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Ausrüsterwechsel beim TV Großwallstadt: Ab der Saison 2024/25 spielt die Mannschaft in Trikots von CRAFT

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Großwallstadt 10.04.2024   Nach drei Spielzeiten ist Schluss: Seit der Saison 2021/22 hat die dänische Sport- und Lifestyle-Marke hummel den TV Großwallstadt auf und neben dem Spielfeld ausgestattet. Nun gibt der Verein den Wechsel zu CRAFT bekannt. Die Geschäftsführung des TV Großwallstadt hat sich entschieden, einen neuen Ausrüster ins Boot zu holen.

 

Der Sportswear-Hersteller CRAFT gehört zur New Wave GmbH mit Sitz in Oberaudorf. Die New Wave GmbH wurde 1997 mit Sitz in Oberaudorf gegründet. Inhaber der Firma ist zu 100 Prozent des Kapitals die New Wave Group AB, ein börsennotiertes Unternehmen in Schweden, welches in den Geschäftsbereichen Corporate Wear, Sports- & Leisurewear sowie Home Furnishings aktiv ist. Im Sportfachhandel ist die New Wave GmbH für ihre traditionsreiche, schwedische Marke CRAFT mit hochfunktioneller Sportbekleidung im typisch nordischen Design bekannt.

 

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz, welcher den Deal eingetütet hat, freut sich über die neue Kooperation: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir CRAFT für die kommenden vier Spielzeiten als neuen Ausrüster des TV Grosswallstadt gewinnen konnten. Der Austausch mit Alexander Kluge, dem Head of Teamsport bei Craft, war von Anfang an sehr offen und Alex hat sofort großes Interesse am TVG gezeigt. Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben und wertgeschätzt, das Design und die Qualität sind super ansprechend, haben uns sofort überzeugt und es passt perfekt zum Handballsport. Ich freue mich jetzt schon, wenn die Mannschaft in der neuen Trikotkollektion 2024/25 von CRAFT auflaufen wird.“

 

Überzeugt hat neben den bereits genannten Punkten auch die Nähe zum Flagship-Store in Geiselwind. Vor Ort wird das Unternehmen Absolute Teamsport Untermain mit Ansprechpartner Max Brunner als Kooperationspartner und Beflocker auch weiterhin zur Verfügung stehen.“ Mit Absolute Teamsport Untermain, CRAFT und dem TVG haben wir eine Symbiose geschaffen, die wir angestrebt haben. Kurze Wege, gute Verflechtung untereinander und ein wertschätzendes Team mit kurzen Wegen waren das Ziel, das haben wir nun erreicht,“ so Spatz.

 

Und auch das Thema „Nachhaltigkeit“ steht beim neuen Kooperationspartner im Fokus. „Wir haben uns bewusst für einen Ausrüster entschieden, der auch ein Nachhaltigkeitskonzept vorzuweisen hat. Der TV Großwallstadt hat sich mit diesem Thema in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt und möchte hier innovativ und fortschrittlich vorangehen. Mit CRAFT haben wir da einen weiteren starken Partner an unserer Seite,“ so TVG-Geschäftsstellenleiterin Barbara Eschbach.

 

Auch seitens CRAFT/NEW WAVE GmbH freut man sich über die neue Partnerschaft: „Wir freuen uns riesig ein neues, starkes Mitglied in der Craft-Teamsport Family begrüßen zu können. Der TV Großwallstadt und Craft, das passt schon jetzt super: die gleiche Leidenschaft und Begeisterung für den Sport, kurze Wege und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Minute eins an. Beim TVG ist die Jugend- und Nachwuchsarbeit seit jeher eine wichtige Säule des Vereins, deshalb war es für uns besonders wichtig neben den Profis auch die Nachwuchsspieler mit den gleichen Produkten auszurüsten. Darüber hinaus freuen wir uns darauf gemeinsam mit dem Verein diverse (Merch-) Projekte mit weiteren Marken aus dem New Wave Portfolio umzusetzen, sagt Alex Kluge, Head of Teamsport bei Craft.“

 

Neben der Bundesligamannschaft des TV Großwallstadt wird auch die TVG Junioren Akademie zukünftig von CRAFT ausgestattet. TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst betont, dass es wichtig ist, „dass jeder sieht, dass die TVG-Familie ein eingespieltes Team ist und zusammensteht. Da ist natürlich der gleiche Ausrüster das A und O. Ich freue mich, dass die New Wave GmbH das genauso sieht und wir eine dementsprechend strategisch ausgerichtete Partnerschaft eingehen konnten.

Nachbericht: Der Bann ist gebrochen – TV Großwallstadt gewinnt in Dormagen

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Großwallstadt 06.04.2024  Da ist er – der erste Sieg des Jahres 2024!!! Nach 7 Niederlagen in Folge hat der TV Großwallstadt am gestrigen Freitag gegen den TSV Bayer Dormagen den langersehnten Erfolg geholt. Die Wällster gewannen in einem spannenden Krimi gegen die Nordrhein-Westfalen in letzter Sekunde mit 34:35.

 

Trotz der Ausfälle von Kapitän Mario Stark und Rechtsaußen Görkem Bicer konnte die Mannschaft um Trainer Michael Roth an die gezeigte Leistung gegen den ASV Hamm-Westfalen anknüpfen und sich endlich für die harte Arbeit der letzten Wochen belohnen.

 

Dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, war klar. Dormagen wollte ebenso wie der TVG auch wichtige zwei Punkte erspielen, um sich von den Abstiegsplätzen weiter zu entfernen. So entwickelte sich von Beginn an ein heißer Schlagabtausch, in dem die Führung immer wieder wechselte. Die Abwehrreihen auf beiden Seiten fanden schwer Zugriff, beide Teams leisteten sich Fehler. Von Beginn an da war auf Seiten der Gäste Lars Röller, der auch den Führungstreffer zum 0:1 erzielte. Dann aber war es der TSV, der über drei Tore in Folge jubeln konnte. Doch Finn Wullenweber und abermals Röller stellten den Ausgleich wieder her. So wechselte die Führung in einem offenen Schlagabtausch immer wieder, zur Halbzeit stand es 15:16 für die Unterfranken.

 

Nach dem Seitenwechsel war es die Heimmannschaft, die frischer aus der Kabine kam und das Ergebnis auf 17:16 drehte. Doch die Wällster stellten sich auf die offensivere Deckung des Gastgebers ein und egalisierten den Zwischenstand. In der 38. Spielminute kamen Adrian Kammlodt, Kuno Schauer und Frieder Bandlow nacheinander zum Torerfolg und stellten erstmals in dieser Hälfte wieder auf eine Führung (21:22) um. Doch weinige Minuten später war es Luis Pauli, der zum 25:24 für Dormagen traf. So ging es 10 Minuten vor Schluss weiter: Der TSV legte vor, der TVG zog nach. Dann aber war es erneut Pauli, der traf und sein Teamkollege Ian Hüter erhöhte auf 30:28. Diesen 2-Tore-Vorsprung verteidigte man bis zur 56. Minuten, hätte sogar die Chance gehabt, auf 3-Tore auszubauen. Dann aber war es der TV Großwallstadt, der an diesem Tag den Sieg vielleicht ein bisschen mehr wollte und noch einmal alles in die Waagschale warf: Stefan Salger stellte den Anschluss her, Maxim Schalles graf zum Ausgleich. Dann war auch noch Jan-Steffen Minerva mit einer wichtigen Parade zur Stelle und Florian Eisenträger behielt am Siebenmeterpunkt die Nerven: 33.34 für den TVG, 68 Sekunden auf der Uhr. Die hitzige Schlussphase begann mit einer Auszeit von Trainer Matthias Flohr. Finn Schroven traf zum Ausgleich, die Wällster hatten noch genau 16 Sekunden für einen möglichen Siegtreffer. Den verwandelte dann Stefan Salger mit dem Schlusspfiff zum 34:35-Erfolg und die Mannschaft durfte – endlich- den ersten Sieg des Jahres 2024 bejubeln.

 

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (5), Klenk (2), Eisenträger (5/2), Bandlow (1), Schauer (3), Strakeljahn, Bayer, Wullenweber (3), Röller (6), Mohr (2), Kammlodt (4), Schalles (4). Trainer: Roth

 

TSV Bayer Dormagen: Oberosler, Simonsen; Boehnert (2), Rehfus (2), I. Hüter (3), Reimer (4/3), Boeckenholt, Beckers, Schroven (5), Strosack (1), P. Hüter, Träger, Schmidt (2), Pauli (7), Steinhaus (5), Sondermann (3). Trainer: Flohr

Vorbericht: TV Großwallstadt in Dormagen gefordert

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Großwallstadt 04.04.2024  Am Freitag, den 04.04.2024 trifft der TV Großwallstadt um 19:30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter auf den TSV Bayer Dormagen.

Gegen den Tabellenfünfzehnten sollen nun endlich Punkte her. Zudem möchte man auch die bittere Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen. Damals hatte man zuhause 3,5 Minuten vor Schluss noch geführt, am Ende musste man sich aufgrund unnötiger Fehler dann aber mit einer Niederlage begnügen. Das soll morgen anders werden – Trainer Michael Roth fordert von seiner Mannschaft volle Konzentration und unbändigen Siegeswillen. Dass dies in der Mannschaft steckt, konnte man über weite Strecken bereits im Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen am vergangenen Wochenende sehen. Hier hat das Team des TVG seit langem endlich wieder eine gute Leistung gezeigt.

Definitiv anders aufgestellt werden beim morgigen Aufeinandertreffen beide Teams sein. Bei den Wällstern nicht mehr dabei ist Dino Corak, dafür steht der hochgewachsen Lars Röller am Kreis. Beim TSV fehlten im Hinspiel Patrick Hüter und Alexander Senden, Coach Matthias Flohr füllte mit A-Jugend-Spielern auf, die dem TVG den Zahn zogen. In der kommenden Partie wird Flohr wieder aus dem Vollen schöpfen können.

Dormagen will sicherlich an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen, als man die HSG Nordhorn-Lingen besiegte und 2 wichtige Zähler im Abstiegskampf erspielen konnte. In diesen hineingezogen möchte der TVG erst gar nicht werden. Dafür sind aber morgen zwei Punkte nötig, um den Abstand nach hinten zu vergrößern und den TSV nicht an sich vorbeiziehen zu lassen.

Nachbericht TV Großwallstadt: Kehrtwende wurde von zu vielen Fehlwürfen und Fehlentscheidungen verhindert

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Großwallstadt 01.04.2024  Am gestrigen Sonntag hatte der TV Großwallstadt keine einfache Aufgabe zu bewältigen, hat diese aber gut gelöst.

Leider haben gegen den Tabellendritten ASV Hamm-Westfalen einige Faktoren dazu geführt, dass man am Ende als Verlierer den Platz verlassen musste.

Beide Mannschaften standen gehörig unter Druck. Der Gegner aus Nordrhein-Westfalen musste die bittere Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim aus dem Kopf bekommen, der TVG wollte endlich die Serie von sechs Niederlagen in Folge wettmachen und musste nach Mario Stark auch noch den Ausfall von Görkem Bicer (Sprunggelenksverletzung) verkraften.

Etwas besser in die Partie startete der Gegner, legte immer wieder vor und konnte nach 10 Minuten dann erstmals mit 3 Toren (5:8) in Front gehen, womit TVG-Trainer Michael Roth zur Auszeit gezwungen war.  Die Blau-Weißen fingen sich, Florian Eisenträger traf zum Anschluss, doch es waren Ungenauigkeiten und Technische Fehler auf Seiten der Heimmannschaft, die dazu führten, dass der ASV sich erneut auf 9:14 absetzen konnte. Abermals war eine Auszeit nötig, damit die Wällster in die Spur fanden. Man kämpfte sich Tor um Tor ran, ließ sich von einer offenen Deckung nicht beeindrucken und konnte deshalb mit 16:17 in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel glänzen zunächst beide Torhüter (Jan-Steffen Minerva auf Seiten des TVG, Felix Hertlein beim ASV), dann war es Adrian Kammlodt, der den Anschluss herstellte bevor ein böses Foul von Jan von Boenigk an Frieder Bandlow lediglich mit einer 2-Minuten-Strafe geahndet wurde. Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zur 18:17-Führung. Aber erneut waren es Ungenauigkeiten im Abschluss und äußerst fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen, die dazu führten, dass Hamm wieder Oberwasser hatte und auf 18:20 umstellte.

Doch der Siegeswille des TV Großwallstadt war ungebrochen. Eisenträger traf wiederholt zum Anschluss, Salger egalisierte auf 21:21 und die Untermainhalle kochte. Und wieder kam es von den jungen unerfahrenen Schiedsrichtern zu Entscheidungen, die sogar für Kopfschütteln beim Gegner sorgten. Man kämpft unermüdlich, sieht die Chance, wird aber immer wieder unfair bestraft – das kann eine Mannschaft auf Dauer nicht verkraften. So auch am Sonntag. Der TVG konnte 18 Entscheidungen der Schiedsrichter, die zu Strafwürfen oder Zeitstrafen führten, nicht mehr kompensieren, zerbrach an dem Siegeswillen der Gäste, die Kräfte schwanden und der Gegner setzte sich Tor um Tor zum Endstand auf 26:32 ab.

Am Ende stand demnach die 7. Niederlage in Folge auf dem Tableau, man muss der Mannschaft aber zugutehalten, dass an diesem Tag die Einstellung stimmte und man endlich auch wieder eine gute sportliche Vorstellung gezeigt hat. Wenn man nun noch die Treffgenauigkeit erhöht und am Freitag in Dormagen vielleicht auf ein erfahreneres Schiedsrichterduo trifft, dann steht den ersten 2 Punkten im Jahr 2024 nichts mehr im Weg.

Stimmen zum Spiel:

Michael Lerscht: „Wir wollten unbedingt hier gewinnen, um wieder in die Spur zu kommen. Wir wussten, dass es uns Großwallstadt massiv schwer machen wird und genauso ist es gelaufen. Es war für beide Trainer schwierig im Coaching, weil es ein bisschen chaotisch hier und da war, aber wir sind jetzt einfach glücklich, das Spiel gewonnen zu haben.“

Michael Roth: „Ich bin natürlich happy, dass die Fans uns so unterstützt haben, aber in erster Linie lag es auch an der Mannschaft heute. Sie hat endlich mal wieder ein bisschen Herz gezeigt und auch Mumm und auch Kampfkraft. Wir haben uns reingefuchst in das Spiel gegen den Tabellendritten und das war auch das Ziel.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (3), Klenk (1), Eisenträger (5/3), Bandlow (3), Schauer, Strakeljahn (1), Bayer, Wullenweber (3), Röller, Mohr (2), Kammlodt (6), Schalles (2). Trainer: Roth

ASV Hamm-Westfalen: Hertlein, Colodeti; Huesmann (12/8), Fuchs, Scheerer, Schulze (3), Sterba (2), Jungemann, Zintel (4), Haunold (5), Bornemann (2), Dayan, Stüber, Von Boenigk (4). Trainer: Lerscht

Vorbericht: Platzt der Knoten im Heimspiel an Ostern gegen den ASV Hamm-Westfalen?

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Großwallstadt 30.03.2024  Am Ostersonntag, den 21.03.2024 empfängt der TV Großwallstadt den ASV Hamm-Westfalen um 17 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld.

Keine leichte Aufgabe, die dem TV Großwallstadt da ins Osternest gelegt wurde. Mit dem Tabellendritten ASV Hamm-Westfalen kommt ein Gegner an den Untermain, der den direkten Wiederaufstieg noch im Blick hat. Dazu müssen aber alle Spiele gewonnen werden, einen Patzer darf man sich nicht mehr erlauben. Einen solchen hatte man sich bereits gegen Coburg erlaubt und gestern dann im Verfolgerduell gegen Bietigheim. Bis wenige Sekunden vor Schluss sah es nach einem Sieg, mindestens aber einer Punkteteilung aus, am Ende gingen die zwei Punkte nach Baden-Württemberg. Am Sonntag wird es sicherlich auch darauf ankommen, wie das Team um Trainer Michael Lerscht diese Niederlage verkraftet hat. Definitiv werden die wurfgewaltigen Spieler Fabian Huesmann auf Linksaußen und Nico Schöttle im linken Rückraum auch gegen die Unterfranken ihre Trefferzahl weiter nach oben schrauben wollen.

Das verhindern möchte der TV Großwallstadt. Im dritten Anlauf im Jahr 2024 vor heimischem Publikum soll nun endlich die Kehrtwende her und man möchte den Fans wieder einen Sieg schenken. Ein Erfolg würde nicht nur zwei wichtige Zähler für das Punktekonto liefern, sondern auch zeigen, dass die Mannschaft nun endlich den Abgang von Dino Corak verkraftet hat und die Kehrtwende einläutet. Dazu ist voller Einsatz in der Defensive gefordert, in der Offensive müssen Tore her und die Technischen Fehler sollen weniger werden. Setzt das die Mannschaft um, ist ja eventuell auch ein Erfolg gegen den favorisierten Gegner aus Nordrhein-Westfalen möglich und die zwei Punkte landen im Wällster Osternest.

Nicht im Kader stehen wird wie auch schon in der letzten Begegnung gegen den VfL Lübeck-Schwartau Kapitän Mario Stark, welcher sich letzte Woche im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hat.

Vorbericht: TV Großwallstadt zu Gast im hohen Norden beim VfL Lübeck-Schwartau

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Großwallstadt 24.03.2024 Der TV Großwallstadt gastiert in der Hansehalle in Lübeck und trifft dort um 17 Uhr auf den VfL Lübeck-Schwartau.

Die Mannschaft um Trainer David Röhrig steht aktuell mit 23:25 Punkten einen Platz vor dem TVG auf Rang 10 der Tabelle, hat definitiv einen besseren Start in das Jahr 2024 erwischt, konnte drei von fünf Spielen gewinnen. Für Aufmerksamkeit gesorgt hat sicherlich der Sieg gegen den Aufstiegskandidaten SG BBM Bietigheim am vorletzten Spieltag. Nun möchte der VfL die Auswärtsniederlage gegen die Eulen aus Ludwigshafen vergessen machen und gegen die Unterfranken in eigener Halle den 6. Heimerfolg in Serie feiern.

Aber auch die Blau-Weißen haben ein Ziel fest im Auge: endlich wieder Punkte holen. Nach fünf Niederlagen in Folge soll nun endlich der erste Sieg im neuen Jahr her. Schaut man sich das Ergebnis des Hinspiels an, ist das auch durchaus möglich. Nachdem man in der ersten Halbzeit noch im Hintertreffen war, konnte man durch eine Leistungssteigerung in Spielzeit zwei den Sieg erkämpfen. Und das damals trotz dreier Ausfälle: Die Rückraum linken Adrian Kammlodt, Finn Wullenweber und Torhüter Jan-Steffen Minerva standen nicht zur Verfügung.

Der von seiner Reha zurückgekehrte Chef-Trainer Michael Roth wird am Sonntag wieder an der Seitenlinie stehen und kann dann voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Ein Sieg ist also durchaus möglich.

Torhüter mit Erstligaerfahrung wechselt an den Untermain

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Großwallstadt, 11.03.2024  Der TV Großwallstadt verpflichtet zur kommenden Saison Stefan Hanemann vom TuS Vinnhorst.

Der 28jährige wird demnach mit Jan-Steffen Minerva zusammen das Torhüterduo beim TV Großwallstadt bilden. Zudem wird Emil Shchurov – A-Jugendspieler der TVG Junioren Akademie weiterhin am Training der Bundesligamannschaft auf der Torwartposition teilnehmen.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass sich Stefan für uns entschieden hat. Mit ihm haben wir einen Torwart im perfekten Alter gefunden, der über eine Menge Erfahrung verfügt. Stefan ist ein positiv emotionaler Torwart und hat unter anderem in Ludwigshafen auch schon Erstligaerfahrung gesammelt. Diese Komponenten werden unserem Team sicherlich guttun.“

Ebenso zufrieden gibt sich auch Trainer Michael Roth: „Wir waren auf der Suche nach einem Torhüter, der eine gewisse Erfahrung mitbringt, die 2. Liga kennt und über die entsprechenden Qualitäten verfügt. Dass er diese hat, hat er uns ja in unserem Spiel gegen Vinnhorst gezeigt. Stefan ist ein super Torhüter, der den nächsten Schritt machen möchte und diese Chance bieten wir ihm. Was mir ebenso gut gefällt ist seine Emotionalität, mit der er die Mannschaft pusht. Zusammen mit Jan-Steffen haben wir dann nächste Saison wieder ein sehr gutes Torhüterduo.“

Hanemann selbst freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr darauf, ab nächster Saison für den TV Großwallstadt zu spielen. Ich hatte super Gespräche mit Michael Spatz und Michael Roth. Man merkt, dass sich der Verein weiterentwickeln will und ich habe sehr viel Lust drauf, dabei mitzuhelfen. Natürlich weiß ich auch, dass der Verein ein sehr traditionsreicher Club ist. Ich habe in der Jugend tatsächlich schon gegen den TV Großwallstadt gespielt und auch mit Wetzlar in der 1. Liga. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich dann wieder näher bei meiner Familie wohne und meine Kinder ihre Großeltern häufiger sehen können.  Ein paar meiner neuen Mitspieler kennen ich schon, gegen andere habe ich öfters gespielt. Ich bin jetzt schon gespannt, was wir gemeinsam schaffen können. Für meine Karriere ist das ein weiterer Schritt nach vorne und ich werde alles in der nächsten Saison alles für den TV Großwallstadt geben.“

 

Zur Person:

Stefan Hanemann wurde am 02.01.1996 in Wetzlar geboren. Er erlernte im Alter von ca. 10 Jahren das Handballspielen bei der HSG Wetzlar bzw HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Dort durchlief er alle Jugenden und unterschrieb seinen ersten Profivertrag. In der Saison 2015/16 lief er mittels Zweitspielrecht für die HSG Konstanz auf und wurde in dieser Zeit ins Junioren-Nationalteam berufen. 2018 wechselte er dann zu den Eulen Ludwigshafen, wo er 57 Erstligaspiele absolvierte. In der Saison 2020/21 hütete er für eine Spielzeit das Tor vom TuS Fürstenfeldbruck, bevor er 2021 beim TuS Vinnhorst unterschrieb, mit welchem er 2023 den Aufstieg in Liga 2 feiern durfte und aktuell um den Klassenerhalt kämpft. Beim TV Großwallstadt erhält er einen 2-Jahres-Vertrag.

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Nachbericht: TV Großwallstadt kann auch in der Untermainhalle in Elsenfeld nicht gewinnen

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Großwallstadt 09.03.2024  Am gestrigen Freitag sollte der Knoten endlich platzen. Im „Wohnzimmer“ des TV Großwallstadt, der Untermainhalle in Elsenfeld, hatte man sich viel vorgenommen, wollte endlich den ersten Sieg im Jahr 2024 einfahren.

Die Vorzeichen standen gut: Trainer Michael Roth war erstmals nach seiner Operation wieder in der Halle – auf der Bank vertrat ihn weiterhin Povilas Babarskas, zudem war das Spiel mit über 1800 Zuschauern wiederholt sehr gut besucht. Natürlich war mit dem HC Elbflorenz eine sehr gute Mannschaft nach Elsenfeld gereist, doch mit der Unterstützung der Fans im Rücken sollte der erste Sieg gelingen. Aber wieder einmal waren es viel zu viele Technische Fehler sowie Probleme in der Offensive, die das verhinderten.

Gleich zu Beginn leistete man sich einen Ballverlust, die Gäste trafen zum 0:1. Finn Wullenweber und Görkem Bicer stellten um auf 2:1. Das war es dann allerdings mit der Wällster Führung. Zwar konnten die Blau-Weißen noch einmal egalisieren, danach aber zog Elbflorenz auf 3:5 davon. Diesen 2-Tore-Vorsprung erhöhten die Sachsen in der 21. Spielminute auf 9:12. Doch Görkem Bicer erzielte 2 Minuten später den Anschlusstreffer, die Möglichkeit zum Ausgleich bestand mehrere Male, doch zu viele Fehler führten dazu, dass die Gäste mit 12:14 in die Pause gingen. Die Reaktion, auf die die Fans gewartet hatten, folgte zugleich in Halbzeit zwei: Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 13:14, Kammlodt netzte zum Ausgleich ein. Trainer Andre Haber war zur Auszeit gezwungen und sein Team reagierte wie gewünscht. Oliver Seidler stellte die Führung wieder her, der stark aufspielende Sebastian Greß erhöhte auf 14:16. Jetz blieb die gewünschte Reaktion der Blau-Weißen aus. Völlig von der Rolle gab man den Gästen die Möglichkeit, auf 15:21 davonzuziehen. War der TVG imstande, diesen Rückstand noch einmal aufzuholen? Zehn Minuten vor Schluss sah es kurz danach aus. Florian Eisenträger verkürzte auf 21:24, alles schien möglich, dann aber war es Sebastian Greß, der für Dresden zur Hochform auflief und seinem Team einen verdienten 27:30-Auswärtserfolg bescherte.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (2), Klenk (1), Eisenträger (4/2), Bandlow (3), Schauer (1), Bicer (3/2), Strakeljahn, Wullenweber (2), Röller (1), Mohr (3), Stark (3), Kammlodt (2), Schalles (2). Co-Trainer: Babarskas

HC Elbflorenz 2006: Mallwitz, Mohs; Wucherpfennig (6/3), Greilich (2), Dierberg (5), Pehlivan, Dumcius (1), Kretschmer, Stavast (2), Greß (10), Klepp (1), Dobler, Thümmler, Possehl, Seidler (3). Trainer: Haber

Vorbericht: TV Großwallstadt empfängt den HC Elbflorenz in der Untermainhalle in Elsenfeld

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Großwallstadt 06.03.2024  Am Freitag, den 08.03.2024 trifft der TV Großwallstadt um 19 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld auf den HC Elbflorenz 2006.

Auch in dieser Partie wird noch einmal Povilas Babarskas anstatt Michael Roth an der Seitenlinie stehen, um die Mannschaft hoffentlich zum ersten Sieg im Jahr 2024 zu führen.  In der Blau-Weißen Hölle in Elsenfeld will das Team nun nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder in die Erfolgsspur zurück. Dafür müssen sie an die zweite Halbzeit in Ludwigshafen anknüpfen. Dort hatte man am vergangenen Wochenende gezeigt, was möglich ist. Nach einem 7-Tore-Rückstand zur Pause zeigte man in der zweiten Spielhälfte ein ganz anderes Gesicht und trat souveräner auf als zuvor. Das muss so dann auch gegen Dresden geschehen, will man gegen eine aktuell sehr starke Elbflorenzer Mannschaft bestehen.

Im Hinspiel musste man sich nach einer desolaten 2. Halbzeit den Sachsen mit 34:25 geschlagen geben. Vor allem Torhüter Marino Mallwitz zog den Unterfranken dabei den Zahn. Dresden steht auf einem sehr guten 7. Tabellenplatz, hat zuletzt aus drei Spielen 5 Punkte geholt und Mannschaften wie Essen und Minden geschlagen, gegen Lübbecke ein Unentschieden erzielt.

André Haber, der seit dieser Saison an der Seitenlinie der Sachsen steht, möchte sicherlich an den Erfolg im Hinspiel anknüpfen und die Erfolgsserie fortsetzen.

Freuen können sich die Zuschauer schon jetzt auf die Begegnung mit Nils Kretschmer, der in der kommenden Spielzeit von Dresden nach Großwallstadt wechseln wird und dieser Fakt bereits vor einigen Wochen für Aufsehen gesorgt hat.

Nachbericht: TV Großwallstadt belohnt sich nicht für starke Aufholjagd in Halbzeit zwei

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Großwallstadt 04.03.2024  Auch im dritten Auswärtsspiel des Jahres 2024 konnte der TV Großwallstadt keine Punkte für sich ergattern und musste sich am Sonntag gegen die Eulen aus Ludwigshafen mit 34:32 geschlagen geben.

Ausschlaggebend dafür war Hälfte eins. Die Wällster liefen immer wieder einem Rückstand hinterher, welcher sich bis zum Pausenpfiff auf 21:14 vergrößerte. Ärgerlich hier auch die frühe rote Karte für Kreisläufer Florian Mohr – bereits die achte (!) in dieser Saison. Ausschlaggegebend für die hohe Führung des Gastgebers sicherlich die Treffer von Mex Raguse und Sebastian Trost – die TVG-Defensive fand einfach kein Mittel, die beiden Rückraumspieler zu stoppen.

Nach dem Seitenwechsel hofften die mitgereisten Fans dann auf ein kleines Wunder und bekamen dieses beinahe sogar mit einem Happy End zu sehen. Die Abwehr bekam Zugriff auf den Ludwigshafener Rückraum, vorne überzeugten nun Schauer und Salger mit einigen guten Aktionen und man verkürzte Tor um Tor. Es wurde spannend: in der 43. Minute kam der TVG auf zwei Tore (25:23) ran, acht Minuten später lag man wieder mit vier hinten. Ein letztes Aufbäumen half, Boukovinas traf das leere Tor, Schalles, Röller und Bandlow verwandelten sicher und dann war es Florian Eisenträger, der zum 31:31-Ausgleich in der 57. Spielminute traf. Nach dem 32:32 zwei Minuten vor Schluss war alles offen – aber es waren die Eulen, die das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten und am Ende mit 34:32 gewannen.

TV Großwallstadt: Boukovinas (1), Minerva; Salger (2), Klenk (1), Eisenträger (2), Bandlow (4), Schauer (2), Bicer (4/2), Strakeljahn, Wullenweber (1), Röller (5), Mohr, Stark (5), Kammlodt (1), Schalles (4). Co-Trainer: Babarskas

Eulen Ludwigshafen: Gruppe, Urbic; Schaller (8/1), Raguse (7), Eisel, Meyer-Siebert (4), Haider (1), Falk (1), Schwarzer (2/1), Straub (1), Bergner (2), Trost (4), Leun (2), Manfeldt-Hansen, Klein (2). Trainer: Wohlrab