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DERBYSIEG gegen den TV Kirchzell

TV Großwallstadt – TV Kirchzell 25:19 (10:9).


Das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem TV Großwallstadt und dem TV Kirchzell wollten 2031 Zuschauer sehen. Und sie sollten ihr Kommen keinesfalls bereuen, denn sie sahen ein typisches Duell zwischen zwei sehr gut eingestellten Teams. Kampf und Leidenschaft standen im Vordergrund und beide Mannschaften kämpften bis zur letzten Sekunde, zeigten aber auch zwischenzeitlich Nerven und phasenweise war das Derby von Fehlern geprägt. 40 Minuten lang war der Aufsteiger aus Kirchzell ein ebenbürtiger Gegner, der sich nach allen Regeln der Kunst wehrte. Danach gaben die TVG-Qualität und auch die Athletik den Ausschlag für einen sicheren Sieg. Es war der sechste Heimsieg der Bader-Crew und die Mannschaft freute sich unbändig über den Erfolg.


Mit diesem Sieg steht der TVG mit derzeit 17:5 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Nieder-Roden setzte sich zunächst auf Platz eins, denn die HSG besiegte die SG Nußloch.

Diese stehen auf dem zweiten Rang.


Der Konkurrent aus Kirchzell hat den 13. Rang inne, doch der TVG-Spieler des Abends, Kapitän Florian Eisenträger sagte: „Der TVK hat dies heute sehr gut gemacht. Mit so einer Leistung muss er keine Angst wegen einem möglichen Abstieg haben. Ich glaube und hoffe, dass sie die Liga halten.“


Die Mannschaft von TVK-Trainer Kunz begann vor einer beeindruckenden Kulisse sehr stark. Beide Teams waren nervös, versammelten zunächst ihren ersten Angriff und es gab schon gleich eine frühe Zeitstrafe für Leon David (zweite Minute). Den fälligen Strafwurf setzte Michael Spatz an die Latte und es dauerte noch einmal zwei Minuten, ehe TVG-Kapitän Florian Eisenträger den ersten Treffer erzielte. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten und schnell stand es 2:1 für die Gäste. Der wendige Tim Häufglöckner nahm TVG-Leistungsträger Mario Stark an die kurze Leine und brachte dadurch den TVG-Angriff ins Stottern. Wenig später bekam Lars Spieß eine Zeitstrafe und Jan Winkler

folgte ihm postwendend. Die Odenwälder nutzten ihre Chance, erzielten das 4:2 (8.), hatten sogar das 5:2 auf der Hand. Aber TVG-Torhüter Jan-Steffen Redwitz war zur Stelle. Ralf Bader nahm danach die Auszeit. Seine Worte fruchteten und der überragende Florian Eisenträger glich per Gegenstoß aus. Bereits in dieser frühen Phase war zu sehen, dass beide Teams sehr gut in der Defensive standen und in ihren Torhütern gute Rückhalte hatten. TVK-Keeper Tobias Jörg agierte unglaublich stark und brachte es auf insgesamt 13 Paraden. Jan-Steffen Redwitz stand ihm in nichts nach (11 Paraden), verdiente sich ein Lob und spielte vor allem in der zweiten Halbzeit einen starken Part.


Beim 6:4 (14.) für die Hausherren zog TVK-Coach Andi Kunz den grünen Karton und schnell waren seine Jungs wieder dabei. Die TVK-Mittelleute zogen geschickt die Fäden, ließen das Bällchen laufen und der TVG hatte alle Hände voll zu tun den flinken Gegner in Schach zu halten. Dies ging so bis zum

9:9. Dazwischen hielt Tobias Jörg den zweiten Strafwurf gegen Michael Spatz und auch Florian Eisenträger scheiterte an ihm. Mario Stark war es, der zum knappen 10:9-Pausenstand einnetzte. Der gebürtige Kirchzeller war es auch, der den ersten Treffer nach der Pause zum 11:9 erzielte. Ein sicher verwandelter Strafwurf von Josip Punda sorgte für den Anschluss. Doch gegen die beiden unglaublichen Hammertore von Lars Spieß war kein Kraut gewachsen und beim 13:10 in der 35. Minute schien die Partie zu Gunsten des TVG zu kippen.


Zwar gelang TVK-Kreisläufer Leon David das 13:11. Der TVG legte wieder einen drauf. Die Kirchzeller kamen noch einmal mit einem Tor-zu-Tor-Erfolg von Tobias Jörg auf 15:13 (41.) heran. Das sollte der letzte Zwei-Tore-Rückstand für die Gäste sein. In der Folge spielte der TVG seine ganze Routine aus. Jan-Steffen Redwitz im Tor steigerte sich, die Abwehr legte noch einmal zu. Beim Gegner schwanden zusehends die Kräfte, er spielte am Limit. Die wenigen Alternativen auf der Bank machten sich bemerkbar, denn mit Brian Heinrich fehlte ein Rückraumspieler und auch der angeschlagene Jonas Wuth bekam nur einige Kurzeinsätze in der Abwehr.


TVG-Kapitän Florian Eisenträger und seine Mitstreiter stellten die Weichen mit Gegenstößen oder guten An- und Zusammenspielen wie das 18:13 von Redwitz auf Matijasevic und Eisenträger auf Sieg. Andi Kunz zog beim 22:16 (54.) noch einmal die Reißleine. Doch der TVG ließ nichts mehr anbrennen und freute sich nach dem Schlusspfiff unbändig über den Derbysieg. Aber auch der TVK kann sehr stolz auf sich und seine Leistung sein.

Trainerstimmen zum Spiel: TVK-Trainer Andi Kunz: „Wir wollten gut drauf los spielen und gut ins Spiel rein finden. Das ist uns in diesem emotionalen Derby gelungen. In der zweiten Hälfte trat ein, was fast zu befürchten war. Die Qualität und die Athletik beim TVG hat sich durchgesetzt. Bei uns schwanden die Kräfte, wir waren am Limit und platt. Aber wir haben uns vor dieser sensationellen Kulisse gut präsentiert und darauf lässt sich aufbauen. Ich denke, wir waren ein würdiger Gegner.“ TVG-Coach Ralf Bader: „Ich war zweimal in Kirchzell vor Ort und habe mir das Team angeschaut. Und ich bleibe dabei. Es ist ein sympathisches Team, das spielt was es kann. Es kämpft bis zum Schluss, ist keinesfalls zu unterschätzen. Wir waren in der Abwehr geduldig, haben aber nicht so ins Spiel gefunden, waren zu fahrig. Es hätte besser für uns laufen können. Doch wir haben über die Athletik und Konzentration das Ergebnis in unsere Richtung gelenkt. Es war ein tolles Derby, doch mehr als die sechs Tore Unterschied gab es nicht her.“


Nächste Woche muss der TVG nach Großsachsen. Die Germania entführte beide Punkte aus Groß- Bieberau und ist keinesfalls zu unterschätzen.


Die Statistik:

TVG:

Redwitz, Wetz; Blank, Spatz 2/1, Engels, Eisenträger 10/3, Matijasevic, Bergau 1, Corak, Stark 4, T. Spieß 1, Keck, Winkler 1, L. Spieß 6, Pfeifer, Hüttmann.


TVK:

Eul, Jörg, Podsendek; Schneider, Polixenidis, Wuth, Gläser 4, T. Häufglöckner 3, Schnellbacher, David 1, Punda 5/2, L. Häufglöckner 1, Meyer-Ricks 4.


Zuschauer: 2031. – Schiedsrichter: Staszek/Walter. – Siebenmeter: TVG 7/4, TVK 2/2. – Zeitstrafen: TVG 3, TVK 3.


Spielfilm:

1:0 (4. Minute), 2:2 (7.), 2:4 (8.), 6:4 (14.), 7:7 (20.), 9:7 (26.), 10:9 (30.); 11:10 (33.), 13:10 (35.), 15:12

(40.), 18:14 (46.), 20:15 (52.), 23:17 (56.), 25:19 (60.).

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