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Nachbericht: Gerechtes Remis zwischen Großwallstadt und Dormagen

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Großwallstadt, 14.05.2023  Mit einem gerechten Remis haben sich am Freitagabend in der Elsenfelder Untermainhalle der TV Großwallstadt und der TSV Bayer Dormagen vor 1710 Zuschauern in einem Spiel der 2. Handball-Bundesliga getrennt. Während die Mannschaft von Slava Lochman beim 28:28 (15:15) vor allem über die Nahdistanz zu Toren kam, überzeugten die Gäste durch einen druckvollen Rückraum.

Ein besseres Omen hätte es für die Partie gegen Dormagen für die Gastgeber nicht geben können: Am 12. Mai 1978, also exakt vor 45 Jahren, hatte sich der TVG in einem 12:11-Handballkrimi gegen den VfL Gummersbach den ersten deutschen Meistertitel erkämpft. Damals standen für die Unterfranken Spieler wie Kurt Klühspies, Peter Meisinger und Udo Klenk auf dem Parkett, die am Freitag die Partie gegen Dormagen, einen anderen alten Rivalen aus dem deutschen Handballwesten, verfolgten.

Auch wenn die Zweitligapartie nicht ganz so bedeutungsschwanger war, ging es in der Untermainhalle vom Anpfiff weg zur Sache. Das Bayer-Team, das im Abstiegskampf vor Spielbeginn noch nicht ganz aus dem Schneider war, machte im Rückraum Dampf. Der TVG versuchte, mit einer beweglichen Abwehr dagegenzuhalten. Beim Stand von 2:2 zeigte sich TVG-Keeper Petros Boukovinas von seiner besten Seite in seiner »Spezialdisziplin« und parierte einen Siebenmeter von Dormagens Rechtsaußen Jan Reimer. Insgesamt hat der Grieche nun schon 40 Strafwürfe abgewehrt.

In der 12. Spielminute ging der TVG durch Kreisläufer Dino Corak erstmals in Führung (6:5). Deutlich aufsteigende Tendenz zeigte Mario Stark, der bei Großwallstadt wieder einmal von Beginn an in der Start-Sieben stand und beim 7:6 (14.) seinen dritten Treffer erzielte. Nachdem Boukovinas den zweiten TSV-Strafwurf pariert hatte, besorgte Rechtsaußen Maxim Schalles für die Hausherren die erste Zwei-Tore-Führung. Aber Dormagens Rückraumasse Ian Hüter und Mislav Grgic trafen schnell wieder zum Gleichstand.

Das Spiel verlief weiter auf Augenhöhe. Erleichterung bei den Dormagenern und Trainer Matthias Flohr, als Jakub Sterba den ersten Strafwurf zum 11:11 (23.) im TVG-Kasten unterbrachte. Ein Gegenstoß von Joshua Reuland und ein weiterer verwandelter Sterba-Strafwurf brachten die 13:11-Führung für Bayer. Durch Treffer von Stark und zweimal Linksaußen Moritz Klenk drehte der TVG das Spiel zum 14:13. Doch in die Halbzeitpause ging es mit einem 15:15.

Der starke Sören Steinhaus eröffnete nach Wiederanpfiff für die Gäste mit dem ersten Treffer. Die Bayer-Abwehr stand jetzt stabil, so dass der TVG erst nach fünf Minuten durch Corak zum Ausgleich kam. Zwei Tore des ukrainischen Linksaußens Ievgen Zhuk verhalfen den Hausherren wieder zur Führung (18:17).

Nachdem in der Schlussphase des Spiels Großwallstadts Finn Wullenweber einen Ball an die Querlatte des Gästetores genagelt hatte, brachte Sterbas vierter Siebenmetertreffer Bayer mit drei Toren nach vorne (25:22). Das einzige Mal, in dem sich eine Mannschaft etwas absetzen konnte. Dann traf Wullenweber für den TVG mit Wucht. Stark besorgte den Anschluss, so dass spannende letzte sechs Minuten eingeläutet waren.

Die Untermainhalle brodelte, als Linksaußen Ievgen Zhuk per Gegenstoß den Ausgleich erzielte. Sterba behielt auch bei seinem fünften Strafwurf die Nerven, während TVG-Kapitän Florian Eisenträger an der Siebenmeterlinie scheiterte. Steinhaus mit seinem achten Tor für Bayer und Adrian Kammlodt für den TVG trafen aus dem Rückraum, dann brachte der Tscheche Sterba den nächsten Strafwurf zum 28:26 an Boukovinas vorbei. Frieder Bandlow verkürzte, ebenfalls per Siebenmeter.

39 Sekunden vor dem Abpfiff musste bei den Gästen Ian Hüter nach einem Foul vom Spielfeld. TVG-Coach Lochman nahm die Auszeit, und sein junger ukrainischer Landsmann Dmytro Redkyn traf von der Rechtsaußenposition spektakulär zum verdienten Ausgleich.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Ohm – Stark 5, Corak 4, Zhuk 4, Eisenträger 4/4, Bandlow 3/1, Kammlodt 2, Redkyn 2, Klenk 2, Wullenweber 1, Schalles 1, Schauer, Strakeljahn, Munzinger, Rink

TSV Bayer Dormagen: Juzbasic, Simonsen – Steinhaus 8, Sterba 6/6, Reuland 4, Grgic 2, Senden 2, Hüter P. 2, Durga 1, Hüter I. 1, Meuser 1, Seesing 1, Reimer, Böhnert, Träger, Schmidt

Bericht: Manfred Weiß

Bild: Felix Müller



Entspannt nachlegen: TVG will auch zweites Saisonspiel gegen Dormagen gewinnen

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Großwallstadt, 11.05.2023 Mit dem hart erkämpften 30:27-Sieg gegen den HC Empor Rostock vom vergangenen Sonntag hat der TV Großwallstadt in der 2. Handball-Bundesliga den Klassenerhalt frühzeitig sichergestellt. Ohne den lästigen Erfolgsdruck will die Mannschaft von Trainer Slava Lochman in den verbleibenden sechs Saisonspielen nachlegen und weiter punkten. Den Auftakt dazu kann der TVG am kommenden Freitag ab 19.30 Uhr in der Elsenfelder Untermainhalle gegen den TSV Bayer Dormagen in einem weiteren Heimspiel machen.

Beim 33:30-Sieg im Hinspiel waren die Großwallstädter die überlegene Mannschaft. Im zweiten Spiel von Coach Lochman nach der Übernahme des Traineramtes von Igor Vori stellte der TVG eine zupackende Abwehr. Im Angriff überzeugten die Blau-Weißen durch klare, überlegte Aktionen. Diszipliniert konnte in Dormagen die Zahl der individuellen Fehler klein gehalten werden. Mit zwölf Treffern ragte als Torschütze Frieder Bandlow heraus. Adrian Kammlodt traf siebenmal.

Bis auf die Langzeitverletzen Jan-Steffen Minerva (Tor) und Görkem Bier (Rechtsaußen) kann Coach Lochman im Rückspiel auf den kompletten Kader zurückgreifen. Linksaußen Moritz Klenk, der am vergangenen Sonntag per Zweitspielrecht für den TV Kirchzell in der Abstiegs-Relegation beim wichtigen 33:32-Erfolg bei der HG Oftersheim-Schwetzingen auflief, steht ebenso wieder zur Verfügung wie Povilas Babarskas. Der Kreisläufer aus Litauen fehlte gegen Rostock, weil er zum zweiten Mal Vater geworden war.

Mit Klenk und Babarskas will der TVG jetzt den neunten Heimsieg einfahren. Sollte das gelingen, haben die Spieler um Kapitän Florian Eisenträger am kommenden Mittwoch die Chance, ihre Bilanz vor heimischem Publikum gegen den VfL Lübeck auf zehn Siege auszubauen. Geschäftsführer Michael Spatz sagt dazu: „Wir wollen auf jeden Fall weiter punkten. Sollten wir unsere drei Heimspiele gegen Dormagen, Lübeck und die Wölfe Würzburg gewinnen und uns auch auswärts gut präsentieren, dann wäre vielleicht mit Rang neun noch ein einstelliger Tabellenplatz zu erreichen.“

Ansonsten können auch die Verantwortlichen ihre Aufgaben jetzt etwas gelassener angehen. Spatz: „Nachdem der Klassenerhalt perfekt ist, können wir uns verstärkt um andere wichtige Dinge kümmern, zum Beispiel in aller Ruhe Gespräche mit unseren Sponsoren führen.“ Spatz wird am Freitag am Rande der Partie gegen Dormagen auf einen guten alten Bekannten aus seiner Zeit als Spieler treffen. Gemeinsam mit Dormagens Trainer Matthias Flohr lief er für die Handball-Nationalmannschaft der Junioren und später auch der Männer auf. „Da freut man sich natürlich, einen alten Weggefährten wieder einmal zu sehen.“

Flohr wird der Partie nicht ganz so entspannt entgegenblicken können. Der TSV Bayer Dormagen hat sich zwar mit acht Punkten einen komfortablen Puffer zur Abstiegszone erarbeitet, ist aber noch nicht ganz aus dem Schneider. Zuletzt verlor das Team bei den Eulen Ludwigshafen mit 30:35. Dabei hielten die Dormagener aufgrund einer starken Offensivleistung bis zur Halbzeit (18:18) mit, mussten aber beim Stand von 22:25 abreißen lassen. Aktivposten in Ludwigshafen waren die Außenspieler Jaka Zurga und Jan Reimer sowie die Rückraumakteure Mislav Grgic, Ian Hüter und Sören Steinhaus mit insgesamt 22 Treffern.

Zusatzinformation:

Zu diesem Spiel präsentiert sich Premium-Businesspartner Alcon (CIBA VISION GmbH) mit einem Schüler-Matchday. Dabei stellt das Unternehmen u.a. vor Ort seine verschiedenen Ausbildungsberufe vor.

Der mehrfach ausgezeichnete Ausbildungsbetrieb CIBA VISION GmbH gehört zu Alcon, dem Weltmarktführer in der Augenheilkunde. Der Standort Großwallstadt ist während der letzten Jahre enorm gewachsen. In einem Technologiezentrum mit Forschung und Entwicklung sowie hochmoderner Fertigung von Kontaktlinsen der neuesten Generation und angegliedertem Distributionszentrum werden Berufe entlang der kompletten Fertigungskette, aber auch kaufmännische Berufe sowie Berufe in der Logistik ausgebildet. Zu diesem Matchday hat der TVG Schulen der Region eingeladen und 1.000 Freikarten für Schülerinnen und Schüler in Berufsorientierungsklassen bereit gestellt.

Foto: Felix Müller

Bericht: Manfred Weiß


Nachbericht: TVG macht mit 30:27-Sieg gegen Rostock Klassenerhalt perfekt

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Großwallstadt, 08.05.2023 Sechs Spieltage vor Saisonende hat sich der TV Großwallstadt in der 2. Handball-Bundesliga den Klassenerhalt gesichert. Möglich gemacht hat das am vergangenen Sonntag ein 30:27-Sieg vor 1052 Zuschauern in der Elsenfelder Untermainhalle gegen den HC Empor Rostock. Während die Mannschaft von Trainer Slava Lochman in den verbleibenden Spielen weiter punkten will, um in der Tabelle doch noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, rückt für das Team von der Ostsee der Abstieg näher. TVG-Geschäftsführer Michael Spatz sagt zum Sieg seiner Mannschaft: „Wir sind natürlich froh, dass jetzt auch rechnerisch alles klar ist und wir den Klassenerhalt unter Dach und Fach haben. Jetzt geht es darum, uns in den restlichen sechs Partien, vor allem in den drei Heimspielen, gut und erfolgreich zu präsentieren.“

Entscheidenden Anteil am Erfolg der Großwallstädter hatte Torhüter Petros Boukovinas, der sechs von sieben Strafwürfen der Gäste abwehren konnte. Eine phänomenale Quote! Leidtragender war vor allem Jesper Schmidt. Der junge Rostocker Linksaußen zeigte ein starkes Spiel und erzielte insgesamt sieben Tore, scheiterte aber an der Siebenmeterlinie allein viermal an Boukovinas. Außerdem brachten Marc Pechstein und Hennes Benedikt Harm den Ball bei ihren Strafwürfen nicht am griechischen Nationaltorhüter vorbei. Geschäftsführer Spatz nach dem Spiel: „Hut ab vor der Leistung von Petros! Sechs gehaltene Siebenmeter, darunter zwei Doppelparaden – ich weiß nicht, ob ich das überhaupt schon mal erlebt habe.“

Dennoch zeigte der HC Empor in Elsenfeld eine beherzte Leistung und agierte über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe. Erst nach zwölf Minuten konnten sich die Wällster mit dem 6:4 leicht absetzen. Beim 8:9 durch Jonas Thümmler (18.) hatte das Team von Trainer Nicolaj Andersson aber wieder den Anschluss gefunden.

Dabei kompensierten die Rostocker sogar eine Rote Karte für Dennis Mehler nach einem rüden Foul an Finn Wullenweber. Der TVG zog noch einmal auf drei Tore davon, die Gäste aber konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 11:13 verkürzen. Gut für die Blau-Weißen, dass sich Kreisläufer Dino Cork und Linksaußen Florian Eisenträger schon bis dahin als treffsicher erwiesen hatten. Corak sollte über die gesamte Spieldauer sechs Tore erzielen, Kapitän Eisenträger steuerte neben vier sicher verwandelten Siebenmetern einen Treffer von der Linksaußenposition bei.

In der Anfangsphase der zweiten Spielhälfte agierten die Hausherren zu fahrig, so dass der Außenseiter in der 34. Minute ausgleichen konnte. Danach fand der Großwallstädter Rückraum besser ins Spiel. Tore von Finn Wullenweber, Simon Strakeljahn und Adrian Kammlodt brachten den TVG wieder nach vorne (17:14). Danach waren es Kreisläufer Corak sowie die Außen Dmytro Redkyn, Ievgen Zhuk und Eisenträger, die mit ihren Toren für eine 21:17-Führung (42.) verantwortlich waren. Und im Kasten hatte Boukovinas bis dahin schon drei Siebenmeter abgewehrt.

Nach dem Treffer von Rostocks starkem Kreisläufer Christian Wilhelm zum 22:25 wehrte der Keeper zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Sekunden zwei Strafwürfe ab. Dennoch kämpften die Gäste unverdrossen weiter und kamen wiederholt auf zwei Tore heran. Mit Redkyns akrobatisch erzieltem Tor zum 29:26 aber war die Entscheidung gefallen. Kammlodt setzte dann raffiniert den 30. Großwallstädter Treffer.

Michael Spatz sagte nach der Partie: „Es war nicht unbedingt ein Handball-Leckerbissen. Ich bin der Meinung, dass wir es verpasst haben, das Spiel schon in der ersten Halbzeit zu entscheiden. Hier haben wir zwei Konter nicht erfolgreich abgeschlossen und von Außen Chancen liegen lassen. In der zweiten Hälfte waren wir gefühlt das bessere Team, konnten das aber nicht immer umsetzen. Gut, dass Petros Boukovinas auch in der Schlussphase des Spiels von der Siebenmeterlinie nicht zu bezwingen war.“

Neben Siebenmeterkiller Boukovinas, Kreisläufer Corak und Linksaußen Eisenträger überzeugten auf Seite der Wällster Luca Munzinger und Ievgen Zhuk.

TV Großwallstadt; Boukovinas, Ohm; Cork 6, Eisenträger 5/4, Kammlodt 4, Munzinger 4, Zhuk 3, Schauer 2, Redkyn 2, Wullenweber 2, Stark 1, Strakeljahn 1, Bandlow, Rink

HC Empor Rostock: Mehler L, Malchow; Schmidt 7/1, Pechstein 6, Schütze 5, Wilhelm 4, Ottsen 3, Thümmler 2, Mehler D., Kohnagel, Harm, Lößner, Schulz, Aukstikalnis

Bericht: Manfred Weiß

Foto: Felix Müller


Vorbericht: TVG startet nach der Länderspielpause gegen Rostock mit dem ersten von drei Heimspielen in Folge

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Großwallstadt 05.05.2023 

 

Am Sonntag, den 07.05.2023 empfängt der TV Großwallstadt um 17 Uhr in der Untermainhalle den HC Empor Rostock zum ersten von drei Heimspielen in Folge.

Der Aufsteiger aus der vergangenen Spielzeit steht aktuell wieder auf einem Abstiegsplatz, hat nach 31 Spieltagen nur 12:50 Punkte erspielen können und müsste jetzt alle Partien gewinnen, um den Gang in die 3. Liga theoretisch noch zu verhindern.

Es wird also ein Alles-Oder-Nichts-Spiel für den Gast aus dem hohen Norden. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern wird demnach alles geben, um den Klassenerhalt doch noch zu realisieren. Dass ein Sieg gegen den TVG möglich ist, hat man bereits im Hinspiel bewiesen. Damals konnte die offensiv geführte Defensive der Blau-Weißen eine 29:24-Niederlage nicht verhindern und man lud die flinken Rostocker zum Torewerfen ein.

Das soll nun unter Slava Lochman anders werden. Die Abwehrreihen müssen definitiv kompakter stehen und in der Offensive setzt Lochman sicherlich wieder auf seine vielgerühmten Rückraumakteure. Einer von ihnen, Adrian Kammlodt hat das Hinspiel nicht in bester Erinnerung. Da nämlich verletzte sich der Rückraum linke Spieler schwer und musste danach mehrere Wochen pausieren.

Am Sonntag wird das dann anders aussehen: hier kann der Trainer fast komplett auf seinen Kader zurückgreifen. Lediglich die Langzeitverletzten Görkem Bicer und Jan-Steffen Minerva befinden sich aktuell im Krankenstand.

 

Zusatzinformation:

Zu diesem Heimspiel tritt Premium-Businesspartner Alcon (CIBA Vision) als Digital Matchday-Partner auf, d.h. alle digitalen Kanäle werden mit einer Kampagne im Zuge des Azubi-Marketings bespielt. Dies erfolgt als Ankündigung auf das darauf folgende Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen am 12.05.2023, zu dem Alcon im Rahmen eines Schüler-Matchdays vor Ort seine verschiedenen Ausbildungs-Berufe vorstellt.

Der mehrfach ausgezeichnete Ausbildungsbetrieb Alcon ist Weltmarktführer in der Augenheilkunde und am Standort Großwallstadt während der letzten Jahre enorm gewachsen. In einem Technologiezentrum mit Forschung und Entwicklung sowie hochmoderner Fertigung von Kontaktlinsen der neuesten Generation werden Berufe entlang der kompletten Fertigungskette, aber auch kaufmännische Berufe ausgebildet. Dazu hat der TVG Schulen der Region eingeladen und 1.000 Freikarten für Schülerinnen und Schüler in Berufsorientierungsklassen ausgegeben.

Foto: Felix Müller


Digital Matchday Presenter

Dauerkartenverkauf des TV Großwallstadt für die Saison 2023/24 gestartet

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Der TV Großwallstadt hat noch 7 Pflichtspiele zu bestreiten, davon vier vor heimischem Publikum, dreimal muss das Team um Trainer Slava Lochman noch auswärts ran, bevor die Saison zu Ende geht und die Mannschaft sich in die Pause verabschiedet.

In der Geschäftsstelle allerdings laufen bereits die Planungen für die Spielzeit 2023/24 an. Der Kader steht, der neue Trainer Michael Roth steht ebenfalls in den Startlöchern, nun kann auch der Verkauf der Dauerkarten beginnen.

Alle Fans des TV Großwallstadt können sich ab sofort Ihren Wunschplatz sichern. Schnell sein lohnt sich: wer bis 30. Juni 2023 die Dauerkartenbestellung einreicht, profitiert vom Frühbucherpreis. Langjährige Fans erhalten zudem einen Treuevorzugspreis. Fragen Sie außerdem nach unseren Angeboten für Familien.

Da mit DYN Media ein neuer Streamingpartner gefunden wurde, gibt es noch ein Goodie dazu: die ersten 500 Käufer erhalten auf Wunsch das DYN-Abo (1 Jahr lang alle Spiele im Livestream) zum Vorzugspreis für 9,90 Euro pro Monat.

Zudem erwarten alle Dauerkarteninhaber folgende Benefits:

–      Reservierter Stammplatz für alle regulären 17 Heimspiele der Saison 2023/24

–      Vorkaufsrecht und Nachlässe auf Sonderspiele

–      Kein Warten am Einlass aufgrund „Fast Lane“ für DK-Besitzer

–      Übertragbarkeit der Dauerkarte: Weitergabe an Dritte möglich

–      Trikots zum Sonderpreis

–      10% Nachlass auf Fanartikel

Da der TVG auch nachhaltiger wird, ermöglichen wir Ihnen dieses Jahr auch, den Antrag online auf unserer Homepage auszufüllen: https://tvgrosswallstadt.de/dauerkarten/

Zudem bieten wir neben den regulären Dauerkarten auch noch folgende Specials an:

–      VIP-Upgrade für die Spiele in Aschaffenburg

–      DK ausschließlich für alle 5 geplanten Spiele in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg (VIP-Upgrade möglich)

Füllen Sie noch heute das Antragsformular aus und erleben Sie in der kommenden Spielzeit die Stimmung in der Blau-Weißen Hölle.

Bei weiteren Fragen helfen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des TV Großwallstadt gerne weiter.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannende Saison 2023/24!

Nachbericht: Weiterhin keine Konstanz beim TV Großwallstadt

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Großwallstadt 22.04.2023  Der TV Großwallstadt musste sich im gestrigen Duell mit dem TuSEM Essen mit 30:24 geschlagen geben und kann damit nicht an das erfolgreiche Spiel in Dresden anknüpfen.

Zeigte man in der ersten Halbzeit noch eine gute Defensivarbeit, so wurden die zweiten 30 Minuten zum Knackpunkt der Partie.

Aber von vorne: Berits von Beginn an konnte der gegnerische Torwart Lukas Diedrich überzeugen und hielt sofort zwei Würfe der Gäste, so dass der TuSEM mit 1:0 in Führung ging. Frieder Bandlow glich aus und da auch Petros Boukovinas zur Stelle war, konnte der junge Rechtsaußen Dmytro Redkyn die 1:2-Führung erzielen. Aber der TVG leistete sich weitere Fehlwürfe, so dass Essen auf 4:2 und 6:3 umstellte.  Durch eine tolle Abwehrleistung kam man wieder ran und egalisierte zum 6:6. Die Partie ging umkämpft weiter und lebte vor allem von der Defensive auf beiden Seiten. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte der Gastgeber auf 3-Tore davonziehen können, doch Boukovinas war zur Stelle und Mario Stark verkürzte auf 12:11.

Nach diesen ersten 30 Minuten schien noch alles offen. Hervorzuheben war sicherlich, dass die Unterfranken keinen einzigen technischen Fehler produzierten. Andererseits hatte das Team um Trainer Slava Lochman bis dato bereits 13 Fehlwürfe produziert und das Spiel über die Außen fand bis dato so gut wie nicht statt.

Für die zweite Halbzeit hatte man sich vorgenommen, die Partie schneller zu gestalten. Sofort fielen dann auch Tore auf beiden Seiten, die vorher viel gerühmte Defensive fand bei beiden Teams keinen Zugriff mehr, so dass es nach 40 Spielminuten 21:18 stand. Beim TVG war das  hauptsächlich Florian Eisenträger zu verdanken, der unter Rückenschmerzen vom Siebenmeterpunkt aus traf. Dann allerdings verschliefen die Blau-Weißen die nächsten Minuten: innerhalb von 5 Spielminuten erhöhte der Hausherr auf 25:18, konnte bis zur 52. Minute sogar einen 8-Tore-Vorsprung (27:19) herausspielen. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, war vor allem der Tatsache geschuldet, dass nun endlich zumindest ein Außenspieler eingebunden wurde und Ievgen Zhuk mit 3 Toren in Folge zum 28.23 verkürzen konnte. Für eine Aufholjagd aber war es zu spät, so dass am Ende eine völlig verdiente 30:24-Niederlage auf der Anzeigentafel stand, welche eine Konstanz in den Ergebnissen des TVG weiter vermissen lässt.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Ohm; Klenk (1), Eisenträger (4/3), Bandlow (2), Schauer (1), Strakeljahn (5), Redkyn (1), Wullenweber (1), Zhuk (3), Corak (4), Stark (2), Munzinger (1), Kammlodt (4), Rink, Schalles. Trainer: Lochman

TuSEM Essen: Fuchs, Diedrich; Kämper, Rozman (4), Reidegeld, Wolfram (2), Dangers (3), Homscheid (5/4), Buschhaus, Müller /3), Seidel, Morante Maldonado (5/1), Klingler (3/1), Mast, Werschull (2), Schoss (1). Trainer: Hegemann

Foto: Felix Müller

Vorbericht: Glückt dem TV Großwallstadt in Essen die Revanche?

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Großwallstadt 20.04.2023  Am Freitag, den 21.04.2023 trifft der TV Großwallstadt um 19:30 Uhr in der Sporthalle „Am Hallo“ in Essen  auf einen weiteren Traditionsclub.

Der TuSEM allerdings glänzt in dieser Saison auch nicht mit konstanten Leistungen. Zuhause spricht die Bilanz für sich, Essen hat seit 10 Spielen in eigener Halle nicht mehr verloren, auswärts allerdings hat sich der Verein bisher schwergetan.

Wird es nun der TV Großwallstadt sein, der die Heimserie der Nordrhein-Westfalen beendet? Machbar ist es auf jeden Fall. In der vergangenen Spielzeit jedenfalls konnten die Blau-Weißen beide Spiele gegen den einstigen Erstligakonkurrenten gewinnen.

Im Hinspiel allerdings tat man sich schwer: stand die Defensive mit einem starken Boukovinas im Rücken noch relativ sicher, so tat man sich in der Offensive sehr schwer, warf zu viele Bälle weg, vergab mehrere Siebenmeter, hatte keine gute Abschlussquote und musste sich so mit einem 18:25 geschlagen geben.

Das soll am morgigen Freitag unter Trainer Slava Lochman nun anders werden. Nach dem Sieg in Dresden kann die Mannschaft nun relativ befreit aufspielen, der Klassenerhalt ist so gut wie sicher, jetzt geht es nur noch um die Platzierung. Und da hat das Team sicherlich noch die Plätze 9 und 10 im Fokus.

Essen hingegen wird natürlich die Heimserie auch gegen den TVG fortsetzen wollen, um Tabellenplatz 9 zu festigen. Großer Pluspunkt der Mannschaft ist die Ausgeglichenheit des Kaders, wobei Spielmacher Eloy Morante Maldonado und Justin Müller immer wieder tolle Akzente setzen.

Wichtig wird sicherlich auch sein, on Torhüter Lukas Dietrich mit von der Partie sein wird. Dieser hatte am Dienstag im Spiel gegen HC Motor Zaporhizhia gefehlt, war aber sicherlich mit 15 Paraden der Matchwinner im Hinspiel gegen die Unterfranken.

Bild: Felix Müller

Lizenzierungskommission erteilt allen Vereinen der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenzen für die Saison 2023/24 (57. Spielzeit)

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Köln/Großwallstadt, 19.04.2023  Am heutigen Mittwochvormittag ist die Entscheidung ergangen, dass alle 37 Bewerber die Lizenz für die kommende Saison 2023/2024 der 1. und 2. Handball-Bundesliga erhalten. Diese Entscheidungen, die unter dem Vorbehalt der jeweiligen sportlichen Qualifikation stehen, hat die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga mit dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier (Richter am Arbeitsgericht Minden) sowie Olaf Rittmeier (Steuerberater) und Frank Bohmann (Geschäftsführer der HBL GmbH) getroffen.

Dass der TVG die Lizenz erhalten hat, freut natürlich auch Geschäftsführer Stefan Wüst: „Wie erwartet haben wir seit 2018 zum 6. Mal in Folge auf Basis eines seriösen und soliden Finanzgebarens ohne Bedingungen die Lizenz erhalten. Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftssituation Inflation und Ukrainekrieg stellt der mit 1,6 Millionen Euro beantragte Etat uns vor neue große wirtschaftliche Herausforderungen, die wir aber sicherlich meistern werden.“

„Trotz der schwierigen Phase ist diese Mitteilung eine sehr schöne Momentaufnahme und ich möchte mich an dieser Stelle bei all unseren Partnern bedanken, die uns in den letzten Jahren treu zur Seite standen. Aber unser Weg ist natürlich  noch nicht zu Ende und wir werden weitere starke Kooperationen benötigen, um unsere Ziele zu erreichen“, ergänzt Geschäftsführer Michael Spatz.

Im Verlauf des Lizenzierungsverfahrens wurden neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch rechtliche und infrastrukturelle Kriterien gemäß der Ordnung zur Lizenzierung geprüft. Im kommenden Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2023/2024 erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.

Hinsichtlich der erzielten Umsätze ergaben die fristgemäß eingereichten Lizenzierungsunterlagen bei dem überwiegenden Teil der Vereine sowohl der 1. als auch der 2. Handball-Bundesliga eine deutliche Steigerung, so auch beim TV Großwallstadt.

Die Digitalisierung der Handball-Bundesliga hat auch Auswirkungen auf die Durchführung des Lizenzierungsverfahrens. Sie ermöglicht ein deutlich effizienteres und schnelleres Arbeiten sowohl für die antragstellenden Vereine als auch die Lizenzierungskommission. So konnte im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Austausch von Lizenzunterlagen über den traditionellen Postweg auf ein Minimum reduziert werden. 

Neuer alter Trainer: Michael Roth kommt zurück zum TV Großwallstadt

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Großwallstadt, 15.04.2023  Der TV Großwallstadt verpflichtet zur Saison 2023/24 Michael Roth als neuen Cheftrainer seiner Bundesligamannschaft. Der 61-Jährige erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag mit der Option auf Verlängerung um eine weitere Saison und löst damit nach dem Ende der laufenden Spielzeit Vyacheslav Lochman auf dieser Position ab.

Nachdem Igor Vori Anfang 2023 aus persönlichen Gründen um seine Freistellung als Chefcoach des TVG gebeten hatte, betraute die Klubführung Lochman bis zum Saisonende mit dem Traineramt. In den letzten Wochen wurden Gespräche mit potenziellen Kandidaten für diese Aufgabe ab der neuen Spielzeit geführt. Die Wahl fiel auf Michael Roth und damit auf einen erfahrenen Mann, der als Spieler und Trainer einen ausgezeichneten Ruf in der deutschen Handballszene genießt. 

TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst sagt zu der Verpflichtung: „Wir haben ein detailliertes Anforderungsprofil erarbeitet mit einem Dutzend Kriterien, die für uns wichtig sind. Wir haben gute Gespräche mit Michael Roth geführt und sind nach einem sorgfältigen Abwägungsprozess überzeugt davon, dass wir mit ihm unsere mittelfristigen Ziele erreichen werden. Wir haben mit dem TV Großwallstadt in den letzten Jahren viel bewegt und einen Plan für die Zukunft. Michael wird uns dabei helfen, die nächsten Schritte auf unserem Weg zu gehen.“

Eine besondere Situation stellt die Verpflichtung für Michael Spatz dar. Schließlich hat er als aktiver Handballer zwei Spielzeiten lang unter TVG-Trainer Roth trainiert und mit ihm den Einzug in den Europapokalwettbewerb feiern dürfen. Roth war insgesamt beim TV Großwallstadt von 2004 bis 2009 Trainer. Zuvor schon hatte der gebürtige Heidelberger von 1985 bis 1990 das Trikot der Blau-Weißen getragen – in einer Zeitspanne, in der der TVG noch für Furore in der 1. Bundesliga sorgte. Die größten Erfolge waren damals die Titelgewinne im DHB-Pokal 1987 und 1989 sowie die deutsche Meisterschaft in der Saison 1989/90, die der TVG zusammen mit Spielgestalter Roth nach dramatischen Play-offs feiern durfte.1986 verpasste er mit dem TVG durch eine hauchdünne Niederlage in zwei Finalspielen gegen den FC Barcelona den Titel im Europapokal der Pokalsieger.

Geschäftsführer Spatz sagt zu der Verpflichtung des alten und neuen Trainers: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, Michael vom TVG zu überzeugen. Mit ihm wollen wir die nächsten Schritte in unserer Entwicklung gehen und mittelfristig in der 2. Bundesliga ins vordere Tabellendrittel vorstoßen. Michael ist ein Trainer mit einer ungeheuren Erfahrung im deutschen Profi-Handball. Er hat ein unglaubliches Renommee, eine enorme Ausstrahlung an der Seitenlinie, genießt einen hohen Respekt in der Handballszene und kennt den TVG. Mit seiner Erfahrung wird er die Spieler weiter verbessern und das Team nachhaltig weiterentwickeln. Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch bei Slava Lochman bedanken, der die Mannschaft Anfang des Jahres in einer schwierigen Phase übernommen und sich in den Dienst des Vereins gestellt hat. Wir sind ihm für alles, was er in der Rückrunde geleistet hat, sehr dankbar.“

Für Michael Roth hat die nach seiner  Zeit als Spieler zweite Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte auch eine stark emotionale Seite: „Ich war insgesamt elf Jahre bei dem Verein und hatte hier als Spieler und Trainer in der Summe meine erfolgreichste Zeit. Für mich bedeutet das Traineramt beim TVG also auch ein Nachhause-Kommen. Ich kenne viele Leute hier, ich kenne die Region und habe mich hier immer wohl gefühlt.« 

Sportlich hat sich der 61-Jährige viel vorgenommen: „Ich bin ja im etwas fortgeschrittenen Alter, aber ich bin hochmotiviert, mit Großwallstadt wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen.“ Dabei liegt dem erfahrenen Profi-Trainer auch eine gute Jugendarbeit am Herzen, die beim TVG eng mit der TVG-Junioren-Akademie verbunden ist. Bestens kennt Roth die beiden Neuzugänge für die kommende Saison. Sowohl Rückraum-Shooter Stefan Salger, derzeit noch bei den Eulen Ludwigshafen, als auch den österreichischen Kreisläufer Florian Mohr (Bregenz Handball) hatte er bei seinen Trainerengagements in Melsungen und Bregenz unter seinen Fittichen. 

Zur Person:

Michael Roth begann mit dem Handballsport in seiner Jugend gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Ulrich bei der SG Leutershausen, für die er später auch in der 2. Handball-Bundesliga auflief. Von 1985 bis 1990 spielte er beim TV Großwallstadt. Mit dem TVG stand er 1986 im Europapokalfinale, gewann 1987 und 1989 den DHB-Pokal und 1990 die deutsche Meisterschaft. Anschließend spielte er beim TV Eitraund später beim TUSEM Essen, mit dem er 1994 City-Cup-Sieger wurde.

Michael Roth wurde 1983 Vize-Weltmeister mit der Junioren-Nationalmannschaft. Für die deutsche Männer-Handballnationalmannschaft bestritt er 44 Länderspiele, in denen er 60 Tore erzielte. Er nahm als Spieler an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles teil, wo er mit dem DHB-Team die Silbermedaille gewann, sowie an der Weltmeisterschaft 1986.

Ab 1994 trainierte Michael Roth den TSV Östringen und ab 2002 die SG Kronau-Östringen (seit 2007 Rhein-Neckar Löwen), mit der er 2003 in die 1. Bundesliga aufstieg. Nachdem Roth von 2004 bis 2009 beim TV Großwallstadt und in der Saison 2009/10 bei der HSG Wetzlar an der Seitenlinie stand, war er ab 2010 Trainer der MT Melsungen, mit der er 2013 und 2014 ins Final Four des DHB-Pokals einzog. Im Oktober 2018 sowie 2019 betreute er bei der Vereinsweltmeisterschaft den OzeanienvertreterSydney University. Am 28. Februar 2020 übernahm er bis zum Saisonende das Traineramt beim Bundesligisten Füchse Berlin als Nachfolger des entlassenen Velimir Petković. Ab Oktober 2020 trainierte Roth die Nationalmannschaft Bahrains. Im Januar 2022 übernahm er den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau, bevor er im Juli 2022 das Traineramt beim österreichischen Erstligisten Bregenz Handball übernahm, das er im März 2023 niederlegte. Beim TV Großwallstadt erhält er zur Saison 2023/24 einen Zweijahresvertrag mit der Option auf Verlängerung um eine weitere Spielzeit.

Nachbericht: TV Großwallstadt dominiert die zweite Halbzeit in Dresden

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Großwallstadt 14.04.2023  Der TV Großwallstadt gewinnt das heutige Spiel souverän gegen den HC Elbflorenz 2006 mit 27:33.

Frieder Bandlow traf sofort zum 0:1, auf der Gegenseite erzielte Niels Holger Kretschmer den Ausgleich, ehe Simon Strakeljahn zur 1:2-Führung einnetzte. Dann folgte eine Zeitstrafe für die Blau-Weißen, doch der abermals sensationell agierende Torhüter Petros Boukovinas hält sein Team im Spiel. Seine Paraden waren vor allem in den folgenden Minuten wichtig, da der TVG eine zweite Zeitstrafe verkraften musste. In doppelter Unterzahl verteidigte so das Wällster Team die 2:3-Führung, hätte diese sogar ausbauen können, doch auch der Torhüter des Gastgebers Marino Mallwitz fand langsam ins Spiel und zeigte erste Paraden.

Elbflorenz traf noch einmal zum Ausgleich, dann war es wieder einmal der TVG, der mit zwei Toren in Front ging. Aber Lukas Wucherpfennig netzte zum 6:5 ein, ehe der TVG dann konsequent im Abschluss agierte und auf 5:9 davonzog. Mit einem überragenden Petros Boukovinas im Rücken hätte hier das 5:10 fallen müssen, doch Moritz Klenk vergab und der HC holte auf. Hier brillierte dann auch der lange verletzte Sebastian Greß mit tollen Abschlüssen. Die Unterfranken hatten Glück, dass der Ausgleichstreffer nicht fiel, dies auch geschuldet zwei direkt aufeinanderfolgenden Zeitstrafen für HC-Abwehrchef Kretschmer. Beide Teams kämpften jetzt um jedes Tor, doch es schlichen sich auf beiden Seiten immer wieder Technische Fehler ein. Am Ende der ersten Halbzeit war es dann der TV Großwallstadt, der etwas mehr Durchschlagkraft an den Tag legte und mit 13:15 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel startete der TVG sofort hellwach in die zweiten 30 Minuten. Boukovinas hielt, Wullenweber traf zum 13:16 und die Blau-Weißen gingen bereits in der 35. Spielminute mit fünf Toren in Führung, welche Frieder Bandlow vier Minuten später mit dem 17:23 auf sechs Tore erhöhte und Wullenweber schließlich auf 7 Tore ausbaute. Auch wenn Elbflorenz bis zum Ende verbissen um den Sieg kämpfte, so waren die Gäste an diesem Tag einfach einen Ticken effektiver. Sie trotzten dem Tempospiel und einer offensiven Deckung des Gegners und dominierten die zweite Halbzeit mit einem straken Torhüter im Rücken. Hervorzuheben außerdem noch Linksaußen Ievgen Zhuk, der sein bestes Spiel der Saison machte und 6 Treffer zum 27:33-Sieg seiner Mannschaft beisteuerte.

TV Großwallstadt: Boukovinas (1), Ohm; Klenk (1), Eisenträger (2/2), Bandlow (3), Schauer (1), Strakeljahn (5), Redkyn (2), Wullenweber (5), Zhuk (6), Corak (4), Stark, Munzinger (1), Kammlodt (1), Rink (1), Schalles (1). Trainer: Lochman

HC Elbflorenz 2006: Mallwitz, Noack; Zobel, Wucherpfennig (8/3), Niestroj, Stolze, Buschmann, Dumcius (4), Kretschmer (4), Jungemann (2), Stavast (1), Greß (6), Vanco (1), Klepp, Mylonas, Schulz (1). Trainer: Göde

Foto: Stephanie Fleischer