back to top
Start Blog Seite 38

Vorbericht: TV Großwallstadt will gegen Eulen Ludwigshafen die Heimserie ausbauen

0

Großwallstadt 05.10.2023  Der TV Großwallstadt empfängt am Samstag, den 07.10.2023 um 18:00 Uhr die Eulen Ludwigshafen in der Untermainhalle in Elsenfeld.

Nach den eindrucksvollen Heimsiegen gegen Dessau-Roßlau, Bietigheim und Hagen möchte die Mannschaft um Trainer Roth die Erfolgsserie natürlich fortsetzen und das vierte Heimspiel in Folge gewinnen.

Gegen die Eulen aus Ludwigshafen ist das nicht so einfach, zieht man die Historie zu Rate. Die letzten 4 Partien der beiden Vorsaisons gingen alle an den Gegner aus der Pfalz. Da ist man in Großwallstadt natürlich auf Revanche aus. Kein leichtes Unterfangen, haben die Eulen doch bisher auch in der noch relativ neuen Saison 2023/24 immer wieder überzeugt. Besonders eindrucksvoll sicherlich der Kantersieg gegen den Aufstiegsaspiranten TuS N-Lübbecke, den das Team um Trainer Johannes Wohlrab am 4. Spieltag mit 31:41 auswärts dominierte. Allerdings musste man sich gegen Bietigheim und nun zuletzt zuhause gegen VfL Eintracht Hagen geschlagen geben.

Wohlrab, der zu Beginn der aktuellen Spielzeit das Traineramt in Ludwigshafen übernommen hat, ist in der 2. HBL kein Unbekannter, war er doch bis Juni 2023 noch beim TV Hüttenberg an der Seitenlinie gestanden. Auch ansonsten hat der Kader einen Umschwung erfahren. Neben Stefan Salger haben auch Max Neuhaus und Sergey Gorpishin das Team verlassen. Gegenüber stehen namhafte Neuzugänge wie Mex Raguse und Kian Schwarzer, welche beide schon viele gute Akzente setzen konnten.

Eine besondere Partie wird es definitiv für TVG-Neuzugang Stefan Salger sein. Der Rückraum rechte Akteur hatte bis zur letzten Saison noch das Trikot der Eulen übergestreift und es kommt somit zum Wiedersehen mit alten Weggefährten.

Dass der TVG nach der letzten Auswärtspleite in Nordhorn nun gegen die Gäste aus Ludwigshafen überzeugen wollen, ist verständlich. Michael Roth hat mit seinem Team die Abwehrschwäche seines Teams gegen die Niedersachsen analysiert und setzt nun – auch ohne Abwehrstratege Finn Wullenweber auf seinen Innenblock: „Wir haben uns das Spiel gegen Nordhorn genau angeschaut, versucht im Training und Videostudium auf die Dinge einzugehen, die nicht so gut gelaufen sind. Nachdem Finn nun verletzt ist, haben wir einen neuen Innenblock. Da müssen wir Flo (Mohr, Anm. der Redaktion) und Stefan jetzt das Vertrauen geben. Wir haben jetzt intensiv daran gearbeitet, so etwas braucht auch ein bisschen Zeit. Aber jetzt haben wir wieder ein Spiel zuhause in das wir alle Energie und Kraft reinstecken wollen. Da die 2. Liga jedes Wochenende zeigt, wie stark sie ist, muss man vor allem zuhause die Punkte holen. Gegen einen starken Gegner wie die Eulen mit einem überzeugenden Rückraum wird das schwer, aber ist machbar.“

Neu im Team – Hallensprecher Felix Christmann

0

STECKBRIEF                    

  • Geburtsdatum: 26.09.1991
  • Geburtsort: Darmstadt
  • Wohnort: Michelstadt
  • Beruf: Journalist

Wie kam es dazu, dass Du Hallensprecher geworden bist? Und wo warst Du bisher im Einsatz?

Der Kontakt kam durch Geschäftsführer Michael Spatz zustande. Im Austausch haben wir uns entschieden, es einfach Mal bei einigen Heimspielen auszuprobieren. Das Feedback war gut, mir hat es einen Riesenspaß gemacht. Jetzt freue ich mich, Teil der tollen TVG-Familie zu sein. Vorher war ich schon Stadionsprecher beim FSV Frankfurt. 

Warum Hallensprecher beim TVG?
Schon als Jugendlicher habe ich die Bundesliga-Spiele des TVG verfolgt. Das Interesse ist nie abgerissen. Zusammen mit den Fans für tolle Stimmung bei den Heimspielen zu sorgen und den Jungs auf dem Feld vielleicht einen kleinen Extra-Push zu geben ist teilweise noch etwas surreal, aber natürlich einfach nur großartig.

Meine Vorbilder:

Ganz kitschig: Meine Familie. Ich habe größten Respekt vor jedem, der es mit mir schon so lange aushält. 😉

Lieblingsverein (außer dem TVG):

VfB Stuttgart – wo die Liebe hinfällt.

Hobbies:

Sport machen oder dabei zuschauen – egal ob Handball, Fußball, Tennis, Basketball und Co. Aber auch Musik ist mir wahnsinnig wichtig.

3 Eigenschaften meiner Person:

Laut, lustig, sportverrückt

Was wünschst Du Dir von den Fans in der Halle?

Dass die Halle immer gut gefüllt ist und wir zusammen für eine Stimmung sorgen, die den Jungs und auch uns selbst ganz oft in dieser Saison Gänsehaut beschert. Und vor allem: dass wir auch, wenn es mal nicht ganz rund läuft, die Mannschaft einfach immer weiter unterstützen. Was ich von den Fans bisher erlebt habe – egal ob in Elsenfeld oder Aschaffenburg – war schon wirklich toll. Vielleicht können wir sogar noch eine Schippe drauflegen und es den Gegnern währen der 60 Minuten bei uns so unangenehm wie möglich machen – Fair Play steht dabei natürlich ganz oben, das ist klar.

HOBTSE!


Felix Christmann

Nachbericht: TV Großwallstadt auswärts weiterhin ohne Punkte

0

Großwallstadt 02.10.2023  Am Sonntag, den 01.10.2023 konnte der TV Großwallstadt in seinem zweiten Auswärtsspiel der Saison weiderholt keine Punkte einfahren.

Der Gastgeber HSG Nordhorn-Lingen bestritt die Partie von Beginn an mit übertriebener Härte, die leider in der ersten Halbzeit nie richtig unter Kontrolle gebracht wurde und so auch sicher nicht nötig gewesen wäre, hatten die Niedersachsen doch über 60 Minuten im Euregium ein Publikum im Rücken, welches die Mannschaft ununterbrochen zu Höchstleistungen antrieb.

Doch von Beginn an: dass Nordhorn die Begegnung unbedingt gewinnen wollte – im Vorfeld wurden auch die Aufstiegsambitionen öffentlich kundgetan – merkte man bereits kurz nach dem Anpfiff. Zwar unterlief Neuzugang Maximilian Lux sofort ein technischer Fehler, in der Abwehr allerdings langte man wie bereits erwähnt ordentlich hin, so dass sich Georg Pöhle schon nach 54 Sekunden die erste Zeitstrafe einfing. Im Gegenzug traf Johannes Wasielewski zum 1:0 und kurz danach zum 2:0. Florian Eisenträger verkürzte auf 2:1, danach vermochte die HSG sich in der 7. Spielminute auf 5:2 abzusetzen. Interessant auch Minute 8 bis 12: Insgesamt 5 Siebenmeter wurden in dieser Zeitspanne ausgeführt, Görkem Bicer verwandelte dabei 3 mal sicher. Dennoch vergrößerte der Gastgeber die Differenz und setzte sich auf 9:5 in der 14. Spielminute ab. Der TVG bekam in der Abwehr einfach keinen Zugriff und ließ sich im Angriff von der Härte des Gegners beeindrucken. Als Dominik Kalafut in der 23. Minute dann endlich die schon längst fällige rote Karte auf Seiten der HSG erhielt stand es 15:11. Stefan Salger verkürzte auf 15:12, doch Wasielewski und Pöhle legten sofort wieder auf 17:12 vor. Durch zwei Treffer von Adrian Kammlodt ging man mit 18:13 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war die Vorgabe von Trainer Michael Roth klar: endlich in der Abwehr Zugriff bekommen und dadurch auch Torhüterparaden ermöglichen. Dino Corak traf zum 18:15, doch die HSG legte nach. Florian Eisenträger war es, der in Minute 40 auf 2 Tore (24:22) verkürzte. Doch ein 4:0-Lauf des Gastgebers machte alle Hoffnung zunichte. 12 Minuten später lag man hoffnungslos mit 7 Toren zurück, daran änderten auch die Platzverweise für Florian Mohr und Lucas Firnhaber nichts mehr.

Am Ende stand also eine verdiente 37:31-Niederlage zu Buche, die in der Höhe aufgrund der indiskutablen Abwehrleistung auch völlig in Ordnung geht.

Positiv zu bemerken ist sicherlich die einmal mehr überzeugende Leistung von Görkem Bicer am Siebenmeterpunkt sowie die Trefferquote von Stefan Salger. Und natürlich auch die Tatsache, dass nach einem solchen Spiel keine weiteren Verletzten hinzukamen.

Denn wenn auch der kurzfristige Ausfall von Finn Wullenweber die Mannschaft sicherlich geschockt hat und sich sein Fehlen in der Abwehr bemerkbar machte, will Trainer Michael Roth das nicht als Entschuldigung heranziehen: „Wir haben heute zu Recht gegen eine Top-Mannschaft verloren, weil sie einfach besser waren und wir zu schlecht. Mir tun heute unsere Torhüter leid, denn sie wurden von der Abwehr im Stich gelassen. Da waren wir einfach zu brav. Natürlich hat Finn gefehlt, aber gegen eine Top-Mannschaft muss man auch eine Top-Leistung bringen, das haben wir heute nicht.“

TV Großwallstadt: Boukovinas (1), Minerva; Salger (6), Klenk (1), Eisenträger (2), Bandlow (1), Schauer, Bicer (8/6), Strakeljahn, Corak (3), Mohr (1), Stark (1), Kammlodt (6), Schalles (1). Trainer: Roth

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester (1), Budalic; Ritterbach (1/1), Stricker (1), Lux (6/2), marschall (6), Stegefelt (5/3), Terwolbeck (1), de Boer (3), Firnhaber (1), Seidel, Simovic (2), Feld, Wasielewski (6), Pöhle (3), Kalfut (1). Trainer: Kubes.

Verletzungspech beim TVG: Finn Wullenweber fällt aus

0

Großwallstadt  29.09.2023  Jetzt hat es auch den TV Großwallstadt erwischt. Konnten die Unterfranken sich in der laufenden Saison bisher nicht beschweren und aus dem Vollen schöpfen, so muss der Verein nun die erste Verletzung in der aktuellen Spielzeit vermelden.

Finn Wullenweber verletzte sich im gestrigen Training im Zweikampf mit einem Teamkollegen, kam falsch auf und knickte um. Der Mannschaftsarzt Dr. Petermann war sofort zur Stelle und kümmerte sich um die Erstversorgung des 25jährigen. Heute Morgen stand dann die Diagnose fest: Der Rückraum rechte Akteur hat sich ein Außenband gerissen und wird am Sonntag beim Spiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen nicht zur Verfügung stehen.

Das Physiotherapieteam des MTZ Großwallstadt hat sofort die Behandlung aufgenommen, so dass eine Rückkehr aufs Parkett in wenigen Wochen ermöglicht werden soll.

Trainer Michael Roth äußerte sich dazu wie folgt: „Bis jetzt hatten wir Glück mit Verletzungen, aber es ist leider häufig in der Saison so, dass sich wichtige Spieler verletzen. Für uns ist das erst einmal ein Schock, weil Finn natürlich hinten wie vorne ein sehr wichtiger Spieler ist. Aber wir haben bereits in der Vorbereitung gezeigt, dass wir auf die Breite setzen und werden deshalb versuchen, auch in der Zeit ohne Finn weiter erfolgreich zu sein.“

Neben Finn Wullenweber stehen dem Trainer neben Adrian Kammlodt noch drei weitere Rechtshänder (Kuno Schauer, Simon Strakeljahn, Mario Stark) zur Verfügung, die die Lücke schließen können.

Vorbericht: TV Großwallstadt möchte nun auch endlich auswärts zwei Punkte holen

0

Großwallstadt 27.09.2023  Der TV Großwallstadt bestreitet am Sonntag, den 01.10.2023 um 17 Uhr im Euregium Nordhorn sein 5. Saisonspiel und trifft auf die HSG Nordhorn-Lingen.

Nach drei wichtigen Heimsiegen möchte die Mannschaft um Trainer Michael Roth nun auch auswärts die ersten beiden Punkte einfahren. Kein leichtes Unterfangen gegen das Team aus Niedersachsen, welches seine beiden Heimspiele in dieser Saison gewinnen konnte. Allerdings musste sich Nordhorn auch zweimal auswärts geschlagen geben, steht somit mit 4:4 Punkten auf Platz 11 der Tabelle und könnte mit einem weiteren Erfolg im Euregium die Bilanz zugunsten der Positivseite ausbauen.

Ein herber Verlust für die HSG war sicherlich der Abgang von Torhüter Bart Ravensbergen nach Göppingen, allerdings macht Björn Buhrmester seine Sache sehr gut und reiht sich mit 44 Paraden nur zwei Plätze hinter TVG-Schlussmann Petros Boukovinas (46 Paraden) ein. Absoluter Leistungsträger im Team ist sicherlich auch Johannes Wasielewski auf Rückraum rechts, der bereits 20 Mal einnetzen konnte.

Der TVG jedenfalls hat sich vorgenommen, sich in Nordhorn besser zu präsentieren als im letzten Auswärtsspiel gegen Coburg. Und die Blau-Weißen fahren definitiv mit viel Selbstvertrauen nach Niedersachsen, haben sie in den vergangenen zwei Spielen gezeigt, wie man sich gegen starke Gegner behauptet und auch nach einer Schwächephase fokussiert bleibt und sich zurückkämpft.

Auch in der vergangenen Spielzeit konnte man sich im Hinspiel gegen die hSG behaupten, musste sich allerdings im Rückspiel zuhause dem Gegner beugen.

Trainer Michael Roth weiß, worauf es ankommt. „In Nordhorn hängen die Trauben hoch, aber wir rechnen uns Chancen aus. Dazu brauchen wir aber höchste Konzentration. Einfach mal hinfahren und mal eben gewinnen geht in dieser Horror-Liga nicht.“

Nachbericht: TV Großwallstadt mit drittem Sieg in Folge

0

Großwallstadt 25.09.2023  Am Sonntag, den 24.09.2023 hat der TV Großwallstadt seine Heimserie ausgebaut, indem er sein 3. Spiel in Folge gegen den VfL Eintracht Hagen gewonnen hat. Mit dem 30:26 Erfolg ist den Wällstern somit auch die Premiere auf dem neuen Glasboden in der Untermainhalle in Elsenfeld geglückt.

Dass es keine einfache Partie werden würde, war von Anfang an klar. Eintracht Hagen, die mit dem Rücken zur Wand standen, da sie aufgrund von Verletzungspech etwas unglücklich in die Saison gestartet waren und mit einem 2:4-Punktekonto an den Untermain reisten, hatten zuvor gegen Coburg und im Pokal gegen die Eulen Ludwigshafen eindrucksvoll bewiesen, was in ihnen steckt.

Dementsprechend starteten sie in das Spiel. Finn Wullenweber traf zwar zunächst für die Blau-Weißen zum 1:0, dann aber konnte Hagen zwei Treffer erzielen, bevor der an diesem Tag stark aufspielende Görkem Bicer per Siebenmeter zum Ausgleich traf. In den nächsten 4,5 Spielminuten zeigte dann aber Hagen seine Dominanz und landete 5 Treffer in Folge zum 2:7. Der TVG scheiterte immer wieder an der aggressiv agierenden Abwehr des Gegners und konnte die Würfe nicht im Tor platzieren. Doch der Gastgeber nahm den Kampf an, landete nun selbst 5 Treffer in Folge und erzielte in der 16. Minute den Ausgleichstreffer zum 7:7. Bereits hier überzeugte Petros Boukovinas einmal mehr im Tor mit tollen Paraden. Doch auch Hagen ließ sich davon nicht beeindrucken, agierte weiterhin mit viel Willen und Kampfbereitschaft, so dass sie eine erneute 2-Tore-Führung herausspielten. Doch in den kommenden Spielminuten war es einmal mehr Adrian Kammlodt, der Verantwortung übernahm und wichtige Tore erzielte, so dass man den Gegner niemals abreißen lassen musste und mit einem knappen 14:15-Rückstand in die Pause ging.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Nordrhein-Westfalen zugleich auf 14:16, bevor Florian Eisenträger auf 15:16 verkürzte und Finn Wullenweber zum Ausgleich traf. Immer wieder versuchte Hagen, sich abzusetzen, doch die Hausherren hielten dagegen. In der 41. Spielminute war es dann abermals Kammlodt, der zunächst den Ausgleich erzielet und dann mit zwei weiteren Treffern in Folge für die erste 2-Tore-Führung seiner Mannschaft sorgte. In der 49. Minute traf Bicer erneut von der Siebenmeterlinie zum 25:22 und ein möglicher Sieg wurde greifbar. Doch die Gäste gaben nicht auf, kamen zum Anschlusstreffer. Doch der TV Großwallstadt behielt die Nerven, konnte auch in Unterzahl wichtige Treffer erzielen und sich vor allem auf Schlussmann Boukovinas verlassen, so dass am Ende ein verdienter 30:26-Erfolg auf dem Tableau stand und man eine gelungene Premiere auf dem Hallenboden feiern konnte.

Trainer Michael Roth lobte nach dem Spiel vor allem die „mentale Stärke“ seines Teams: „Wir wollten in diesem schweren Spiel über den Kampf kommen, das ist uns gelungen.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (2), Klenk, Eisenträger (3), Bandlow (1), Schauer, Bicer (5/3), Strakeljahn (2), Redkyn, Wullenweber (4), Corak (3), Mohr, Stark (2), Kammlodt (8), Schalles. Trainer: Roth

VfL Eintracht Hagen: Mahncke, Paske; Buergin, Becker (1), Norouzinezhad Gharehlou (3), Pröhl, Alves, Klein (1), Vorlicek (8), Spohn (3), Styrmisson, Gaubatz, Stüber (3), Richter, Busch (7/3)). Trainer: Neff

Vorbericht: TV Großwallstadt tritt erstmals auf Glas an und will gegen Hagen auch gleich Punkte holen

0

Großwallstadt 21.09.2023  Der TV Großwallstadt empfängt am Sonntag, den 24.09.2023 um 17:00 Uhr den VfL Eintracht Hagen zum ersten Spiel auf dem neuen Glasboden der Untermainhalle in Elsenfeld.

Auch wenn der sportliche Aspekt natürlich im Vordergrund steht, wird die Einweihung des Glasspielbodens ein tolles Highlight– sowohl für die Sportler als auch die Fans. Die Untermainhalle katapultiert sich dadurch auf ein ganz anderes Niveau. Mit dem hochmodernen Hallenboden wird die Spielstätte enorm aufgewertet. Und natürlich ist der Landkreis mächtig stolz auf die Untermainhalle. Kein Wunder, dass sich neben vielen Vertretern des LK Miltenberg auch die Legendenmannschaft um Kurt Klühspies und Manfred Hofmann angekündigt hat, welche in dem neu gebrandeten Mannschaftsbus des TVG vorfahren wird.

Aber auch aus handballerischer Sicht verspricht der Sonntagnachmittag ein echtes Highlight zu werden. Der TV Großwallstadt möchte an die beiden Erfolge gegen Dessau und Bietigheim anknüpfen und auch gegen Hagen eine weiße Weste wahren. Gerade in der letzten Parten gegen die SG BBM Bietigheim hat das Team um Trainer Michael Roth bewiesen, dass es in dieser Liga ein ernstzunehmender Gegner ist und auch Schwächephasen durch Moral, Einstellung und Kampfgeist überstehen kann.

Mit dem VfL Eintracht Hagen kommt ein Gegner an den Untermain, der in den letzten Wochen viele Verletzungssorgen zu beklagen hatte und deshalb schwer ausrechenbar ist. Zunächst hatte sich die Mannschaft um Trainer Stefan Neff sehr schwergetan, musste sich zuhause gegen Bietigheim und in Dessau geschlagen geben, konnte aber dann vergangene Woche das Heimspiel gegen Coburg gewinnen und hat am gestrigen Mittwoch in einem spannenden Fight die Eulen Ludwigshafen in der Verlängerung im DHB-Pokal geschlagen. Eine harte Woche liegt als hinter den Nordrhein-Westfalen, dennoch werden sie am Sonntag hochmotiviert in die Begegnung gehen, um mit einem Sieg weiter Plätze in der Tabelle gutzumachen. Auffälligster Spieler in der Partie gegen Coburg waren sicherlich die Rückraum rechten Akteure Philipp Vorlicek und Jan-Lars Gaubatz, die insgesamt 16x trafen. Auch Torhüter Maurice Paske erwischte einen tollen Tag und glänzte mit 13 Paraden.

Freuen dürfen sich die unterfränkischen Zuschauer auch auf das Wiedersehen mit Pierre Busch, welcher in seiner Zeit beim TVG den Fans immer viel Freude bereitet hat.

Michael Roth freut sich natürlich auch auf das erste Match auf dem neuen Boden, stellt aber die sportlichen Aspekte in den Vordergrund: „Das ist etwas Außergewöhnliches, aber auch eine Sache, die uns jetzt nicht besonders beschäftigt. Denn auch auf einem Glasboden geht es darum, Punkte zu holen.“

Nachbericht: TV Großwallstadt entscheidet Handballkrimi gegen Bietigheim für sich

0

Großwallstadt 18.09.2023  Am Samstag, den 16.09.2023 kam es in der f.a.n.-Arena zu einem eindrucksvollen Handballspiel gegen die SG BBM Bietigheim.

Der Gegner war mit breiter Brust an den Untermain gereist, hatte bereits zu Saisonbeginn die Aufstiegsambitionen kundgetan, welche Ex-TVG-Spieler Alexander Pfeifer am Samstag vor der Partie so auch noch einmal bestätigte. Kein leichtes Unterfangen also für den TV Großwallstadt, der in diesem Spiel sicherlich nicht als Favorit in die Begegnung ging. Allerdings hochmotiviert, hatte man doch zwei Wochen zuvor in der gleichen Spielstätte den favorisierten Dessau-Roßlauer HV in die Schranken gewiesen.

Der TVG startete gut in die Partie, Dino Corak am Kreis traf sofort zum 0:1, Stefan Salger überzeugte aus dem Rückraum zum 2:0, bevor Finn Wullenweber nach tollen Paraden von Torhüter Petros Boukovinas zur 3:1-Führung traf. Doch die Bietigheimer gleichen aus, Tore fielen auf beiden Seiten und der schwer in den Griff zu bekommende Juan de la Pena nutzte in der 11. Spielminute die Möglichkeit zur ersten Gästeführung (6:7).  Erneut war es Corak, der mit seinem Treffer den Spielstand egalisierte und in wenigen Minuten für die 9:8 und 10:9-Führung sorgte. Nun war es die Wällster Abwehr, die dichtmachte. Innerhalb von 8 Minuten konnten die Baden-Württemberger kein Tor erzielen, die Blau-Weißen setzten sich auf 15:9 ab und brachten eine 19:14-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erzielten Frieder Bandlow, Adrian Kammlodt und Mario Stark die nächsten 3 Tore für den TVG und man meinte, die Vorentscheidung wäre gefallen. Es sollte anders kommen. Bietigheim kämpfte verbissen weiter, blieb unbeeindruckt vom Zwischenstand und nutzte jede Schwächephase des Gastgebers nun konsequent aus, so dass der Vorsprung immer kleiner wurde. Völlig verdient traf Jonathan Fischer zum 29:29-Ausgleich und Nikola Vlahovic erzielte in der 35. Spielminute den Führungstreffer für die Gäste, welche Frieder Bandlow zunächst ausglich, Dominik Claus aber sofort wieder herstellte. Dann sollte es der nach seiner Verletzung erstmals wieder auf der Platte stehende Adrian Kammlodt sein, der zusammen mit Torhüter Jan-Steffen Minerva zum Matchwinner avancierte. Kammlodt traf zum 31:31, Minerva hielt, Mario Stark erhöhte auf 32:31, erhielt aber sofort danach die rote Karte. Minerva war wieder zur Stelle, doch nun erwischte es auch Stefan Salger mit einer 2-Minuten Zeitstrafe. In doppelter Unterzahl waren noch 2 Minuten und 14 Sekunden zu spielen. Bietigheim glich aus, Adrian Kammlodt legte vor, die Gäste trafen im Anschluss und dann war es wieder Kammlodt, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte und 11 Sekunden vor Schluss den 34:33-Führungstreffer erzielte. Im Gegenzug war Minerva zur Stelle und ein letzter Freiwurf wurde von der Abwehr geblockt, so dass am Ende die verdiente 34:33-Führung auf der Anzeigentafel stand.

Adrian Kammlodt zu seinem Comeback: „Es hat extrem Spaß gemacht. Ich freue mich, dass ich eingewechselt wurde und dann das Glück des Tüchtigen hatte, um meiner Mannschaft zu helfen.

Ich mache das ja nicht erst seit gestern. Bei meinem ersten Wurf hatte ich Glück, der zweite Ball ging dann auch gleich rein. Da ist man dann einfach wieder da.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Pysarevskyi, Minerva; Salger (6), Klenk (2), Eisenträger, Bandlow (3), Schauer, Bicer (4/1), Strakeljahn, Wullenweber (2), Corak (5), Mohr, Stark (5), Kammlodt (7), Schalles. Trainer: Roth

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (2), Claus (5), Ohler (2), Wolf (3/2), Schäfer (3/1), De la Pena (5), Wiederstein (3), Velz (1), Barthe, Hejny (1), Bader, Clarius, Pfeifer (4), Fischer (3). Trainer: Romero Fernandez

Vorbericht: TV Großwallstadt will gegen Bietigheim zurück in die Erfolgsspur

0

Großwallstadt 14.09.2023  Der TV Großwallstadt empfängt am Samstag, den 16.09.2023 um 18:00 Uhr die SG BBM Bietigheim zum zweiten Heimspiel in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg.

Das Team um Trainer Michael Roth möchte hier an den Auftritt vor zwei Wochen gegen den Dessau-Roßlauer HV anknüpfen und zurück in die Erfolgsspur gelangen. Kein leichtes Unterfangen gegen einen Gegner, der Aufstiegsambitionen hat und diese auch öffentlich kommuniziert. Die SG BBM Bietigheim hat bis jetzt ihre Hausaufgaben gemacht und beide Spiele der Saison 2023/24 gewonnen. Sowohl in Hagen als auch zuhause gegen die Eulen Ludwigshafen präsentierte man sich in sehr guter Verfassung und siegte beide Male souverän. Dabei machten vor allem folgende Spieler auf sich aufmerksam: Christian Schaefer überzeugte auf Rechtsaußen mit insgesamt 12 Toren, Juan de la Pena und Paco Barthe setzen auf der Spielmacherposition ihre Kollegen immer wieder druckvoll in Szene und der ehemalige TVG-Akteur Alexander Pfeifer (LA) trug sich 8 Mal in die Torschützenliste ein. Aber auch der Rückraum rechts agierende Dominik Claus muss in den Griff bekommen werden, um die sehr disziplinierte Mannschaft aus Baden-Württemberg nicht zu schnellen Gegenstößen einzuladen und deren Spielfähigkeit zu durchbrechen.

Dennoch hat sich der TV Großwallstadt von der Niederlage in Coburg erholt. Roth, der natürlich mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Spieltag ganz und gar nicht zufrieden war, hat sich auf Fehleranalyse begeben und diese im Videostudium mit seinem Team besprochen: „Wir haben genau hingeschaut und gehen kritisch mit den Fehlern um,“ so der erfahrene Trainer. Die Blau-Weißen haben die Trainingswoche genutzt, um diese Fehler abzustellen und sich auf den Gegner vorzubereiten: „Wir müssen gut und kompakt dagegenhalten. Bietigheim spielt eine spanische Abwehr mit zwei offensiven Halbspielern. Da müssen wir aufpassen, dass wir uns im Angriff nicht festlaufen. Wir dürfen dem Gegner keine Gegenstöße schenken und wir müssen selbst ein gutes Tempo und Effektivität beim Abschluss an den Tag legen,“ fasst der TVG-Coach zusammen.

Dass Bietigheim zu schlagen ist, hat der TV Großwallstadt in der letzten Saison zuhause schon bewiesen. Am 26.12.20222 gewann man mit 28:27. Damals auch in der Aschaffenburger f.a.n.-Arena. Im Rückspiel allerdings musste man sich der SG mit 32:30 geschlagen geben. Am Samstag setzen die Wällster auf ihre Heimstärke durch die Unterstützung der eigenen Fans, um einen weitern Sieg zu feiern.

Nachbericht: TV Großwallstadt mit missglücktem Auswärtsstart in Coburg

0

Großwallstadt 11.09.2023  Der TV Großwallstadt hat nach dem tollen Heimerfolg gegen Dessau in Coburg einen Dämpfer versetzt bekommen. Im Frankenderby unterlag der TVG am Freitagabend dem HSC 2000 Coburg mit 26:29.

Bereits zu Beginn der Partie erwischte der HSC den besseren Start. Zwar erzielte Finn Wullenweber in der 4. Spielminute die 1:2-Führung für sein Team, doch danach war es die Gastmannschaft, welche bessere Akzente setzen konnte, in der 11. Minute mit 4 Toren (7:3) führte und Gästecoach Michael Roth zur Auszeit zwang. Doch auch danach agierten die Wällster weiter fahrig, verzettelten sich in Einzelaktionen, Pässe wurden zu ungenau gespielt und vor allem die Außenspieler ließen wichtige Chancen liegen. Beim Stand von 9:4 in der 16. Spielminute musste Roth bereits die zweite Auszeit nehmen. Der TVG-Coach stellte auf das 7:6-Überzahlspiel um und seine Mannschaft konnte nun wichtige Treffer erzielen. Hier überzeugte vor allem das Kreisläuferduo Mohr/Corak sowie Florian Eisenträger von der Siebenmeterlinie, so dass die Blau-Weißen trotz einer mäßigen ersten Halbzeit nur mit einem Tor Rückstand (14:13) in die Katakomben gingen.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der TV Großwallstadt den besseren Start, ging direkt durch zwei Tore von Dino Corak in Führung. Man hoffte nun auf die Wende, wurde allerdings eines Besseren belehrt. Die Wällster leisteten sich zu viele Fehler, HSC-Torhüter Christian van der Merwe zeigte immer wieder tolle Paraden und zog dem Gästeteam den Zahn. Tore aus dem Rückraum waren Mangelware, so dass Coburg auf 26:19 bis zur 55. Minute davonzog und für die Vorentscheidung sorgte. Nach 10 Minuten ohne Tor ging noch ein letztes Aufbäumen durch die Mannschaft und bedingt durch Unkonzentriertheiten des Gegners konnte man am Ende noch Ergebniskosmetik betreiben und den Spielstand auf 29:26 verkürzen.

Trainer Michael Roth sprach im Anschluss von „einem verdienten Sieg des Gastgebers“, da sein Team „an diesem Tag nicht gut genug war, um hier in Coburg zu gewinnen.“

TV Großwallstadt: Boukovinas (19, Minerva; Salger, Klenk (3), Eisenträger (3/2), Bandlow (4/1), Schauer, Bicer (2/2), Strakeljahn, Redkyn, Wullenweber (3), Corak (4), Mohr (4), Stark (2), Kammlodt, Schalles. Trainer: Roth

HSC 2000 Coburg: van der merwe (1), Apfel; Runarsson (1), Jaeger M. (5), Dettenthaler (1), Bis, Glatthard, Fuß (4), Obranovic, Ossowski (1), Billek (7/3), Krone (1), Knauer (2), Valkovskis, Schäffer, Jaeger F (5). Trainer: Gorr