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Der TVG im Hexenkessel der HSG Hanau

Vergangene Woche fackelte der TV Großwallstadt daheim gegen den Northeimer HC ein Feuerwerk ab und schickte den Gegner mit 33:22 nach Hause. Nur in den ersten 30 Minuten tat sich der TVG etwas schwer. Nach der Pause allerdings gab es kein Halten mehr und der TVG zeigte seine Klasse. Daher startete der TVG auch in die neue Trainingswoche mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Diese Woche werden die Karten neu gemischt und die Jungs von Trainer Ralf Bader müssen bei der HSG Hanau antreten. Die HSG ist sehr ambitioniert, hat gegen den TVG gute Erinnerungen. In der Saison 2016/17 wurde daheim mit 20:14 gewonnen und ein Jahr später setzte sich die HSG ebenfalls vor heimischem Publikum mit 31:26 durch.

Hexenkessel-Atmosphäre Auch heuer erwarten die HSG-Verantwortlichen eine „Hexenkessel-Atmosphäre“ und die Halle wird gut gefüllt sein. „Das Duell gegen den TVG ist für uns ein besonderes Spiel“, sagt HSG-Trainer Oliver Schulz. Und weiter: „Wir haben eine brutale Demut vor dem Gegner, aber auch eine Riesenfreude. Für den TVG sind wir vielleicht „nur“ die HSG. Für uns ist es „der TVG“. Aber wir werden mit viel Wille, Kampfgeist und Einsatz unser Ziel weiter verfolgen und das Bestmöglichste aus uns herausholen. Kurzum, wir freuen uns auf die Partie.“

Die HSG spielt bisher eine gute Saison, musste aber einige Rückschläge hinnehmen. Nach der Hiobsbotschaft, dass sich auch Matthias Schwalbe im letzten Spiel einen Kreuzbandriss zugezogen hat, hat die HSG nun mit Jan-Eric Ritter, Daniel Wernig und Jannik Ruppert den vierten Langzeitverletzten. Schulz: „Auch für diese Jungs werden wir gegen Großwallstadt alles raushauen.“ Nachgefragt bei Oliver Schulz, auf welchen Spieler er beim TVG sein Hauptaugenmerk legt, sagt der Coach: „Einzelne Spieler herauszuheben, würde dem Kader nicht gerecht werden. Alle haben Erst- und Zweitliga-Erfahrung, alle sind Hochkaliber. Und Ralf Bader macht einen sehr guten Job, hat einen hohen Handball-Sachverstand. Wir werden uns auf einen heißen Fight einstellen.“

Keine Extra-Motivation nötig In der Tat wird Ralf Bader seine Jungs sehr gut auf den Gegner einstellen. Motivieren muss er sie nicht, das Derby ist Motivation genug. Doch der erfahrene Trainer sagt: „Ich bin immer wieder angenehm überrascht, wie hungrig meine Jungs sind, alles aus sich herauszuholen. Und das bei jedem Spiel.“ Etwas verunsichert zeigt sich seine Mannschaft noch in der Fremde. Denn die Leistung von daheim bekommen sie derzeit in fremden Hallen noch nicht so auf die Platte. Vielleicht kann sich der TVG in diesem Spiel auch auswärts freischwimmen. Daher sagt Ralf Bader auch: „Ich bin froh, dass wir diesen Gegner zunächst auswärts haben. Wir wissen, dass wir sehr gut spielen müssen, um zu gewinnen. Hanau stapelt nicht nur diese Saison etwas tief. Sie haben das Zeug respektive die Spieler, um ganz vorne mitzuspielen.“ Die HSG zeichnet sich nicht unbedingt durch extrem hohes Tempo ab. Aber sie hat viele gute, abgezockte und routinierte Spieler. Vor allem im Rückraum tauchen Spieler wie Bergold oder Pillmann mit einem Gardemaß auf. Doch Ralf Bader bringt es kurz und knapp auf den Punkt: „Wir wissen, was wir wollen. Wir freuen uns auf das Spiel und auf eine volle, laute Halle. Wenn wir gut spielen und die Halle dann ruhiger wird, dann haben wir es geschafft…“

Grippewelle beim TVG Die Vorbereitung auf den Gegner wurde gestört durch ein paar Ausfälle, denn die Grippewelle machte auch vor den TVG-Spielern nicht halt. Lars Spieß, Marcel Engels und Michi Spatz konnten nicht trainieren. Matthias Ritschel hat seinen ersten Einsatz nach seiner Verletzungspause gut überstanden, hat aber noch ein paar Defizite aufzuarbeiten. Doch Trainer Bader ist guten Mutes, dass er bis zum Wochenende alle seine Jungs gesund und fit um sich scharen kann. „Wir werden das Beste daraus machen. Egal, was passiert“, so der Coach.

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