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Der TVG gegen den DHFK Leipzig und die Grippewelle

Der TV Großwallstadt hat vergangene Woche bei der HSG Hanau ein kampfbetontes und mehr als spannendes Spiel geboten und hat beim Mitfavoriten einen wichtigen Sieg mit nach Hause gebracht. Die Main-Kinzig-Halle war der reine Hexenkessel. Doch die Jungs von Trainer Ralf Bader behielten in der an Emotionen kaum mehr zu überbietenden Begegnung die Nerven und sicherten sich letztlich einen knappen, aber verdienten Sieg. Damit steht der TVG nun mit 13:3 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, hat aber bisher ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz.


Viel Zeit, sich über den Erfolg zu freuen, blieb der Mannschaft nicht, denn bereits am Samstag geht es weiter. Dann gastiert mit dem SC DHfK Leipzig II ein Gegner in der Untermainhalle mit viel Qualität.

Die Mannschaft von Trainer Enrico Henoch ist ein junges Team, das aus sehr vielen

Nachwuchstalenten besteht. Die Nachwuchsarbeit wird in Leipzig gelebt. Trainer Ralf Bader sagt daher auch: „Unser kommender Gegner ist handballerisch sehr gut ausgebildet und glänzt mit viel Spielwitz.“

Herauszuheben ist vor allem Julius Meyer-Siebert. Bader sieht den 18-jährigen Rückraumspieler als einen „kommenden Star, der sicher schon Bundesliga spielen könnte.“


Mit seinen 2.05 Meter ist Meyer-Siebert schon von der Größe sehr präsent, hat aber auch alle Wurfvarianten drauf und ist sicher einer der besten Spieler in der dritten Liga. Aber auch Kreisläufer Oliver Seidler oder der Spielmacher Jonas Hönicke sind nicht zu unterschätzen. Im Heimspiel gegen Nieder-Roden lief sogar der lange verletzte Raul Santos mit auf. Der österreichische Nationalspieler war zu Saisonbeginn in die zweite Mannschaft versetzt worden, wird aber wieder in das Profiteam hochgezogen. Auch Linkshänder Gregor Remke holt sich nach seinem Knorpelschaden am Knie wohl in der zweiten Mannschaft wieder Spielpraxis.

Kein Wunder, dass TVG-Trainer Ralf Bader sagt: „Wir wissen, was Leipzig für eine Leistungsqualität hat und wir müssen uns sehr gut vorbereiten. Da kommt ein dicker Brocken auf uns zu. Leipzig hat nicht viele Schwächen, außer dass sie sich vielleicht ein paar Fehler erlauben, die der Jugend geschuldet sind. Aber ich denke, mittlerweile hat sich die Mannschaft gefunden und wir müssen enorm aufpassen.“


Allerdings hat seine Mannschaft schon mehr als einmal bewiesen, dass sie gerade zu Hause eine Macht ist. Aber auch auswärts klappt es mittlerweile immer besser. Von daher kann das Team mit breiter Brust die nächste Aufgabe angehen und der knappe Sieg in Hanau hat Kapitän Florian Eisenträger und Co. sicher weiteres Selbstvertrauen gegeben.

Bleibt zu hoffen, dass der Coach alle Mann an Bord hat. Zuletzt hatten einige seiner Spieler mit der Grippe zu kämpfen. So konnte auch Tom Spieß in Hanau nicht mitwirken und Dino Corak fiel ebenfalls unter der Woche aus. Doch Ralf Bader ist zuversichtlich, dass bis zum Spiel gegen Leipzig wieder alle gesundheitlich auf der Höhe sind.

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