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Update aus der medizinischen Abteilung

Aus dem medizinischen Bereich gibt es aktuell ein gemischtes Bild mit positiven Entwicklungen, aber auch weiterhin Geduld erfordernden Verläufen.

Erfreulich ist vor allem der Fortschritt bei Romas Aukstikalnis, der bereits wieder in die Halle zurückgekehrt ist und damit den nächsten Schritt in seiner Reha gemacht hat. In ca. einem Monat ist bei ihm eine erste objektive Überprüfung der Belastbarkeit geplant. Chef-Physiotherapeutin Mona Habel ergänzt:
„Romas führt ein regelmäßiges Training in unserem Haus durch. Wir arbeiten an der intramuskulären Koordination, diese ist wichtig für Reaktivkraft und Schnellkraft. Ebenso wird am Aufbau der Maximalkraft, vor allem des Kniestreckers, gearbeitet. Darüber hinaus absolviert er sportartspezifisches Agility-Training. Im Mannschaftstraining sind von Woche zu Woche Verbesserungen in der Sicherheit zu erkennen. Ziel ist es, dass er an den Vorbereitungsspielen zur neuen Saison teilnehmen kann. Dazu stehen aber noch die VBG-Testungen aus.“

Ebenfalls positiv verläuft die Entwicklung bei Sebastian Trost, der sich aktuell in seiner Heimat im Reha-Prozess befindet. Mona Habel ordnet ein:
„Bei den Terminen nach der Operation konnte ich einen regelrechten Verlauf feststellen. Er muss weiterhin an der endgradigen Beweglichkeit sowie an Stabilität und Kraftaufbau im Rumpf und Bein arbeiten.“

Bei Finn Wullenweber hingegen hat die Genesung zuletzt etwas an Dynamik verloren. Nach einer zunächst guten Entwicklung traten erneut Beschwerden auf, weshalb gezielte Maßnahmen eingeleitet wurden. Mannschaftsarzt Dr. Manuel Bachmann erklärt dazu:
„Bei Finn hat sich eine Meniskusverletzung gezeigt, die jedoch glücklicherweise nicht operativ versorgt werden musste. Nach ursprünglich deutlicher Beschwerdebesserung hat er aber zuletzt wieder Beschwerden gehabt. Daher hat er spezielle Infiltrationen mit Hyaluronsäure und Eigenblut erhalten, die in der Vergangenheit bei ihm gute Erfolge erzielen konnten. Wir erwarten, dass er mutmaßlich gegen Dormagen wieder fit sein könnte.“

Weiterhin unklar bleibt die Situation bei Stefan Hanemann, der nach wie vor mit Beschwerden zu kämpfen hat. Eine konkrete Prognose ist aktuell schwierig. Dr. Manuel Bachmann ordnet die Verletzung wie folgt ein:
„Stefan hat sich eine Muskelverletzung der Adduktoren am Schambein zugezogen und ein Knochenmarködem an diesem Knochen. Eine für Sportler stark einschränkende Verletzung, weil diese Region kaum ruhiggestellt werden kann und der Verlauf daher hoch individuell ist und unbestimmt andauern kann. Wir führen ein multimodales Therapiekonzept mit großer Unterstützung durch unsere Reha-Partner aus dem MTZ sowie örtliche Infiltrationen mit regenerationsfördernden Medikamenten durch. Der Verlauf bleibt abzuwarten. Ein voller Wiedereinstieg kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgesehen werden.“

Maxim Schalles, der aufgrund von Achillessehnenproblemen zuletzt aussetzte, steht morgen wieder im Kader.

Insgesamt arbeitet unsere gesamte medizinische Abteilung weiterhin intensiv daran, alle Spieler Schritt für Schritt zurück aufs Spielfeld zu bringen und langfristig ihre Belastbarkeit sicherzustellen.