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HBL-Lizenzierungskommission: Grünes Licht für Aufsteiger TV Großwallstadt

Nach dem vorzeitigen Erreichen der sportlichen Meisterschaft legte die Lizenzierungskommission der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga nun das letzte Puzzleteilchen, das den Aufstieg des TV Großwallstadt in die 2. Bundesliga perfekt macht. „Dass wir nun im dritten Jahr in Folge das Lizenzierungsverfahren mit positivem Ausgang durchlaufen, zeigt unsere ständige Weiterentwicklung und Professionalisierung. Sportlich sowie wirtschaftlich stehen wir nun vor einer großen Aufgabe, die wir angesichts der aktuellen weltweiten Lage mit Demut und Verantwortung angehen werden. Zu diesem Zwecke haben wir bereits einen Steuerungsausschuss gebildet, der die wirtschaftliche Situation aktiv managen wird. Ich bedanke mich ausdrücklich bei unseren Businesspartnern und Fans, die uns in dieser Zeit großes Vertrauen entgegenbringen“ kommentiert Geschäftsführer Stefan Wüst die positive Entscheidung.

Mit dem TV Großwallstadt zurück in der 2. Liga wird auch der Handball-Untermain insgesamt wieder stärkere mediale Beachtung erhalten. Diese Position möchte der TV Großwallstadt nutzen, um den Handball-Leistungssport in der Region mit seiner wichtigen gesellschaftlichen Rolle zu etablieren. Leistungssport bedeute auch die Vermittlung von Werten wie Fairness, Engagement, Verantwortungsbewusstsein, Respekt sowie Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz. Werte, die in Gesellschaft und Wirtschaft aktuell mehr gebraucht werden denn je.



Die Pressemitteilung der LQUI MOLY Handball-Bundesliga im Wortlaut:

Köln, 28. April 2020 – Die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat für HSC 2000 Coburg und TuSEM Essen einen positiven Lizenzentscheid. Beide Vereine konnten das Vorliegen der erforderlichen finanziellen und infrastrukturellen Kriterien nachweisen und stehen somit als Aufsteiger in die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga fest. Bereits am 2. April konnte das unabhängige Gremium den anderen Vereinen in der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb für die Saison 2020/21 erteilen.

Mit ihren positiven Lizenzentscheidungen will die Lizenzierungskommission ein positives, motivierendes Zeichen an die Klubs senden, die sich als Krisenmanager in diesen schwierigen Zeiten täglich beweisen. Da die Auswirkungen der CoronaPandemie derzeit kaum überschaubar sind, hat die Lizenzierungskommission alle Vereine der 1. und 2. Handball-Bundesliga zu einer außerordentlichen Nachlizenzierung bis Ende August 2020 verpflichtet. Grünes Licht gibt es von der Lizenzierungskommission auch für die jeweils Staffelersten der vier 3. Ligen. Folgende Klubs werden demnach in der Saison 2020/21 in der 2. Handball-Bundesliga antreten: • Wilhelmshavener HV aus der 3. Liga Nord-West • Dessau-Rosslauer HV 06 aus der 3. Liga Nord-Ost • TV Großwallstadt aus der 3. Liga Mitte • TuS Fürstenfeldbruck aus der 3. Liga Süd Den Lizenzbewerbern HC Empor Rostock und VfL Eintracht Hagen konnte aufgrund des Fehlens der sportlichen Qualifikation keine Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga für die Saison 2020/2021 erteilt werden. Die sportliche Berechtigung zum Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. HBL für die Saison 2020/2021 haben durch die Entscheidungen von DHB und HBL zum Abbruch der Saison 2019/2020 mit einer Wertung zum Stichtag 12. März 2020, nur die sich nach der Quotienten-Regelung ergebenden Meister der 4 Staffeln der 3. Liga. Die HSG Krefeld bleibt ohne Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. HandballBundesliga für die Saison 2020/21. Damit folgt das HBL-Präsidium einer Empfehlung der Lizenzierungskommission. Die HSG Krefeld hatte gegen den Beschluss der Lizenzierungskommission, der HSG Krefeld keine Lizenz für die Saison 2020/2021 zu erteilen, Beschwerde eingelegt. Der Zweitligist der Saison 2019/20 hatte zunächst auf die Teilnahme am Spielbetrieb der Saison 2020/2021 verzichtet und seinen Lizenzantrag auch nicht fristgemäß innerhalb der Ausschlussfrist zum 1. März 2020 bei der Lizenzierungskommission eingereicht. Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH. QUELLE: HTTPS://WWW.LIQUIMOLY-H

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