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Das Spitzenspiel in der Staffel Mitte gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden

Die Handball-Region fiebert dem Freitag entgegen, denn dann kommt es zum absoluten Spitzenspiel in der Staffel Mitte, dann wird die Halle in Nieder-Roden, mit ihren 600 Plätzen längst ausverkauft, brodeln. Besser könnten die Vorzeichen für ein anstehendes Topspiel nicht sein. Die Gastgeber HSG Rodgau Nieder-Roden stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, haben 30:10 Punkte und 566:518 Tore auf dem Konto. Der Tabellenführer TV Großwallstadt kommt mit der Empfehlung mit 33:7 Punkten und 609:500 Toren. Zwei Bestwerte in der 3. Liga.


Beide Mannschaften wissen um die Bedeutung dieses Spiels. Zwei Drittel der Saison sind vorbei und den Ersten und den Zweiten der Tabelle trennen gerade einmal drei Punkte. Wenn der TVG diese Begegnung gewinnen sollte, dann hätte er einen weiteren großen Schritt Richtung Vorentscheidung gemacht. Gewinnt Nieder-Roden, dann wird der Kampf um die Meisterschaft noch einmal enorm spannend.


„Wir sind uns bewusst, dass wir mit einem Sieg einen Riesenschritt Richtung Meisterschaft gehen. Wir können mit einem Sieg Nägel mit Köpfen machen“, sagt TVG-Trainer Ralf Bader. Für ihn und sein Team ist das erklärte Ziel die Meisterschaft und der Aufstieg in die zweite Liga. Bei der HSG hat sich mit dem Thema Aufstieg anscheinend noch niemand beschäftigt. HSG-Coach Jan Redmann und seine Mannschaft freuen sich einfach auf das Topspiel und was im Falle der Fälle passieren würde, muss abgewartet werden, sagte Redmann.


Das Hinspiel gewann der TVG vor damals 2500 Zuschauern mit 30:21. Wie wird es diesmal werden? Ralf Bader sagt: „Wir haben nach mehreren Wochen nun eine andere Ausgangssituation. Wir fahren nicht dahin und sagen, wir hauen Nieder-Roden klar weg. Wir wissen um die Qualität des Gegners. Die HSG spielt schnell, sehr selbstbewusst und schafft es immer wieder, auch knappe Spiele zu gewinnen.“ Aber der Coach sagt auch weiter: „Wir sind Tabellenführer, wir haben ein sehr gutes Torverhältnis und unser Ziel rückt in greifbare Nähe. Jeder Spieler weiß, worauf es ankommt. Wir sind demütig, aber wir wissen auch, was wir können.“


In den letzten Spielen war der TVG in der Favoritenrolle. Diesmal muss er sich auf eine hitzige Atmosphäre, auf viel Leidenschaft und Emotionen und ein gutes Kollektiv einstellen. Ein Kollektiv, aus dem noch Philippe Kohlstrung, Henning Schopper und Timo Kaiser herausragen. Sie können auch Tore erzielen, ohne dafür perfekt angespielt zu werden. Und auch Ketil Horn von der TVG-Junioren-Akademie kommt bei den Nieder-Rodenern immer besser in Schwung. Hinzu kommt, dass die HSG bisher zu Hause noch ungeschlagen ist. HSG-Trainer Jan Redmann hat seine Mannen ebenfalls unglaublich gut zusammengeschweißt und wird sich für den Gegner sicher die eine oder andere Überraschung einfallen lassen. Er hatte im Hinspiel mit vielen Verletzten zu kämpfen. Nun hat er eine volle Bank.


Das hat Trainer Ralf Bader nicht. Er muss noch immer auf Lars Spieß und Jan Winkler verzichten. Ob Tom Spieß zum Einsatz kommen kann, ist fraglich. „Wenn, dann kann er uns höchstens zehn, 15 Minuten helfen“, so Bader. Und es bleibt noch das große Fragezeichen hinter Kapitän Florian Eisenträger. Er war seit Wochen in bestechender Form, ehe ihn zuletzt eine Wadenverletzung ausbremste. „Wir arbeiten natürlich daran, dass Flo spielen kann. Aber wir werden kein Risiko eingehen.“


Aufgrund der Verletzungen haben zuletzt andere Spieler beim TVG mehr Verantwortung und dadurch auch mehr Selbstvertrauen bekommen. Die Mannschaft hat das in den letzten Wochen toll gemacht, aber der TVG-Coach sagt: „Uns fallen durch die Verletzungen natürlich ‚sportliche Waffen‘ weg. Bei so einem Topspiel hätte ich gerne alle dabei. Aber das geht leider nicht. Doch bei meinen Jungs kennt jeder seine Rolle und diese setzen sie überragend um. Wir freuen uns auf das Spiel!“


Wer kein Ticket für das Spitzenspiel bekommen hat, kann sich die Partie auf

https://sportdeutschland.tv/3-liga-2/3-liga-mitte-hsg-rodgau-nieder-roden-tv-grosswallstadt

live ansehen.


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