Während der Partie am Samstag, den 04.04.2026 gegen den TSV Bayer Dormagen musste Yessine Meddeb das Feld in der ersten Halbzeit verletzt verlassen. Was zunächst nach einer sehr schweren Verletzung aussah – das obere Sprunggelenk hatte sich ausgekugelt – konnte mittlerweile etwas relativiert werden. Bereits am Samstagabend wurde Meddeb im Klinikum Aschaffenburg (Kooperationspartner des TVG) untersucht und es wurde kein Knochenbruch im Röntgen festgestellt. Die MRT-Untersuchung zeigte eine Ruptur von zwei Außenbändern sowie eine ausgeprägte Schwellung. Dr. Manuel Bachmann zur Diagnose: „Die wichtigen stabilisierenden Strukturen des Sprunggelenks sind intakt, so dass die Verletzung insgesamt weniger schwerwiegend einzustufen ist. Die Behandlung erfolgt konservativ mit schrittweiser Belastungssteigerung in den kommenden Wochen. Abhängig vom Heilungsverlauf wird sich zeigen, wann ein Wiedereinstieg ins Training und in den Spielbetrieb möglich ist.“
Ausfälle im Rückraum schwer zu kompensieren
Mit dem Ausfall von Meddeb steht dem TV Großwallstadt ein weiterer Rückraumspieler nicht zur Verfügung. Obwohl sowohl Romas Aukstikalnis als auch Finn Wullenweber an ihrer Rückkehr aufs Parkett arbeiten, stehen beide dem Trainer auch in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung. Und auch Rückraumstratege Sebastian Trost fällt aufgrund seiner Kreuzbandverletzung weiterhin aus.
Trainer André Lohrbach zur Situation: „Der Ausfall von Yessine schränkt unsere Möglichkeiten im Rückraum natürlich weiter ein. Die Verletzung zwingt uns jetzt wieder dazu, noch enger zusammenzurücken und andere taktische Lösungen zu finden. Wir werden weiterhin alles versuchen.“
Weiterhin unklar bleibt die Situation bei Stefan Hanemann, der nach wie vor mit Beschwerden zu kämpfen hat. Eine konkrete Prognose ist aktuell schwierig. Dr. Manuel Bachmann ordnet die Verletzung wie folgt ein:
„Stefan hat sich eine Muskelverletzung der Adduktoren am Schambein zugezogen und ein Knochenmarködem an diesem Knochen. Eine für Sportler stark einschränkende Verletzung, weil diese Region kaum ruhiggestellt werden kann und der Verlauf daher hoch individuell ist und unbestimmt andauern kann. Wir führen ein multimodales Therapiekonzept mit großer Unterstützung durch unsere Reha-Partner aus dem MTZ sowie örtliche Infiltrationen mit regenerationsfördernden Medikamenten durch. Der Verlauf bleibt abzuwarten. Ein voller Wiedereinstieg kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgesehen werden.“










