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Vorbericht: TV Großwallstadt will gegen Lübbecke punkten

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Großwallstadt 23.05.2024  Am Samstag, den 25.05.2024 trifft der TV Großwallstadt in seinem letzten Auswärtsspiel der Saison auf den TuS N-Lübbecke.

Die Zielvorgabe von Trainer Michael Roth ist klar: „Wir wollen unbedingt den DHB – Pokal erreichen, dazu ist Platz 10 notwendig. Aber auch den 9. Tabellenplatz haben wir noch im Fokus. Von daher werden wir in den letzten beiden verbleibenden Spielen noch einmal alles reinhauen.“

Aber auch Nettelstedt hat noch die Möglichkeit, von Platz 6 der Tabelle auf Platz 4 hochzuklettern. Ob die Mannschaft um Trainer Michael Haaß diese Bestrebungen hat, wird sich zeigen. Sicherlich aber möchte sich Nettelstedt aber mit einem Heimsieg von seinem Publikum verabschieden, hat man doch zuletzt gegen den VfL Lübeck-Schwartau eine bittere Niederlage hinnehmen müssen.

Es wartet also eine spannende Partie in der MERKUR Arena in Lübbecke. Der TV Großwallstadt wird ohne Adrian Kammlodt in Nordrhein-Westfalen antreten aber mit dem Rückenwind aus dem Sieg gegen TuS Vinnhorst im Rücken.  Und natürlich möchte man sich auch für die 24:30-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.

Jugendnationalspieler Joel Zimmer erhält Profivertrag beim TV Großwallstadt

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Großwallstadt, 23.05.2024  Der TV Großwallstadt verpflichtet zur kommenden Saison Joel Zimmer aus der Jugend der Rhein-Neckar Löwen.

Der 16jährige, dessen 17. Geburtstag unmittelbar bevorsteht, gilt als großes Talent auf Rechtsaußen und wird beim TV Großwallstadt sowohl in der A-Jugend der TVG Junioren Akademie e.V. spielen als auch im Kader der 2.Ligamannschaft eingesetzt werden.

Der Sportdirektor der Akademie, Jan-Steffen Minerva, ist sichtlich stolz über diese Personalie: „Joel hat bereits in jungen Jahren eine beeindruckende Reife und ein tiefes Verständnis für das Spiel gezeigt. Seine technischen Fähigkeiten und sein taktisches Geschick sind für sein Alter außergewöhnlich. Ich bin überzeugt davon, dass Joel durch die Kombination aus Spielen in unserer A-Jugend und in der 2. Bundesliga enorm profitieren und wachsen wird.“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz verspricht sich ebenso viel von der Neuverpflichtung: „Joel ist noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits in seinem jungen Alter hochgesteckte Ziele, die er zusammen mit uns erreichen will. Er wird neben Maxim Schalles und Dmytro Redkyn auf Rechtsaußen agieren und peu á peu in der Mannschaft seinen Platz finden. Auch in der Jugend wird Joel uns größtmöglich unterstützen. Ich bin begeistert von seinem Ehrgeiz und Können und sehr froh, dass Joel sich für den TV Großwallstadt entschieden hat.“

Trainer Michael Roth freut sich auf den Nachwuchsakteur: „Joel ist ein hochtalentierter Spieler, der sowohl in der A-Jugend als auch im Bundesligakader zum Einsatz kommen soll und als Perspektivspieler gilt. Er hat im Probetraining einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir sind immer auf der Suche nach großen Talenten und mit Joel ist wieder eins bei uns gelandet. Wir wollen ihn in den nächsten Jahren sowohl bestmöglich fördern als auch fordern.“

Joel Zimmer selbst kann den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere kaum abwarten: „Ich freue mich wirklich sehr, die Chance bei einem Verein aus meiner Region zu bekommen und meine ersten Schritte im Profibereich in so einem jungen Alter machen zu dürfen. Ich möchte das Vertrauen, das mir der TVG entgegenbringt, auf jeden Fall zurückzahlen und mein Bestes für den Verein geben. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit beim TV Großwallstadt und dem tollen Team sowie der tollen Stimmung bei den Spielen.“

 

 

 

Zur Person:

Joel Zimmer ist am 17.07.2007 in Rüsselsheim geboren. Bei der TG Rüsselsheim hat er erste Erfahrungen im Handball gesammelt, bevor er im Alter von 11 Jahre zur HSG Hanau wechselte. Zwei Jahre später zog es ihn für zwei Spielzeiten zur HSG Hochheim/Wicker, bevor er beim TV Nieder-Olm in der Jugendbundesliga auflief. 2023 wechselte er noch einmal in die Jugend der Rhein-Neckar-Löwen, um mit der B-Jugend um die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Beim TV Großwallstadt erhält Joel Zimmer einen Vertrag bis Juni 2028.

Thomas Bolling wird Torwarttrainer beim TV Großwallstadt

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Großwallstadt 22.05.2023  Der TV Großwallstadt wird in der kommenden Saison sein Trainerteam weiter verbessern. Neben Head-Coach Michael Roth wird Povilas Babarskas als Co-Trainer fungieren, Athletiktrainer wird weiterhin Ludwig „Lutz“ Anders bleiben, neu ins Team kommt Thomas Bolling als Torwarttrainer.

Chefcoach Roth hat die Mannschaft des TVG bereits in der aktuellen Saison gecoacht und wurde im Athletiktraining von Ludwig Anders unterstützt. Povilas Babarskas ist im Januar als Co-Trainer dazugestoßen, als Michael Roth sich einer Hüftoperation unterziehen musste. Mit Thomas Bolling komplettiert nun noch ein neuer Torwarttrainer das Team. Der 39-jährige Bolling ist in der Region kein Unbekannter, hat bereits das Tor des TV Kirchzell gehütet und beim TV Langenselbold als Torhütertrainer gearbeitet. Er wird sich beim TV Großwallstadt einmal wöchentlich um das Intensivtraining der Torhüter kümmern, mit ihnen das Videostudium betreiben und bei Heimspielen auf der Bank sitzen.TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zeigt sich sehr zufrieden über die neue Konstellation: „Ich bin sehr glücklich, dass wir unserem Trainer Michael Roth ein professionelles Team zur Seite stellen können. Von Lutz intensiver Arbeit im athletischen Bereich konnten wir diese Saison schon profitieren. Povilas ist im Januar dazugestossen, als Schorle verletzungsbedingt pausieren musste. Er hat mit dem Team sehr akribisch gearbeitet. Er und Schorle ergänzen sich sehr gut. Mit Thomas kommt jetzt ein Torwarttrainer hinzu, der sich in diesem Bereich bestens auskennt und von dessen Erfahrung wir nun profitieren möchten. Ich freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit und die Ergebnisse dieses tollen Teams.“

Nachbericht: TV Großwallstadt feiert langersehnten Heimsieg

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Großwallstadt 21.05.2024  Am gestrigen Montag konnte der TV Großwallstadt endlich den ersten Heimsieg im Jahr 2024 feiern. Gegen den abstiegsgefährdeten TuS Vinnhorst wurde die Mannschaft um Trainer Michael Roth ihrer Favoritenrolle gerecht und erreichte einen ungefährdeten 31:25-Erfolg.

Besonders erfreulich war, dass die verletzten Spieler Stefan Salger, Finn Wullenweber und Florian Eisenträger wieder auf dem Parkett standen, verzichten musste Roth weiterhin auf Adrian Kammlodt, zudem fiel Moritz Klenk aufgrund einer Virusinfektion aus. Den ersten Treffer erzielten die Gäste durch Marcel Timm, Florian Eisenträger glich aus und Kuno Schauer erhöhte auf 2:1. Eisenträger, Frieder Bandlow und Mario Stark trafen in Folge zum 5:1, möglich machte das Torhüter Petros Boukovinas durch tolle Paraden. In der 10. Spielminute verkürzte Vinnhorst zum 6:4, aber der TVG behielt Oberwasser und zog auf 8:4 davon, verteidigte den Vorsprung konsequent, so dass man mit einer 16:11-Führung in die Pause gehen konnte. Einziger Wermutstropfen: Finn Wullenweber musste aufgrund einer roten Karte das Spielfeld bereits in der 27. Minute verlassen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der nun geforderte Schauer sofort auf 17:12, Bandlow traf zum 18:12, vier Minuten später lagen die Unterfranken bereits mit 7 Toren in Front und die Partie schien entschieden. Doch dann folgte eine Schwächephase des TV Großwallstadt, die der TuS ausnutzte, um mit vier Toren in Folge auf 21:18 aufzuschließen. Doch der TVG behielt die Nerven, auch eine 5:1-Deckung der Gäste nutzte nichts, um den Sieg der Wällster noch einmal zu gefährden. Man spielte konsequent seine Linie durch konnte am Ende einen 31:25-Erfolg und damit den ersten Heimsieg in 2024 feiern.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva, Shchurov; Salger (29, Eisenträger (3), Bandlow (7), Schauer (4), Bicer (5/3), Strakeljahn (5), Redkyn, Röller (2), Mohr, Stark (3), Schalles. Trainer: Roth

TuS Vinnhorst: Kristoffersen, Hanemann; Mileta (29, Kolodziej, Buntic (1), Ruddat, Eberlein (4), Lungela (1), Siegler (1), Gertges (3/1), Hagen (5), Timm (3), Mussner (3), Schröder (1), Durmaz, Hild (1). Trainer: Dominikovic

Vorbericht: TV Großwallstadt trifft zum zweiten Mal auf den TuS Vinnhorst

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Großwallstadt 19.05.2024  Am Pfingstmontag, den 20.05.2024 trifft der TV Großwallstadt zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der 2. Handballbundesliga auf den TuS Vinnhorst und möchte an diesem Spieltag natürlich auch den zweiten Sieg einfahren.

Das Hinspiel hatte man mit 32:35 gewonnen, damals fehlten Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt und Stefan Salger verletzungsbedingt. Alle drei konnten auch die vergangenen Partien nicht bestreiten, da sie erneut Verletzungspech hatten. Allerdings besteht die Hoffnung, dass sowohl Wullenweber als auch Salger gegen Vinnhorst wieder aufs Parkett zurückkehren werden. Ebenso Florian Eisenträger. Adrian Kammlodt wird kein Spiel mehr für den TVG bestreiten, da er seine Handgelenksverletzung über mehrere Wochen auskurieren muss.

Kann Trainer Michael Roth also wieder auf mehr Rückraumspieler zurückgreifen, sollte ein Sieg vor heimischem Publikum auf jeden Fall möglich sein. Allerdings steckt Vinnhorst mitten im Abstiegskampf und dieser setzt bekanntlich noch einmal wichtige Kräfte frei. Es wird folglich kein Selbstläufer für die Wällster werden, der Gegner aus Hannover wird alles in die Waagschale werfen, um einen Sieg gegen den TVG zu erspielen. Und Torhüter Stefan Hanemann möchte gegen seinen neuen Verein (Hanemann wechselt zur kommenden Saison zum TV Großwallstadt) sicherlich zeigen, welche Fähigkeiten in ihm stecken. Wird es am Ende dann eventuell genau das Torhüterduell entscheiden, welche Mannschaft den Sieg davonträgt?

Nachbericht: TV Großwallstadt verliert in Potsdam und der VfL feiert den Aufstieg

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Großwallstadt 06.052024  Am Samstag musste sich der TV Großwallstadt beim Tabellenführer mit einer 43:28-Niederlage abfinden.

 

Eine ungünstige Ausgangslage hatte die Partie gegen den 1. VfL Potsdam definitiv. Den Brandenburgern fehlte noch genau 1 Punkt zum Aufstieg in die 1. Liga, die Feier in der MBS Arena war bereits geplant. Und der TV Großwallstadt reiste aufgrund vieler Verletzungsausfälle mit einem absolut dezimierten Kader an: die Rückraumakteure Stefan Salger, Finn Wullenweber und Adrian Kammlodt standen Trainer Michael Roth genauso wenig zur Verfügung wie Linksaußen Florian Eisenträger. Mario Stark stellte sich erneut in den Dienst der Mannschaft, war aber immer noch angeschlagen.

 

Die Vorzeichen standen also nicht gut für die Unterfranken. Dennoch hatte man sich vorgenommen, dem Gegner Paroli zu bieten. Das gelang leider nur 15 Minuten. Danach häuften sich die Fehler, man traf das Tor nicht und in der Abwehr fand der Innenblock kein Zugriff. Die ambitionierten Potsdamer zogen ihr rasches Tempo von Anfang bis Ende durch, überzeugten immer wieder mit tollen Toren.

 

Bereits nach 10 Minuten musste TVG-Trainer Roth die erste Auszeit nehmen. In der 16. Spielminute stand es 11:9, danach setzte sich der VfL bis zur Pause auf 21:12 ab.

 

Nach dem Wiederanpfiff war es Florian Mohr, der den Platz aufgrund einer roten Karte wegen Foulspiels verlassen musste und seine Mannschaft damit weiter schwächte. Potsdam wusste zu diesem Zeitpunkt, dass ihnen der Aufstieg nicht mehr zu nehmen war, setzte sich weiter Tor um Tor ab und am Ende gewann das Team um Trainer Bob Hanning verdient mit 43:28 gegen ein Wällster Mannschaft, die an diesen Tag der Brandenburger Übermacht wenig entgegenzusetzen hatte.

 

Der TV Großwallstadt gratuliert dem 1. VfL Potsdam zum absolut verdienten Aufstieg in die 1. Handballbundesliga!

 

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk (3), Bandlow (4), Schauer (5), Bicer (2), Strakeljahn (3), Redkyn (1),  Röller (4), Mohr (2), Stark (2), Schalles (2). Trainer: Roth

 

  1. VfL Potsdam: Ludwig, Ferjan; Hansson (3), Schramm (2), Simic (9), Siemer (1), Beneke (3/2), Kofler (1), Thiele (1), Nowak (3), Orlov (7), Gorpishin, Roosna (3), Fuhrmann (2), Sauter (7), Katic (1). Trainer: Hanning

Vorbericht: TV Großwallstadt reist mit weiterem Verletzungspech nach Potsdam

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Großwallstadt 02.05.2024  Am Samstag, den 04.05.2024 hat der TV Großwallstadt die Möglichkeit, dem 1. VfL Potsdam die geplante Aufstiegsfeier zu vermiesen. Ein Vorhaben, das allerdings unter einem denkbar ungünstigen Stern steht.

 

Potsdam hat in dieser Saison schon zu genüge bewiesen, dass sie zu Recht auf dem 1. Tabellenplatz stehen und der Aufstieg in Liga eins nur noch eine Formsache ist. Doch die Brandenburger, die seit dem 23.09.2023 kein Spiel mehr verloren haben, mussten zuletzt zumindest ein paar kleine Federn lassen. Am 12.04.2024 gegen Eintracht Hagen riss die beeindruckende Serie und man musste sich dort mit 37:33 geschlagen geben. Zuletzt hätte man gegen den VfL Lübeck-Schwartau alles klar machen können, dort erreichte die Mannschaft um Trainer Bob Hanning allerdings nur ein Unentschieden und benötigt jetzt noch genau einen Punkt, um den Aufstiegsplatz zu sichern. Das soll natürlich am Samstag in eigener Halle gegen den TV Grosswallstadt gelingen.

 

Und genau dieser Gegner hätte den Potsdamern gern noch einmal Paroli geboten, leider muss Trainer Michael Roth einen weiteren Ausfall verkraften: Adrian Kammlodt fällt bis zum Saisonende wegen einer Handgelenksverletzung aus, muss voraussichtlich erneut operiert werden. Damit steht dem Coach kein Rückraum linker Akteur zur Verfügung, da auch Finn Wullenweber noch nicht aufs Parkett zurückkehren wird. Kuno Schauer und Simon Strakeljahn werden demnach gefordert sein, vor allem da auch Mario Stark diese Woche nicht am Training teilnehmen konnte. Nicht dabei sein werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch Florian Eisenträger und Stefan Salger, die weiterhin ihre Verletzungen auskurieren.

 

Die Rollen sind also klar verteilt: der 1. VfL Potsdam geht als absoluter Favorit in die Partie und wird alles geben, um den wichtigen Punkt zu erspielen, der TVG als Underdog wird versuchen, so lange wie möglich dagegenzuhalten, um wie auch bereits im Hinspiel (30:36) so lange wie möglich den Anschluss zu halten. Und eventuell ist ja dann doch noch eine kleine Sensation möglich?!?

Nachbericht: Traditionsduell auf großer Bühne endet mit Unentschieden

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Großwallstadt 29.04.2024  Am gestrigen Sonntag hat der TV Großwallstadt in der Süwag Energie Arena in Frankfurt das Traditionsduell gegen GWD Minden mit einem 27:27 Unentschieden beendet.

Es war das Highlight der Saison. Über Wochen und Monate hatte man beim TV Großwallstadt auf das „Spiel des Jahres“ hingearbeitet, um sich auf großer Bühne dem Publikum in Frankfurt zu präsentieren. Und es war nicht nur ein sportlicher Leckerbissen, die Verantwortlichen haben es geschafft, eine Bühne und Atmosphäre zu schaffen, die den Fans und Sponsoren zeigte, dass der TVG organisatorisch sehr professionell aufgestellt ist. Aber wie bereits erwähnt, wurde auch aus sportlicher Sicht viel geboten.- Bis zum Abpfiff zeigten beide Mannschaften Siegeswillen und es entwickelte sich ein extrem spannendes Duell zweier Mannschaften, die in der Tabelle durchaus weiter oben stehen könnten.

Zunächst war es der TV Großwallstadt, der zwar ein Heimspiel bestritt, sich aber in ungewohnter Umgebung durchaus überzeugend zeigte. Moritz Klenk traf nach einer Parade von Petros Boukovinas direkt zum 1:0. Die Gäste kamen sofort auf 2 Tore in Folge, doch zweimal Adrian Kammlodt stellte wieder auf 3:2 um. Diese Führung erhöhte der stark aufspielende Klenk zunächst auf 5:3, danach auf 7:4 und nach der Auszeit durch den Mindener Trainer Aaron Ziercke verwandelte Görkem Bicer sicher vom Siebenmeterpunkt zum 8:4. Dann aber war es die GWD, die den Abstand auf 8:6 verkürzen konnte. Fynn Lukas Hermeling traf in der 22. Spielminute zum Anschluss, bevor Carles Asensio Cambra 1,5 Minuten später den Ausgleichstreffer erzielte und TVG-Trainer Michael Roth seinerseits zur Auszeit zwang. Minden legte noch einmal vor, dann aber waren es die Wällster, die eine 1-Tore-Führung (14:13) mit in die Katakomben nahmen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kammlodt direkt auf 15:13, Minden zog nach, der TVG legte wieder vor. Das wiederholte sich bis zum 18:17 in der 36. Minute. Dann waren es die Gäste, die sowohl in Angriff als auch in der Abwehr etwas frischer wirkten und deshalb das Ergebnis auf 18:19 drehten, in der 39. Spielminute dann auch eine 2-Tore-Führung herausspielten. Görkem Bicer sorgte 2 Minuten später für den Ausgleich, aber Minden konnte durch Florian Kranzmann den Vorsprung wiederherstellen. Es ging in die Primetime: die Uhr zeigte 54:15 Spielminuten an, als Kammlodt zum Anschluss traf. Mohamed Amine Darmoul erhöhte auf 25:27, Florian Mohr sicherte den Abstand. Nun war es Torhüter Jan-Steffen Minerva, der den Siebenmeter von Kranzmann parierte. Kammlodt traf zum 27:27. Noch 69 Sekunden zu spielen – Auszeit Minden – Minerva hält – ein letzter Wurf von Kammlodt landet im Blok. Damit endete das Spiel des Jahres mit einem sportlich absolut gerechten Unentschieden, das den Fans einen schönen Handballabend bescherte Am Ende kann man das Projekt „Rhein-Main“ des TV Großwalstadt als absolut gelungen bezeichnen.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk (6), Bandlow (3), Schauer (2), Bicer (5/2), Strakeljahn, Bayer, Redkyn, Röller, Mohr (2), Stark (1), Kammlodt (8), Schalles. Trainer: Roth

GWD Minden: Semisch, Shamir; Kranzmann (4/3), Korte, Johansson, Schliedermann, Radovic (2), Stoyke, Staar (1), Asensio Cambra (3), Sebetic (3), Kühn (2), Diekmann, Darmoul (4), Hermeling (8). Trainer: Ziercke


Vorbericht: TV Großwallstadt in Vorfreude auf das Spiel des Jahres in Frankfurt gegen GWD Minden

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Großwallstadt 27.04.2024  Am Sonntag, den 28.04.2024 steht eine ganz besondere Begegnung auf dem Spielplan des TV Großwallstadt: die Unterfranken treffen in der Süwag Energie Arena in Frankfurt auf den GWD Minden.

Ein Match, das in vielerlei Hinsicht besonders sein wird. Zunächst einmal muss man festhalten, dass an diesem Tag zwei Traditionsvereine aufeinandertreffen. Weiterhin können beide Teams mit ihrer Tabellenplatzierung (TVG Platz 10, GWD Minden 16) nicht zufrieden sein und wollen weiterhin wichtige Punkte erspielen, um Plätze gut zu machen. Das haben die Unterfranken zwar in den letzten Auswärtsspielen bereits gezeigt, zuhause ist der Knoten allerdings noch nicht geplatzt. Der einstellige Tabellenplatz ist immer noch das Ziel. Und dann ist es natürlich ein Heimspiel für den TV Grosswallstadt in einer Arena, in der er zuvor noch kein Spiel bestritten hat. Der Verein möchte sich im Rhein-Main-Gebiet einem breiten Publikum präsentieren und Werbung für den Handballsport in einer Region machen, zu der man sich selbst auch zählt. Ein Vorhaben, das nun auch endlich mit einem Heimerfolg in Frankfurt gekrönt werden soll.

Sicherlich was dagegen haben wird der GWD Minden, der mit dem Saisonverlauf ebenfalls alles andere als zufrieden ist und in den letzten Partien auf jeden Fall noch einmal überzeugende Leistungen präsentieren möchte. Dies hat in der Rückrunde schon sehr gut geklappt, in den letzten 5 Partien konnte man auswärts gegen Dessau-Roßlau, Aue und Vinnhorst überzeugen, hat zuhause den TuS N-Lübbecke besiegt. Allein in Bietigheim musste man sich in einem knappen Spiel mit 34:33 geschlagen geben. Eindrucksvoll definitiv die Partie am vergangenen Montag, als Minden Eintracht Hagen mit 32:31 besiegt hat und damit den Höhenflug der Gäste, die noch im Aufstiegsrennen mitmischen wollten, gestoppt hat.

Im letzten Aufeinandertreffen in der Hinrunde konnten die Unterfranken die Partie gewinnen, allerdings in einem kleinen Herzschlagfinale. Ging man noch mit 5 Toren Vorsprung in die Pause, verspielte man den Sieg zum Ende hin fast noch. Am Schluss aber behielt die Mannschaft von Trainer Michael Roth einen kühlen Kopf und konnte – trotz einiger Ausfälle – einen Sieg bejubeln.


Gewinnen gegen Krebs – Handballer gründen Initiative

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Uli und Michael Roth präsentieren am Sonntag, 28. April, beim „Spiel des Jahres“ des TV Großwallstadt gegen GWD Minden gemeinsam mit ihrem ehemaligen Bundesligakontrahenten Tillmann Loch ihre neue Initiative „Gewinnen gegen Krebs“ 

Einst waren sie Gegner auf dem Platz, nun sind sie vereint im Kampf „Gewinnen gegen Krebs“:

Die Rede ist von den Ex-Handball-Nationalspielern Uli und Michael Roth, die mit Prof. Dr. Tillmann Loch, Chefarzt für Urologie des DIAKO Krankenhauses Flensburg, einen medizinischen Experten gefunden haben, der den Verein „Gewinnen gegen Krebs“ als Experte betreut. Das Besondere: Tillmann Loch war vor seiner medizinischen Karriere selbst Handballprofi und spielte für drei schleswig-holsteinische Erstligisten. Nun haben die drei ehemaligen Profisportler eine gemeinsame Mission: „Wir gewinnen gegen den Krebs!“. Michael Roth, Trainer des TV Großwallstadt, ergänzt:

 „Das kennen wir ja. Wenn wir gemeinsam auf dem Platz standen, wollten wir auch immer nur Eines: Gewinnen – so wie am Sonntag gegen GWD Minden.“

Was für eine Geschichte:

Die Zwillingsbrüder Uli & Michael Roth haben sportlich alles erreicht, was man erreichen kann: Rekord-Handballnationalspieler, Pokalsieger, Deutscher Meister, Olympisches Silber 1984… sie kannten das „Leben auf der Sonnenseite“.

 

2009 sollte sich alles ändern: Bei seinem jährlichen Routine-Check-up stellte man bei Michael Roth einen erhöhten Wert des prostataspezifischen Antigens (PSA) fest, wenig später folgte die endgültige und für Michael Roth niederschmetternde Diagnose: Prostatakrebs! Sein Zwillingsbruder Uli erhielt die gleiche Diagnose nur drei Monate später. Brüder vereint im Schicksal!

Auf Grund der Tatsache, dass der Tumor bei Michael und Uli – regelmäßiger Vorsorge sei Dank – frühzeitig entdeckt wurde, konnten beide erfolgreich operiert werden. Nach einer Reha, engmaschigen Kontroll- und Vorsorgeterminen galten die Zwillingsbrüder fünf Jahre später als krebsfrei und somit geheilt.

Aus seiner Not machte Michael Roth gemeinsam mit seinem Bruder eine Tugend: Seit ihrer Erkrankung sind die beiden zu „Stars der Prostatakrebsvorsorge“ geworden und veröffentlichten unter anderem auch zwei Bücher: „Unser Leben – unsere Krankheit“ im Jahr 2009 unmittelbar nach ihrer Erkrankung sowie 2020 „Hurra, dass wir noch leben!“ knapp zehn Jahre nach der Diagnose. Die Brüder halten regelmäßig Vorträge und werden nicht müde, die Wichtigkeit der Krebsvorsorge zu vermitteln. Beide waren Stars der VOX-Sendung: „Story of my Life – Stars gegen den Krebs.” Sie gelten bundesweit als Patientenstimme für Prostatakrebs-Betroffene.

Zum 60. Geburtstag machten sich die beiden selbst ein Geschenk: Ihr Wissen weiterzugeben, Betroffenen Mut zu machen, über neue Vorsorge- und Diagnosemöglichkeiten und Behandlungschancen zu informieren, ist das Bestreben ihrer Initiative „Gewinnen gegen Krebs“, die aus „Gemeinsam gegen Krebs“ weiterentwickelt wurde.

„Wenn man vom Handballsport kommt, weiß man, es braucht Taktik, Kraft, Durchhaltevermögen, Ideen, Visionen, Ausdauer – dann kann und wird man gewinnen, auch gegen den Krebs.“, erläutert der TV Großwallstadt-Trainer seinen Ansporn. Immer mehr junge Menschen sind von Hodenkrebs betroffen daher gilt das Motto: Vorsorge, Vorsorge, Vorsorge.

Gemeinsam mit seinem Bruder ging er auf die Suche nach Partnern für die Initiative #gewinnengegenkrebs, kurz #ggk. Die Roth-Zwillinge wollten unabhängig von der Pharmaindustrie und Großsponsoren bleiben, aufklären und einen Fokus auf Innovationen der Medizin legen. „Der medizinische Fortschritt geht immer weiter. Wichtig ist es daher auch, Betroffene zu informieren und Mut zu machen. Vor allem wollen wir aber jungen Menschen die Angst vor der Vorsorge nehmen. Prostatakrebsvorsorge ist nicht schmerzhaft und beginnt mit nur einem kleinen Piks beim Blutabnehmen.“, erklärt Michael Roth.

Bei der Suche nach Verbündeten war für die Roth Zwillinge eines klar:

Wir brauchen einen Partner mit medizinischem Sachverstand, der die neuen Gewinnen-gegen-Krebs Informationskanäle, den Social Media Auftritt und die Homepage als Experte begleitet.

Mit Tillmann Loch aus Flensburg fanden sie den idealen Partner.

Der Ex-Handball-Profi (spielte beim THW Kiel, dem VfL Lübeck-Schwartau und der SG Flensburg-Handewitt 13 Jahre erste Liga) hat zahlreiche medizinisch hochrangige Auszeichnungen erhalten.

Zudem hat er als Pionier im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ein innovatives System der Prostatakrebs-Früherkennung entwickelt, das den Namen ANNAcTRUS trägt und zwischenzeitlich weltweit anerkannt ist.

Als ehemalige Prostatakrebs-Betroffene wissen die Roth-Zwillinge: Früherkennung ist die Chance, gegen den Krebs zu gewinnen. Und: Jede Minute Wartezeit im Bereich der Diagnostik ist die schlimmste im Leben:

„Mit dem ANNAcTRUS Diagnoseverfahren mit wenigen Gewebeproben kann dann telemedizinisch lasermikroskopische Information (genannt VivaAid), ausgewertet und die Betroffenen innerhalb von 30 Minuten mitgeteilt werden, ob sie Krebs haben oder nicht – „schneller als ein Handballspiel“, ergänzt Uli Roth.

Jetzt beim „Spiel des Jahres“ in der SÜWAG Energie-Arena wird der Verein „Gewinnen gegen Krebs“ mit einem Infostand im Foyer vertreten sein. Auf den Sitzen der Halle finden die Besucher einige Vereinsinformationen. Mit einem QR-Code können Interessierte mit Urologen Kontakt aufnehmen oder sogar eine kostenlose Videosprechstunde in Anspruch nehmen.  Mehrere Urologen aus Frankfurt sind in der SÜWAG Energie-Arena vor Ort und geben Informationen aus erster Hand. Tillmann Loch: „Großartig, dass der TVG die Initiative Gewinnen gegen Krebs unterstützt!“

Der Verein „GGK“ hat ein großes Ziel: Gerade 2024 im Zuge der Handball-Europameisterschaft, die in Deutschland stattgefunden hat, hat man die vollen Hallen für Öffentlichkeitsarbeit genutzt, um junge Menschen zur Vorsorge zu bewegen.

Über die Homepage www.gewinnen-gegen-krebs.de finden Interessierte auch lokale urologische Praxen vor Ort, die die Initiative begleiten.

Vita der Roth-Zwillinge

Als Söhne von Oskar Roth, einem Handballer und ehemaligem Basketballnationalspieler, wurde Michael und Uli Roth der Sport in die Wiege gelegt. Die Zwillingsbrüder begannen in ihrer Jugend das Handballspielen und dies sollte so den Grundstein einer im Handball beispiellosen Karriere legen: Die Roths erreichten alles, was ein Leistungssportler erreichen möchte: Pokalsieger 1987 und 1989, Deutscher Meister 1990 und als Höhepunkt Olympisches Silber 1984 in Los Angeles.

Nach der aktiven Karriere sollte Handball weiterhin Michael Roths Leben bestimmen. Während sein Bruder Uli ins Künstlermanagement wechselte (unter anderem die Band PUR betreute), wurde Michael Handballtrainer. Seit 1996 bis heute trainiert er nationale sowie internationale Mannschaften, unter anderem die Handballnationalmannschaft Bahrains und ist aktuell der Cheftrainer des Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt.

Uli Roth ist ein erfolgreicher Speaker und Eventmanager
und lebt teils in Deutschland, teils auf Mallorca. Er ist zudem Manager zahlreicher Handball-Profis.

Mehr Infos: www.gewinnen-gegen-krebs.de