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Sechster Sieg in Folge für den TVG

Mit dem sechsten Sieg in Folge hat der TV Großwallstadt seit Samstagabend den zweiten

Tabellenplatz inne. Mit 30:26 gewann die Mannschaft von Trainer Ralf Bader vor 810 begeisterten Zuschauern gegen die starken Gäste aus Leipzig. Der TVG-Coach hatte schon im Vorhinein vor dem Gegner gewarnt. „Sie sind handballerisch sehr gut ausgebildet“, sagte Bader und sein Sportlicher Leiter Maik Pallach noch kurz vor Anpfiff: „Ich schätze Leipzig als eine der stärksten Mannschaften in der Staffel Mitte ein – trotz einiger Niederlagen, die sie einstecken mussten.“


Es sollte sich bewahrheiten, denn die körperlich präsenten Gäste, die mit sieben 19-Jährigen

aufliefen, spielten sehr gut auf, suchten jede Chance und hatten einen guten Zug aufs Tor. Den Torreigen eröffnete der starke Linkshänder Gregor Remke. Sein Kollege Jonas Hönicke sorgte für das 2:0, ehe Michael Spatz mit zwei Strafwürfen den Ausgleich herstellte. Nun geriet der TVG auf Betriebstemperatur, zog auf 7:3 (11. Minute) davon und beim 10:5 in der 16. Minute sah sich SCTrainer Enrico Henoch gezwungen, die Auszeit zu nehmen. Später sagte er, dass ihm zu diesem Zeitpunkt die Deckung nicht kompakt genug stand. Nach der Auszeit lief es für die Gäste besser.


Allerdings machte sich in dieser Phase der Gastgeber das Leben auch unnötig schwer. Dem TVG unterliefen ein paar technische Fehler, die den Rhythmus störten. Letztlich hätten die Bader-Jungs zur Pause schon höher als mit drei Toren führen können (15:12).

Nach dem Wechsel sorgten zwei Siebenmeter der Leipziger für den 15:14-Anschluss und der TVG kassierte seine einzige Zwei-Minuten-Strafe in dieser Partie. Die Begegnung stand nun auf der Kippe, denn die Leipziger drängten auf den Ausgleich. Aber der stark aufspielende Jan Winkler, zweimal Dino Corak und „Sprungwunder“ Florian Eisenträger von außen sorgten innerhalb drei Minuten für das 19:14. Erneut zog SC-Trainer Enrico Henoch den grünen Karton.


Aber die TVG-Jungs ließen sich nun nicht mehr vom Kurs abbringen. Sie zogen bis zur 53. Minute auf 27:20 davon und damit war die Begegnung entschieden. SC-Coach Enrico Henoch probierte es noch einmal mit einer Auszeit, brachte die letzten fünf Minuten den siebten Feldspieler und sein Nachwuchsteam verkürzte auf 28:23 und 29:25 (59.). Mehr ließ der TVG nicht mehr zu und am Ende trennten sich die Kontrahenten mit 30:26. Die Bader-Crew freute sich unbändig über den Erfolg und die Zuschauer geizten nicht mit Applaus.


Enrico Henoch gratulierte dem TVG zum Sieg und sagte: „Ich bin stolz auf mein Team. Wir haben sehr junge Spieler im Team und sie haben sich nie aufgegeben. Wir wollten kompakt decken. Das ist uns am Anfang nicht so gut gelungen. Nach dem Wechsel haben wir an Tempo zugelegt und vieles ist aufgegangen. Doch wir konnten das Spiel nicht kippen. Wenn ich mir aber die Ergebnisse von anderen Mannschaften die hier spielten, anschaue und die teilweise mit 13 Toren untergegangen sind, bin ich zufrieden. Außerdem wussten wir, dass es hier für uns sehr schwer werden würde.“


TVG-Trainer Ralf Bader freute sich über den Sieg und sagte: „Wir haben eine spannende Woche nach dem Triumph in Hanau hinter uns. Das war emotional sehr wichtig. Doch die Gefahr war auch groß, in ein Loch zu fallen und zu denken, dass wir den nächsten Gegner einfach mal“ so mit nehmen“. Leipzig ist ein Topteam und wir haben gesehen, was für eine Qualität in dem Team steckt. Wir kamen nicht so gut ins Spiel, sind aber ruhig geblieben im Angriff und in der Abwehr und hätten zur Halbzeit dann schon höher führen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, wenn wir ins Laufen kommen, dass wir ein Spiel daheim in die richtigen Bahnen lenken können.“


Am nächsten Freitag muss der TVG bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II antreten. Dann wollen sich die Jungs von Trainer Bader die nächsten Punkte holen.


Großwallstadt – Leipzig 30:26


TVG:

Ritschel, Redwitz; Spatz 9/5, Engels, Eisenträger 4, Matijasevic 2, Bergau, Corak 3, Stark 4, T. Spieß 2,

Keck, Winkler 5, L. Spieß 1, Pfeifer, Hüttmann.


SC DHFK:

Guretzky, Simonsen; Szep-Kis 3, Fritzsche 2, Uhlig 1, Oehlrich, Hönicke 1, Langer, Wenzel 2, Hellmann

2, Fujita, Remke 7, Neumann 5/5, Meyer-Siebert 1, Gansau 1, Seidler 1.

Schiedsrichter: Bendel/Schulte-Coerne. – Zuschauer: 810. – Zeitstrafen: TVG 1; SC DHFK 4. – Siebenmeter: TVG 5/5, SC DHFK 6/5.


Spielfilm:

0:2 (2. Minute), 2:2 (4.), 7:3 (11.), 10:5 (16.), 11:9 (23.), 13:10 (26.), 15:12 (30.); 15:14 (35.), 19:14

(38.), 21:17 (44.), 25:18 (49.), 27:20 (53.), 28:23 (58.), 30:26 (60.).

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