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Petros Boukovinas wechselt innerhalb der Liga

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Großwallstadt, 04.03.2024  Der TV Großwallstadt gibt den Wechsel von Torhüter Petros Boukovinas zum Ende der Saison 2023/24 bekannt.

Der 29jährige wechselt innerhalb der 2. Liga zum HSC 2000 Coburg. Der griechische Torwart, der seit der Saison 2022/23 in Großwallstadt unter Vertrag steht, hat das vom Verein frühzeitig vorgelegte Vertragsangebot nicht angenommen und wollte mit einer Entscheidung über seine sportliche Zukunft bis nach der EM warten.

„Wir wollten gerne mit Petros verlängern und hätten uns gefreut, wenn er unser Angebot angenommen hätte. Aber als Verein mussten wir dann auch irgendwann eine Entscheidung treffen.“ so Spatz.

Der Verein wird den Nachfolger von Boukovinas nächste Woche vorstellen.

Der TV Großwallstadt bedankt sich an dieser Stelle bei Petros Boukovinas für seine Dienste und herausragenden Leistungen im TVG-Trikot und wünscht ihm viel Erfolg für seine weitere sportliche Karriere.

Vorbericht: Gelingt dem TV Großwallstadt der Befreiungsschlag in Ludwigshafen

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Großwallstadt 29.02.2024  Am Sonntag, den 03.03.2024 bestreitet der TV Großwallstadt sein Auswärtsspiel um 17 Uhr bei den Eulen Ludwigshafen.

Die Zielvorgabe ist klar: nach drei Niederlagen in Folge muss ein Sieg her. Auch wenn Trainer Michael Roth aktuell nicht live bei der Mannschaft vor Ort ist, so hat er diese aber noch einmal eingeschworen. Zusammen mit Co-Trainer Povilas Babarskas hat Roth die Zielsetzung ganz klar vorgegeben.

Dass die Mannschaft gegen die Eulen gewinnen kann, hat sie in der Hinrunde bewiesen, da siegte der TVG zuhause mit 32:29. Damals allerdings noch mit Kapitän Dino Corak am Kreis. Dieser lief zu Höchstform auf und steuerte insgesamt 8 Treffer bei. Corak wird am Sonntag nicht dabei sein, doch auch ohne den mittlerweile für den HSV Hamburg auflaufenden Deutsch-Kroaten sollte ein Sieg möglich sein, denn Ludwigshafen präsentiert sich bisher nicht al Über-Mannschaft, steht mit 20:24 Punkten einen Platz hinter den Wällstern in der Tabelle und konnte aus den letzten 5 Begegnungen nur 4 Zähler mitnehmen.

Auffällig die vielen Gegentore, die das Team um Trainer Johannes Wohlrab dabei immer wieder kassierte. Etwas, womit auch Großwallstadt nach der letzten Begegnung gegen die Nordhorn-Lingen hadert. 39 Gegentore sind einfach zu viel, Kritik an der Defensivleistung war die Folge. Ein anderes Gesicht möchte man folglich nun am Sonntag zeigen und dann auch hoffentlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Nachbericht: TV Großwallstadt verliert gegen ersatzgeschwächte Nordhorner

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Großwallstadt 26.02.2024  Das hatte man sich in Großwallstadt anders vorgestellt: am gestrigen Sonntag verlor der TV Großwallstadt gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 35:39 in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg.

Viel vorgenommen hatte man sich nach den beiden Auswärtsniederlagen im Februar. Die Mannschaft um Co-Trainer Povilas Babarskas wollte in der Defensive an die gezeigten Leistungen in den vergangenen Partien anknüpfen und in der Offensive zulegen. Beides funktionierte nicht. 39 Gegentore offenbarten, dass die Abwehr nicht kompakt stand, zudem häuften sich Technische Fehler und im Angriff zeigte man wieder einmal keine Durchschlagskraft.

Die HSG, die neben den Langzeitverletzten Alex Feld und Luca de Beur auch auf die wichtigen Spieler Georg Pöhle und Dominik Kalafut verzichten musste, wollte an diesem Tag den Sieg einfach mehr. Das zeigte sich im kompletten Spielverlauf sowohl in der Körpersprache als auch den Emotionen auch auf der Bank. Und auch die rote Karte gegen Nebosja Simovic verunsicherte das Team um Interimstrainer Frank Schumann nicht.

Zunächst entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis zum 4:4 nach sechs Spielminuten. Doch die fahrig agierenden Wällster kamen zu unnötigen Ballverlusten, so dass die Gäste auf 4:7 davonzogen. Eine doppelte Überzahl nutzte der TVG für sich, kam zum 13:13-Ausgleich, doch erneut fehlte der Siegeswille und die Gäste bauten die Führung bis zur Pause auf 16:20 aus.

Nach dem Wiederanpfiff war es erneut die HSG Nordhorn-Lingen, die überzeugte. Immer wieder gingen die Niedersachsen mit sechs Toren in Front. Der TVG gab noch einmal alles, um ranzukommen, beim Stand von 22:25 gab es dann auch noch einmal lautstarke Unterstützung von den Rängen – über 2000 Zuschauer waren extra nach Aschaffenburg gekommen – doch auch hier schaffte es man nicht, die Euphorie mitzunehmen und ließ den Gegner wieder auf 22:29 davonziehen.  Ein letztes verzweifeltes Aufbäumen der Mannschaft in der Schlussphase ließ noch einmal kurz Hoffnung aufkommen, man verkürzte auf zwei Treffer, aber auch hier waren am Ende die Gäste cleverer und zogen zum Endstand auf 35:39 davon.

Hat die Mannschaft den Abgang von Kapitän und Kreisläufer Dino Corak eventuell doch nicht so gut verkraftet wie geglaubt?!? Gestern jedenfalls hatten sich viele Fans den Torgaranten und Abwehrdirigenten sehnlichst herbeigewünscht. Für das Team heißt es nun, Mund abwischen und sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten, um endlich den ersten Sieg im Jahr 2024 einzufahren.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (5), Klenk (4), Eisenträger, Bandlow (3), Schauer (1), Bicer (7/3), Strakeljahn (2), Redkyn, Wullenweber (4), Röller (1), Mohr, Stark (5), Kammlodt (3), Schalles. Co-Trainer: Babarskas

Simon Strakeljahn mit neuer sportlicher und beruflicher Zukunft

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Großwallstadt, 26.02.2024  Der TV Großwallstadt gibt den Wechsel von Simon Strakeljahn zur TSG AH Bielefeld zur Saison 20224/25 bekannt.

Strakeljahn, der neben seiner Profikarriere ein Studium absolviert hat, wird sich zukünftig stärker auf seine berufliche Karriere konzentrieren und deshalb wieder Nahe der Heimat in der 3. Liga in Bielefeld auflaufen: „Ich möchte mich zuerst beim TV Großwallstadt, dem Team und den Fans für die schöne Zeit bedanken. Die Saison ist allerdings noch nicht vorbei und ich werde auch die verbleibenden Spiele in vollen Zügen genießen. Danach zieht es mich wieder Richtung Heimat, wo neue berufliche und sportliche Herausforderungen in Bielefeld auf mich warten.“

Der TV Großwallstadt bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich bei dem 25jährigen für die letzten beiden Saisons im TVG-Trikot und wünscht Simon alles erdenklich Gute für seine weitere berufliche und sportliche Zukunft.

Zudem teilt der Verein mit, dass die Sondierung des Marktes im Fokus steht und auch bereits erste Gespräche geführt werden, um einen weiteren Rückraumspieler zu verpflichten.

Vorbericht: TV Großwallstadt trifft im ersten Heimspiel des Jahres auf die HSG Nordhorn Lingen

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Großwallstadt 22.02.2024  Am Sonntag, den 25.02.2024 trifft der TV Großwallstadt in seinem ersten Heimspiel im Jahr 2024 in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg auf die HSG Nordhorn Lingen.

Sicherlich in Erinnerung geblieben ist die Niederlage aus dem Hinspiel, welches man gegen eine übertrieben aggressiv auftretende Nordhorner Mannschaft aufgrund einer desolaten Abwehrleistung mit 37:31 verlor. Der TVG hat also hier noch eine Rechnung offen. Damit die aufgeht, muss folglich der Innenblock gut stehen. Dass das gut funktioniert, hat die Mannschaft in den letzten beiden Spielen eindrucksvoll bewiesen. Defizite allerdings zeigte man im Angriff. Lediglich 21 Treffer konnte man in Bietigheim erzielen, in Hagen waren es 23. Auch das Überzahlspiel funktionierte da überhaupt nicht.  Die Mannschaft um Co-Trainer Povilas Babarskas weiß um diese Schwächen Bescheid, hat sie analysiert und will am Sonntag neben einer starken Abwehr auch in der Offensive überzeugen.

Nordhorn hatte sicherlich zu Beginn der Spielzeit andere Ansprüche, man hatte sogar einen möglichen Aufstieg ins Visier genommen. Dem Vorhaben konnte die Mannschaft bisher nicht gerecht werden, man steht mit 20:22 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz. Daraus resultierte dann auch die Entlassung von Trainer Daniel Kubes im Dezember 2023, bis zum Saisonende wird der bisherige Co-Trainer Frank Schumann an der Seitenlinie stehen. Doch auch er konnte bisher nicht die richtigen Stellschrauben drehen, in den beiden letzten Partien musste man sich dem Dessau-Roßlauer HV sowie der SG BBM Bietigheim geschlagen geben und ist daher seit 4 Spielen in Folge ohne Sieg. Der Frust wird demnach groß sein und man will gegen die Unterfranken nun endlich wieder punkten.

Verzichten muss Nordhorn allerdings auf Alex Feld und Luca de Boer, dennoch wartet mit Johannes Wasielewski auf Rückraum rechts der torgefährlichste Spieler der HSG. Unbequem auch Georg Pöhle auf Rückraum links und der gewichtige Kreisläufer Dominik Kalafut.

Das Duell gegen Großwallstadt ist also völlig offen, sicher sein können die Fans sich aber, dass beide Mannschaften alles für einen Sieg geben werden.

Aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens, bitten wir alle Fans zu einer frühzeitigen Anreise in die f.a.n. Arena in Aschaffenburg.

Matchday Presenter:


Nachbericht: TV Großwallstadt verpasst erneut möglichen Auswärtssieg

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Großwallstadt 17.02.2024  Was für ein gebrauchter Abend für den TV Großwallstadt. Die Unterfranken verpassten am gestrigen Freitag beim VfL Eintracht Hagen erneut einen Sieg in der Ferne.

Lange nach der Partie haderten die Unterfranken noch mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, schlussendlich muss man aber sagen, dass man am Ende selbst die zwei Punkte verspielt hatte.

Der TV Großwallstadt kam gut in die Partie, Lars Röller traf sofort zum 0:1, sieben Minuten später führte man mit 2:4. Schon hier zeigte Torhüter Petros Boukovinas erneut tolle Parden, die sich bis zum Ende auf 18 erhöhen sollten. Die Defensive stand wie bereits in Bietigheim sicher und zwang den Gegner zu Fehlern. Dennoch ließ der VfL niemals abreißen und ging sogar in der 16. Spielminute durch Ex-TVGler Pierre Busch mit 9:8 in Führung. Durch einen 3:0-Lauf aber übernahmen die Blau-Weißen wieder das Zepter. Hier verpasste man dann allerdings die Möglichkeit, auf 9:12 davonzuziehen, so dass der Gegner den Spielstand noch einmal auf 12:12 egalisierte. Als dann mit dem Pausenpfiff Adrian Kammlodt zu einem direkten Freistoß antrat, kam es zum Aufreger des Abends. Kammlodt ließ sich auf die linke Seite fallen, Abwehrspieler Pierre Busch wählte die gleiche Seite und bekam den Ball an den Oberkörper. Als man bereits den Gang in die Katakomben antreten wollten, zückten die Unparteiischen rot. Sie sahen den Ball im Gesicht von Busch. Eine absolute Fehlentscheidung, die Richtigstellung durch den Spieler blieb aus und der TVG musste die zweite Halbzeit ohne Kammlodt antreten.

Auch hier kamen die Gäste super in die Partie, Röller und Wullenweber erhöhten auf 12:14, doch Hagen bleib dran.  Immer wieder kam es zu einem Remis, und dann nutzte der Gastgeber die Gunst der Stunde und drehte den Spielstand zehn Minuten vor Schluss auf 20:19. Auch hier kam es wieder zu einer fragwürdigen Entscheidung der Schiedsrichter, als Mario Stark von Frederic Stüber gestoßen wurde und mit Teamkollege Frieder Bandlow zusammenstieß, statt Freiwurf aber für Ballbesitz Hagen entschieden wurde. Am Ende gab der TVG noch einmal alles, aber der VfL nutzte den Heimvorteil für sich und die Unterfranken mussten sich erneut auswärts geschlagen geben. Am Ende sicherlich auch verdient, da man in den letzten 10 Minuten eine solch schwache Leistung gezeigt hatte, die den sicher geglaubten Sieg gekostet hat.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (2), Klenk (1), Bandlow (2), Schauer (1), Bicer (2), Strakeljahn (1/1), Wullenweber (9), Röller (2), Mohr (2), Stark (1), Kammlodt, Schalles. Co-Trainer: Babarskas

VfL Eintracht Hagen: Paske, Grzesinski; Nourouzinezhad (5), Pröhl, Alves, Pieczkowski (2), Klein, Weck (3), Voss-Fels (1), Vorlicek (2), Styrmisson (2), Gaubatz (1), Stüber (1), Jukic (1), Busch (4/1). Trainer: Neff

Vorbericht: TV Großwallstadt vor schwerer Aufgabe bei Eintracht Hagen

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Großwallstadt 15.02.2024  Der TV Großwallstadt reist am Freitag, den 16.02.2024 zum Auswärtsspiel nach Hagen.

Nach der knappen vermeidbaren Niederlage am vergangenen Wochenende in Bietigheim hat sich die Mannschaft vorgenommen, am Freitag in der Offensive zuzulegen, um den ersten Sieg des Jahres 2024 einzufahren. Kein leichtes Unterfangen, denn Hagen hat im Auftakt nach der Winterpause gegen Coburg gezeigt, was in ihnen steckt und die gute Form aus 2023 fortgeführt. Da hatte das Team um Trainer Stefan Neff im Dezember in beeindruckender Weise die SG BBM Bietigheim auswärts geschlagen, ist seit fünf Spielen in Folge unbesiegt und steht verdient mit 24:16 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz.

Im Hinspiel hatte der TV Großwallstadt in einer stark umkämpften Partei große mentale Stärke bewiesen und sich am Ende mit einem 30:26-Erfolg belohnt. Damals allerdings waren die Nordrhein-Westfalen noch mit großen Verletzungsproblemen in die Saison gestartet. Jetzt sieht das ganz anders aus. Spieler wie der Ex-Großwallstädter Pierer Busch auf Rechtsaußen oder Hakon Dadi Styrmisson (Linksaußen) sowie Philipp Vorlicek (Rückraum rechts) überzeugen jede Woche aufs neue und tragen zum Torerfolg bei.

Damit der TVG am Freitag gegen diese starke Truppe bestehen kann, muss vor allem in der Offensive eine Steigerung her. „In der Defensive haben wir gegen Bietigheim souverän verteidigt, unser Torhüter hat super gehalten, da habe ich nichts auszusetzen. Im Angriff allerdings war ich nicht zufrieden, wir haben zu viele Fehler produziert, unseren Rückraum nicht in Szene gesetzt und im Abschluss waren wir zu ungenau. Wenn wir da eine Leistungssteigerung hinbekommen, können wir in Hagen zwei Punkte mitnehmen,“ so Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch in dieser Partie wird A-Jugendtrainer Povilas Babarskas an der Seitenlinie stehen, verzichten muss er dabei auf Linksaußen Florian Eisenträger, der sich im Training letzte Woche das Außenband im Sprunggelenk gerissen hat.

Nachbericht: TV Großwallstadt mit knapper Niederlage in Bietigheim

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Großwallstadt 12.12.2024  Am Samstag startete der TV Großwallstadt mit einer 21:23 Niederlage bei der SG BBM Bietigheim in das Handballjahr 2024.

Bereits vor der Partie war klar, dass das Match bei den Baden-Württembergern kein Selbstläufer werden würde. Bietigheim musste gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu behalten, zudem hatte der Gastgeber noch eine Rechnung aus dem Hinspiel mit den Wällstern offen.

Weiterhin war es auch das erste Pflichtspiel für die Unterfranken mit Neuzugang Lars Röller für Dino Coral am Kreis sowie Povilas Babarskas an der Seitenlinie. Und es startete gut für den TVG: nach einem kurzen Abtasten auf beiden Seiten erzielte Stefan Salger das erste Tor für seine Mannschaft, Juan de la Pena glich aus und Lars Röller verwandelte zweimal hintereinander zum 1:3. Bietigheim wiederum egalisierte das Ergebnis, danach dauerte es 5 Minuten bis Mario Stark das 3:4 erzielen konnte. Beide Mannschaften standen gut in der Abwehr und dahinter überzeugten die Torhüter mit eindrucksvollen Paraden. Nach 15 Minuten wurden jeweils nur 5 Tore auf beiden Seiten geworfen. Dann aber war es der TV Großwallstadt, der einen Lauf hatte und sich mit drei Toren auf 5:8 absetzen konnte. Doch der Gastgeber hielt dagegen und glich erneut aus. Mit einem knappen 9:10 ging es in die Pause, kurz zuvor musste Finn Wullenweber nach einem Foul das Spielfeld mit einer roten Karte verlassen.

Den Wiederanpfiff nutzten die Gäste, um auf 9:12 zu erhöhen. Doch die SG, die von einem frenetisch anfeuernden Publikum angetrieben wurde, ließ nicht abreißen, sondern glich wiederum zum 13:13 aus. Eine letzte Führung durch Lars Röller, dann drehte Bietigheim den Zwischenstand in den letzten 15 Spielminuten zu seinen Gunsten und nutzte die anschließende Schwächephase des TVG, die auch durch einige Technische Fehler zu viel geprägt war, aus, um auf 23:18 davonzuziehen. Doch auch hier ließen die Unterfranken nicht nach, warfen noch einmal alles in die Waagschale, Babarskas stellte auf eine offensive Deckung um, aber weiter als auf 23:21 kam man nicht mehr heran.

Am Ende waren es Kleinigkeiten, die dem TV Großwallstadt den möglichen Sieg gekostet haben. Aber auch das hadern mit einigen Schiedsrichterentscheidungen sollte nicht darüber hinwegsehen lassen, dass an diesem Tag ein hervorragender Keeper Boukovinas das Tor hütete sowie auch Neuzugang Lars Röller mit verantwortlich für eine überragende Abwehrleistung war, was viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben sollte.

Co-Trainer Povilas Babarskas analysierte sein erstes Spiel wie folgt: „Wir waren in der Abwehr stark mit unserer 6:0 und 5:1-Deckung und führen in der zweiten Halbzeit mit drei Toren. Aber auswärts zu gewinnen ist dreimal schwieriger als zuhause. Da bekommst Du keine Hilfe von den Schiris und hast die Zuschauer gegen Dich. Wenn Du in Bietigheim gewinnen willst, musst Du alle Siebenmeter reinmachen. Du musst weniger technische Fehler als der Gegner haben und die Überzahl nutzen.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Salger (2), Klenk (2), Eisenträger (2), Bandlow (3/1), Schauer (1), Bicer (2), Strakeljahn (2), Bayer, Wullenweber (1), Röller (3), Mohr, Stark (2), Kammlodt (3), Schalles. Co-Trainer: Babarskas

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (1), Claus (2), Ohler, Wolf (3), Schäfer (6/4), De la Pena (1), Wiederstein (1), Velz (2), Barthe (2), Hejny, Bader (3), Pfeifer (2), Kaulitz, Fischer. Trainer: Romero Fernandez

Vorbericht: TV Großwallstadt reist motiviert zum ersten Auswärtsspiel des Jahres 2024 nach Bietigheim

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Großwallstadt 07.02.2024  Am Faschingssamstag, den 10.02.2024 trifft der TV Großwallstadt um 19:30 Uhr auf den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim.

Nach einer kurzen Winterpause stehen die Blau-Weißen seit 15.01.2024 wieder im Training und haben sich intensiv auf den Start am Samstag vorbereitet. In insgesamt 5 Testspielen musste man sich gegen die beiden Erstligisten HC Erlangen und MT Melsungen geschlagen geben, konnte dafür aber gegen den Sydney Uni Handball Club sowie die SG Leutershausen gewinnen und vor allem das letzte Kräftemessen gegen den Ligakonkurrenten HSC 2000 Coburg, welches man mit 34:27 für sich entscheiden konnte, hat für Selbstvertrauen gesorgt.

Lars Röller, der den in Richtung HSV Hamburg gewechselten Dino Corak ersetzen soll, hat sich gut in die Mannschaft integriert und konnte erste Akzente setzen. Und auch das Fehlen von Cheftrainer Michael Roth aufgrund einer Hüft-OP kompensiert der neue Co-Trainer Povilas Babarskas sehr zufriedenstellend.

Alles in allem ist das Team also gerüstet für das Aufeinandertreffen mit dem Aufstiegsaspiranten Bietigheim. Denn diese Partie wird sicherlich kein leichtes Unterfangen. Die Baden-Württemberger benötigen die Punkte, um den Anschluss an Tabellenführer Potsdam zu halten und nach hinten Luft zu schaffen. Und das Team um Trainer Iker Romero Fernandez hat natürlich auch noch eine Rechnung mit den Wällstern offen: angereist im Hinspiel mit klarer Favoritenrolle hat der TVG Bietigheim damals einen kleinen Dämpfer versetzt und eine unerwartete Niederlage zugefügt. In einem Handballkrimi sicherten Adrian Kammlodt und Jan-Steffen Minerva damals die beiden Punkte in den dramatischen letzten Minuten.

Das soll vor heimischem Publikum am Wochenende anders werden. Bietigheim möchte mit einem Sieg ins neue Jahr starten, der TVG allerdings will das verhindern. Es wird also spannend werden, wer den Jahresauftakt für sich entscheiden kann.