Vorfeld, dass sie unbedingt gewinnen wollen - auch, um die Spannung in der Staffel weiter hoch zu halten. Das ist ihnen nun gegen die ersatzgeschwächten Gäste gelungen. „Wir sind heute an unsere Grenzen gestoßen“, sagte TVG-Coach Ralf Bader nach Spielschluss. Er musste auf die beiden Spieß-Brüder verzichten. Hinzu fehlte Jan Winkler und Jan Blank. Can Adanir, Michael Spatz, Dino Corak gingen gesundheitlich angeschlagen ins Spiel. „Gegen Leutershausen musst du richtig gut spielen, um zu gewinnen. In unserer Besetzung heute hätte alles perfekt passen müssen, um einen Sieg mit nach Hause zu nehmen“, sagte daher auch TVG-Coach Bader weiter.





Seine Jungs begannen sehr gut, führten mit 2:0 und 3:1 (7. Minute). Im Angriff agierte der TVG sicher und schnell, in der Formation 6-6 wurde gut verteidigt. So waren die Gäste auch beim 4:3 noch vorne. Bereits in dieser frühen Phase handelte sich Maximilian Rolka nach einem Foul an Mario Stark die Rote Karte ein. Allerdings konnte der TVG daraus kein Kapital schlagen. Nach dem 5:5 zogen die Hausherren auf 10:6 (20.) davon. Dreh- und Angelpunkt war Rückraumspieler Hendrik Wagner. Er spielte nach wochenlanger Verletzungspause groß auf, das Zusammenspiel mit Kreisläufer Manel Cirac war sehr gut und der TVG zog ein ums andere Mal den Kürzeren. Egal, was die Gäste probieren, ob sie eine 6-0- oder 5-1-Deckung stellten, die SG hatte immer eine Lösung parat, agierte phasenweise mit dem siebten Feldspieler.


Dem TVG war deutlich anzumerken, dass die Alternativen fehlten, um dagegen zu halten. Trotzdem sah es beim 14:11 nach einem vernünftigen Halbzeit-Ergebnis aus. Aber Leutershausen setzte noch zwei Tore drauf und ging mit einem beruhigenden 16:11 in die Pause.


Nach dem Wechsel hatte sich der TVG viel vorgenommen, wollte das Spiel unbedingt drehen. „Wir wissen, dass wir das können. Das haben wir schon öfters bewiesen“, so Ralf Bader. Doch auch die Hausherren wollten unbedingt ihren Vorsprung weiter ausbauen und setzten auf den Vorteil, dass ihre hochgewachsenen Spieler dem TVG überlegen waren. So war es dann auch. Bis zur 35. Minute stockte die SGL ihren Vorsprung auf 20:11 auf. Vor allem Hendrik Wagner war nie zu halten. Erneut spielte die SG mit dem siebten Feldspieler und wenig später stand es sogar 23:13 (42.).


Der TVG war etwas überrumpelt und es sah nach einer richtig deutlichen Niederlage aus. Doch die Bader-Crew zeigte wieder einmal Moral, kämpfte bis zum Umfallen, wechselte im Tor zwischen Jan-Steffen Redwitz und Can Adanir und versuchte alles. Doch noch immer stand es in der 51. Minute 27:18 für die SG. Die Gäste legten im Endspurt noch ein paar Körner drauf, kamen bis auf vier Tore heran, probierten mit einer offenen Deckung, den Gegner aus dem Tritt zu bringen.




Nun fehlte das nötige Quäntchen Glück, denn in dieser Phase wurde einige gute Einwurf Möglichkeiten versemmelt, fanden den Weg ins Tor nicht. Die SG behielt die Übersicht und gewann am Ende mit sechs Toren Unterschied. „Wir haben alles probiert, um die Niederlage zu verhindern, doch es hat nicht geklappt. Die SG ist ein Titelkandidat. Das zeigt der kühle realistische Blick auf die Fakten. Wir haben alles reingeworfen, uns nicht abschlachten lassen. Generell hat man immer eine Chance. Wir hatten die auch in diesem Spiel. Doch es war nicht mehr drin, es hätte alles passen müssen“, zog Ralf Bader ein Fazit.


Kommende Woche empfängt der TVG in seinem letzten Spiel in diesem Jahr den TV Gelnhausen. Mit diesem Gegner hat der TVG noch eine Rechnung offen und bis dahin hofft Trainer Bader, dass sich die Verletztenliste etwas gelichtet hat.


Leutershausen - Großwallstadt 30:24


SGL:

Hübe, Doeding; Schreiber 1, Bernhardt, Schwarz, Muth, Rolka 1, Stippel 2/1, Ruß 1, Cirac 5, Schmitt, Wagner 9, Seganfreddo 3, Mantek, Gerdon 5, Pauli 3/1.


TVG:

Redwitz, Adanir; Spatz 6/3, Engels 2, Eisenträger, Matijasevic 1, Bergau, Corak 7, Stark 5, Keck, Wucherpfennig, Pfeifer, Hüttmann 1.


Zuschauer: 850. - Schiedsrichter: Linker/Schmidt. - Zeitstrafen: SGL 2, TVG 2. - Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Maximilian Rolka in der 11. Minute nach einem Foul an Mario Stark. - Siebenmeter: SGL 2/2, TVG 3/3.


Spielfilm:

0:2 (3. Minute), 1:3 (7.), 3:4 (11.), 6:6 (16.), 10:6 (20.), 11:8 (22.), 14:11 (28.), 16:11 (30.); 20:11 (35.), 23:13 (42.), 23:16 (44.), 27:18 (50.), 27:23 (57.), 30:24 (60.).


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