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DER TVG HOLT SICH DEN ZWEITEN HEIMSIEG IN FOLGE GEGEN DIE HG OFTERSHEIM/SCHWETZINGEN

Mit einem letztlich ungefährdeten 28:22-Erfolg holte sich der TV Großwallstadt zwei wichtige Punkte gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen und hat nun 5:3 Zähler auf dem Konto. Auch machte die Mannschaft mit dem Sieg ihrem Trainer Ralf Bader und ihrem Mitspieler Marko Matijasevic ein schönes Geburtstagsgeschenk.

Die Fans erlebten zunächst einen entspannten Handball-Abend, denn ihr Team hatte in Halbzeit eins Ball und Gegner jederzeit im Griff, führte schnell mit 6:1 und 8:2 (16.). Auch zur Pause war mit 15:9 noch alles in Ordnung. Doch dann kam nach dem Wechsel erneut Nervosität im TVG-Lager auf und das Spiel drohte zu kippen. Dank Routinier Michael Spatz, einem gut aufgelegten Jan-Steffen Redwitz im Tor und letztlich einem großen Kampfgeist der Mannschaft mussten die Gäste ohne etwas Zählbares nach Hause fahren.

TVG-Trainer Ralf Bader sagte: „Ich bin sehr froh über die zwei Punkte. Wir sind eine Schnellstarter- Mannschaft, führen 8:2 und nach der Pause 17:10. Ich weiß nicht, warum der Vorsprung dann plötzlich so schnell zusammen schmilzt.“

Tatsächlich agierten die Gastgeber zu Beginn gegen die harmlosen Gäste sehr gut. Nach dem 8:2 versuchte es HG-Coach Holger Löhr beim Stand von 11:5 für die Hausherren mit dem siebten Feldspieler. Doch der TVG behielt die Übersicht, erlaubte sich zwar einige technische Fehler zu viel. Doch es ging mit einem beruhigenden 15:9 in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte mussten die Großwallstädter zunächst in Unterzahl agieren. Mario Stark war es, der trotzdem die Lücke fand und zum 17:10 (36.) einnetzte. Die Gäste standen nun etwas besser in der Abwehr, erzielten in der Folge zwei Tore durch Siebenmeter und zweimal traf Rechtsaußen Schuschlik, so dass es plötzlich nur noch 17:14 für den TVG stand. Ralf Bader zog den grünen Karton und Michael Spatz erhöhte per Strafwurf auf 18:14 (44.). Die Gäste witterten Morgenluft, blieben dran und hatten beim 18:15, 19:16, 20:17 oder 21:18 die Chance, auf zwei Treffer zu verkürzen. Allerdings packte der TVG seine kämpferischen Fähigkeiten aus, Torhüter Redwitz hielt beim 21:17 einen Strafwurf und klärte auch zuvor die eine oder andere brenzlige Situation. Trotzdem machten es seine Vorderleute unnötig spannend, die Gäste wehrten sich und es wurde hektisch. Michael Spatz tauchte im Rückraum auf, klärte in der entscheidenden Phase durch zwei Treffer und brachte wieder Ruhe ins Spiel. In den letzten Minuten ließen die Bader-Schützlinge dann nichts mehr anbrennen und Kapitän Florian Eisenträger war es vorbehalten, mit dem 28. Tor den Schlusspunkt unter das Spiel zu setzen.

Stimmen zum Spiel: Holger Löhr, HG-Trainer: „Wir haben ein bisschen dazu beigetragen, dass die zwei Punkte da geblieben sind. Den Beginn haben wir verschlafen, uns dann zwar wieder gefangen, aber auswärts bei einem Topgegner kannst du dich davon nicht mehr erholen. Es hat mir so ein bisschen die Drecksau-Mentalität in meinem Team gefehlt. Wir hatten die Chance heranzukommen, haben sie nicht genutzt, waren zu brav. Wenn wir diese Mentalität besitzen, dann können wir die Gegner ärgern.“

Ralf Bader, TVG-Trainer: „Die HG hat geduldig und diszipliniert gespielt. Wir waren phasenweise zu ungeduldig, haben den einen oder anderen Wurf zu schnell abgeschlossen. Aber wir haben den Bock umgestoßen, zwei Punkte geholt und das ist das Wichtigste in unserem Sport.“ Dino Corak, TVG-Kreisläufer: „Wenn einer von uns einen Fehler macht, dann macht der andere sofort den nächsten und so weiter. Wir lassen zu viele Chancen liegen, machen unnötige Fehler. Das muss besser werden, wir müssen ruhiger bleiben und konstanter spielen.“ Nächste Woche steht das nächste Heimspiel an. Dann kommt die SG Nußloch nach Elsenfeld. Sie hat sich mit dem Sieg gegen Elbflorenz auf den zweiten Platz geschoben.

TVG: Redwitz, Wetz; Winkler 3, Bergau, Corak 2, Eisenträger 4, Engels 3, Hüttmann 1, Keck, Matijasevic 1, Spatz 10/5, L. Spieß 1, T. Spieß, Stark 3.

HG: Herb, Müller; Barthelmeß, Hideg 8/3, Jansen 4, Krämer, Messerschmidt 2, Suschlik 3, Sauer 2, Burmeister 3, Gerbershagen.

Zuschauer: 673. – Schiedsrichter: Bargmann/Stein. – Zeitstrafen: TVG 4, HG 5. – Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Niklas Krämer nach dreimal zwei Minuten in der 56. Minute. – Siebenmeter: TVG 5/5, HG 4/3.

Spielfilm: 2:0 (3. Minute), 6:1 (13.), 8:2 (16.), 10:5 (20.), 13:7 (26.), 15:9 (30.), 17:10 (36.), 17:14 (43.), 19:15 (45.), 21:18 (52.), 24:19 (56.), 26:20 (58.), 28:22 (60.).


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