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Vorbericht: TV Großwallstadt in Vorfreude auf das Spiel des Jahres in Frankfurt gegen GWD Minden

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Großwallstadt 27.04.2024  Am Sonntag, den 28.04.2024 steht eine ganz besondere Begegnung auf dem Spielplan des TV Großwallstadt: die Unterfranken treffen in der Süwag Energie Arena in Frankfurt auf den GWD Minden.

Ein Match, das in vielerlei Hinsicht besonders sein wird. Zunächst einmal muss man festhalten, dass an diesem Tag zwei Traditionsvereine aufeinandertreffen. Weiterhin können beide Teams mit ihrer Tabellenplatzierung (TVG Platz 10, GWD Minden 16) nicht zufrieden sein und wollen weiterhin wichtige Punkte erspielen, um Plätze gut zu machen. Das haben die Unterfranken zwar in den letzten Auswärtsspielen bereits gezeigt, zuhause ist der Knoten allerdings noch nicht geplatzt. Der einstellige Tabellenplatz ist immer noch das Ziel. Und dann ist es natürlich ein Heimspiel für den TV Grosswallstadt in einer Arena, in der er zuvor noch kein Spiel bestritten hat. Der Verein möchte sich im Rhein-Main-Gebiet einem breiten Publikum präsentieren und Werbung für den Handballsport in einer Region machen, zu der man sich selbst auch zählt. Ein Vorhaben, das nun auch endlich mit einem Heimerfolg in Frankfurt gekrönt werden soll.

Sicherlich was dagegen haben wird der GWD Minden, der mit dem Saisonverlauf ebenfalls alles andere als zufrieden ist und in den letzten Partien auf jeden Fall noch einmal überzeugende Leistungen präsentieren möchte. Dies hat in der Rückrunde schon sehr gut geklappt, in den letzten 5 Partien konnte man auswärts gegen Dessau-Roßlau, Aue und Vinnhorst überzeugen, hat zuhause den TuS N-Lübbecke besiegt. Allein in Bietigheim musste man sich in einem knappen Spiel mit 34:33 geschlagen geben. Eindrucksvoll definitiv die Partie am vergangenen Montag, als Minden Eintracht Hagen mit 32:31 besiegt hat und damit den Höhenflug der Gäste, die noch im Aufstiegsrennen mitmischen wollten, gestoppt hat.

Im letzten Aufeinandertreffen in der Hinrunde konnten die Unterfranken die Partie gewinnen, allerdings in einem kleinen Herzschlagfinale. Ging man noch mit 5 Toren Vorsprung in die Pause, verspielte man den Sieg zum Ende hin fast noch. Am Schluss aber behielt die Mannschaft von Trainer Michael Roth einen kühlen Kopf und konnte – trotz einiger Ausfälle – einen Sieg bejubeln.


Gewinnen gegen Krebs – Handballer gründen Initiative

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Uli und Michael Roth präsentieren am Sonntag, 28. April, beim „Spiel des Jahres“ des TV Großwallstadt gegen GWD Minden gemeinsam mit ihrem ehemaligen Bundesligakontrahenten Tillmann Loch ihre neue Initiative „Gewinnen gegen Krebs“ 

Einst waren sie Gegner auf dem Platz, nun sind sie vereint im Kampf „Gewinnen gegen Krebs“:

Die Rede ist von den Ex-Handball-Nationalspielern Uli und Michael Roth, die mit Prof. Dr. Tillmann Loch, Chefarzt für Urologie des DIAKO Krankenhauses Flensburg, einen medizinischen Experten gefunden haben, der den Verein „Gewinnen gegen Krebs“ als Experte betreut. Das Besondere: Tillmann Loch war vor seiner medizinischen Karriere selbst Handballprofi und spielte für drei schleswig-holsteinische Erstligisten. Nun haben die drei ehemaligen Profisportler eine gemeinsame Mission: „Wir gewinnen gegen den Krebs!“. Michael Roth, Trainer des TV Großwallstadt, ergänzt:

 „Das kennen wir ja. Wenn wir gemeinsam auf dem Platz standen, wollten wir auch immer nur Eines: Gewinnen – so wie am Sonntag gegen GWD Minden.“

Was für eine Geschichte:

Die Zwillingsbrüder Uli & Michael Roth haben sportlich alles erreicht, was man erreichen kann: Rekord-Handballnationalspieler, Pokalsieger, Deutscher Meister, Olympisches Silber 1984… sie kannten das „Leben auf der Sonnenseite“.

 

2009 sollte sich alles ändern: Bei seinem jährlichen Routine-Check-up stellte man bei Michael Roth einen erhöhten Wert des prostataspezifischen Antigens (PSA) fest, wenig später folgte die endgültige und für Michael Roth niederschmetternde Diagnose: Prostatakrebs! Sein Zwillingsbruder Uli erhielt die gleiche Diagnose nur drei Monate später. Brüder vereint im Schicksal!

Auf Grund der Tatsache, dass der Tumor bei Michael und Uli – regelmäßiger Vorsorge sei Dank – frühzeitig entdeckt wurde, konnten beide erfolgreich operiert werden. Nach einer Reha, engmaschigen Kontroll- und Vorsorgeterminen galten die Zwillingsbrüder fünf Jahre später als krebsfrei und somit geheilt.

Aus seiner Not machte Michael Roth gemeinsam mit seinem Bruder eine Tugend: Seit ihrer Erkrankung sind die beiden zu „Stars der Prostatakrebsvorsorge“ geworden und veröffentlichten unter anderem auch zwei Bücher: „Unser Leben – unsere Krankheit“ im Jahr 2009 unmittelbar nach ihrer Erkrankung sowie 2020 „Hurra, dass wir noch leben!“ knapp zehn Jahre nach der Diagnose. Die Brüder halten regelmäßig Vorträge und werden nicht müde, die Wichtigkeit der Krebsvorsorge zu vermitteln. Beide waren Stars der VOX-Sendung: „Story of my Life – Stars gegen den Krebs.” Sie gelten bundesweit als Patientenstimme für Prostatakrebs-Betroffene.

Zum 60. Geburtstag machten sich die beiden selbst ein Geschenk: Ihr Wissen weiterzugeben, Betroffenen Mut zu machen, über neue Vorsorge- und Diagnosemöglichkeiten und Behandlungschancen zu informieren, ist das Bestreben ihrer Initiative „Gewinnen gegen Krebs“, die aus „Gemeinsam gegen Krebs“ weiterentwickelt wurde.

„Wenn man vom Handballsport kommt, weiß man, es braucht Taktik, Kraft, Durchhaltevermögen, Ideen, Visionen, Ausdauer – dann kann und wird man gewinnen, auch gegen den Krebs.“, erläutert der TV Großwallstadt-Trainer seinen Ansporn. Immer mehr junge Menschen sind von Hodenkrebs betroffen daher gilt das Motto: Vorsorge, Vorsorge, Vorsorge.

Gemeinsam mit seinem Bruder ging er auf die Suche nach Partnern für die Initiative #gewinnengegenkrebs, kurz #ggk. Die Roth-Zwillinge wollten unabhängig von der Pharmaindustrie und Großsponsoren bleiben, aufklären und einen Fokus auf Innovationen der Medizin legen. „Der medizinische Fortschritt geht immer weiter. Wichtig ist es daher auch, Betroffene zu informieren und Mut zu machen. Vor allem wollen wir aber jungen Menschen die Angst vor der Vorsorge nehmen. Prostatakrebsvorsorge ist nicht schmerzhaft und beginnt mit nur einem kleinen Piks beim Blutabnehmen.“, erklärt Michael Roth.

Bei der Suche nach Verbündeten war für die Roth Zwillinge eines klar:

Wir brauchen einen Partner mit medizinischem Sachverstand, der die neuen Gewinnen-gegen-Krebs Informationskanäle, den Social Media Auftritt und die Homepage als Experte begleitet.

Mit Tillmann Loch aus Flensburg fanden sie den idealen Partner.

Der Ex-Handball-Profi (spielte beim THW Kiel, dem VfL Lübeck-Schwartau und der SG Flensburg-Handewitt 13 Jahre erste Liga) hat zahlreiche medizinisch hochrangige Auszeichnungen erhalten.

Zudem hat er als Pionier im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ein innovatives System der Prostatakrebs-Früherkennung entwickelt, das den Namen ANNAcTRUS trägt und zwischenzeitlich weltweit anerkannt ist.

Als ehemalige Prostatakrebs-Betroffene wissen die Roth-Zwillinge: Früherkennung ist die Chance, gegen den Krebs zu gewinnen. Und: Jede Minute Wartezeit im Bereich der Diagnostik ist die schlimmste im Leben:

„Mit dem ANNAcTRUS Diagnoseverfahren mit wenigen Gewebeproben kann dann telemedizinisch lasermikroskopische Information (genannt VivaAid), ausgewertet und die Betroffenen innerhalb von 30 Minuten mitgeteilt werden, ob sie Krebs haben oder nicht – „schneller als ein Handballspiel“, ergänzt Uli Roth.

Jetzt beim „Spiel des Jahres“ in der SÜWAG Energie-Arena wird der Verein „Gewinnen gegen Krebs“ mit einem Infostand im Foyer vertreten sein. Auf den Sitzen der Halle finden die Besucher einige Vereinsinformationen. Mit einem QR-Code können Interessierte mit Urologen Kontakt aufnehmen oder sogar eine kostenlose Videosprechstunde in Anspruch nehmen.  Mehrere Urologen aus Frankfurt sind in der SÜWAG Energie-Arena vor Ort und geben Informationen aus erster Hand. Tillmann Loch: „Großartig, dass der TVG die Initiative Gewinnen gegen Krebs unterstützt!“

Der Verein „GGK“ hat ein großes Ziel: Gerade 2024 im Zuge der Handball-Europameisterschaft, die in Deutschland stattgefunden hat, hat man die vollen Hallen für Öffentlichkeitsarbeit genutzt, um junge Menschen zur Vorsorge zu bewegen.

Über die Homepage www.gewinnen-gegen-krebs.de finden Interessierte auch lokale urologische Praxen vor Ort, die die Initiative begleiten.

Vita der Roth-Zwillinge

Als Söhne von Oskar Roth, einem Handballer und ehemaligem Basketballnationalspieler, wurde Michael und Uli Roth der Sport in die Wiege gelegt. Die Zwillingsbrüder begannen in ihrer Jugend das Handballspielen und dies sollte so den Grundstein einer im Handball beispiellosen Karriere legen: Die Roths erreichten alles, was ein Leistungssportler erreichen möchte: Pokalsieger 1987 und 1989, Deutscher Meister 1990 und als Höhepunkt Olympisches Silber 1984 in Los Angeles.

Nach der aktiven Karriere sollte Handball weiterhin Michael Roths Leben bestimmen. Während sein Bruder Uli ins Künstlermanagement wechselte (unter anderem die Band PUR betreute), wurde Michael Handballtrainer. Seit 1996 bis heute trainiert er nationale sowie internationale Mannschaften, unter anderem die Handballnationalmannschaft Bahrains und ist aktuell der Cheftrainer des Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt.

Uli Roth ist ein erfolgreicher Speaker und Eventmanager
und lebt teils in Deutschland, teils auf Mallorca. Er ist zudem Manager zahlreicher Handball-Profis.

Mehr Infos: www.gewinnen-gegen-krebs.de

Spitzenhandball in Frankfurt: TV Großwallstadt in Vorfreude auf das Spiel des Jahres

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Großwallstadt 24.04.2024  Am Sonntag, den 28.04.2024 ist es soweit: Der TV Großwallstadt bestreitet gegen GWD Minden das Traditionsduell in der Süwag Arena in Frankfurt und fiebert diesem Spiel des Jahres entgegen.

Ein Ereignis, das man beim TVG lange geplant und auf das man kontinuierlich hingearbeitet hat. Jetzt stehen die Verantwortlichen in den Startlöchern und können den Sonntag kaum abwarten.

Geschäftsführer Stefan Wüst, der die Idee für dieses besondere Spiel hatte, freut sich unglaublich auf das Event: „Unsere Idee war es, Spitzenhandball nach Frankfurt zu bringen. Es gibt dort im Umkreis 167 Handballvereine aber leider keine Mannschaft in der Bundesliga. Da sind wir im Umkreis von 50km der nächste. Wir möchten einfach dieses besondere Flair in die Rhein-Main-Region bringen.“ Dass der Zuspruch da ist, merkt der Verein anhand der Ticketverkäufe. „Aktuell sind wir kurz davor unser Ziel von 3500 verkauften Eintrittskarten zu erreichen. Von den Vereinen der Region haben wir großen Zuspruch erfahren. Diese kommen sogar teilweise mit einem eigenen Bus. Aber aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass auch an der Abendkasse immer noch viele kurzentschlossene Besucher sich ein Ticket holen. Von daher bin ich sehr gespannt, wie viele Fans wir dann letztendlich in der Süwag Arena empfangen dürfen“, so Wüst.

Als Gegner begrüßen wird man den GWD Minden, ebenso ein Traditionsverein wie der TV Großwallstadt selbst, mit dem man sich schon viele spannende Duelle in der Vergangenheit geliefert hat.

„Natürlich hatten wir Anfang der Saison die Erwartungshaltung, dass es in diesem Spiel eventuell noch um den Aufstieg gehen wird, da wir Minden sicherlich zu den Kandidaten gezählt haben, die vorne mitspielen. Leider hat die GWD nicht die beste Saison gespielt und steht noch hinter uns in der Tabelle. Dennoch stehen mit den beiden Gegnern zwei Traditionsvereine auf dem Platz, die zusammen 11 Deutsche Meistertitel erspielen und  7 x den Pokal gewinnen konnten, neben vielen weitern internationalen Titeln. Es wird also definitiv ein Spiel zweier absoluter Traditionsvereine, die beide alles geben werden, um weiter Plätze in der Tabelle gutzumachen. Ich freue mich sehr darauf,“ ergänzt Geschäftsführer und Sportlicher Leiter Michael Spatz.

Tickets für das Spiel des Jahres gibt es im Shop des Vereins unter  https://shop.tvgrosswallstadt.de/shop/ und extra für dieses Spiel auch über den TVG-Reservix-Webshop unter tvg-tickets.reservix.de, den Ticketportalen www.adticket.de und www.reservix.de sowie an allen Reservix- und ADticket-Vorverkaufsstellen, beispielsweise bei der Gemeinde Mömlingen, dem MainEcho Obernburg, bei der Stadt Erlenbach oder an allen Vorverkaufsstellen in und um Frankfurt.

TV Großwallstadt verpflichtet junges litauisches Talent

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Großwallstadt, 24.04.2024  Der TV Großwallstadt hat sich zur kommenden Saison die Dienste von Romas Aukstikalnis gesichert.

Der 20jährige Litauer gilt als junges Talent auf der zentralen Rückraumposition und ist Teil der litauischen Nationalmannschaft. Beim TV Großwallstadt will Aukstikalnis sich nun stetig weiterentwickeln und Spielerfahrung in der 2. Handballbundesliga sammeln.

Geschäftsführer Michael Spatz freut sich auf den Neuzugang: „Romas ist ein sehr talentierter Spieler, der mit seinen 20 Jahren eine Investition in die Zukunft ist, aber auch schon nächste Saison mit Mario und Kuno Akzente auf Rückraum Mitte setzen soll. Er hat sich in den Trainingseinheiten bei uns super präsentiert und ich freue mich auf seine Entwicklung.“

Auch Trainer Michael Roth findet lobende Worte: „Mit Romas bekommen wir genau den Spieler, den wir gesucht haben. Er bringt eine hohe Spielgeschwindigkeit mit, ist sehr gut im 1 gegen 1 und verfügt über ein tolles Wurfverhalten im 9-Meter-Raum. Er hat im Probetraining voll überzeugt und wir sind uns sehr sicher, dass wir mit ihm noch einen weiteren spielstarken Mittelmann bekommen werden.“

Aukstikalnis selbst freut sich auf seinen Umzug nach Großwallstadt: „Ich bin sehr glücklich über die Chance, nächstes Jahr mit dem TV Großwallstadt in der 2. Liga spielen zu dürfen und freue mich auf die neue Herausforderung.“

 

Zur Person:

Romas Aukstikalnis wurde am 14.06.2003 in Litauen geboren. In der Saison 2020/21 lief er für den HC Amber Vilnius auf, wechselte danach zu Skjern Håndbold, bis er 2023 beim HC Empor Rostock unterschrieb. Beim TV Großwallstadt erhält er einen 3-Jahres-Vertrag bis 2027.


Nachbericht: TV Großwallstadt feiert Derbysieg in Hüttenberg

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Großwallstadt 22.04.2024  Am gestrigen Sonntag hat der TV Großwallstadt den TV Hüttenberg mit 26:29 besiegt und damit den Derbyfluch komplett beendet.

Nachdem man bereits das Hinspiel gegen die Mittelhessen nach acht sieglosen Derbyspielen für sich entscheiden konnte, hat die Mannschaft um Trainer Michael Roth jetzt auch das Auswärtsspiel in Hüttenberg gewonnen und damit die Bastion dort eingenommen. Obwohl die Blau-Weißen verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt immer noch einige Ausfälle – Florian Eisenträger, Stefan Salger, Finn Wullenweber und Simon Strakeljahn standen dem Coach nicht zur Verfügung – zu beklagen hatten, haben sie dem Druck der Hüttenberger Halle standgehalten und einen wichtigen Auswärtssieg, den dritten in Folge, erspielt.

Die erste Hälfte war definitiv das Duell der Torhüter: Petros Boukovinas auf Seiten des TVG überzeugte mit 11 Paraden, Simon Böhne hielt 10 Bälle für die Heimmannschaft. In diesen 30 Minuten entwickelte sich also eine Partie, in der die Führung immer wieder wechselte und der TV Großwallstadt mit einem Tor Vorsprung (10:11) in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte zwar Moritz Klenk sofort auf 10:12, die nachfolgenden Minuten nutzte der TV Hüttenberg dann aber zunächst mit einem 3:0-Lauf für sich und drehte das Ergebnis auf 13:12, ging in der 39. Spielminute sogar mit 3 Toren in Front und zwang Michael Roth zur Auszeit. Die Blau-Weißen trafen zum Anschluss und Adrian Kammlodt erzielte in der 48. Minute den Ausgleich. Jetzt war es an Spannung kaum zu überbieten. Beide Mannschaften kamen zu Torerfolgen, der TVH ging durch David Kuntscher 9 Minuten vor Schluss mit zwei Toren in Front, doch die letzten Spielminuten sollten dem TV Großwallstadt gehören. Frieder Bandlow, Kuno Schauer und Lars Röller stellten auf 24:25 um, der Gegner traf ein letztes Mal zum Ausgleich, bevor Kammlodt, Schauer und zweimal Röller für die Vorentscheidung zum 26:29 – Sieg sorgten.

Mit diesem Erfolg in Hessen geht es in eben diesem Bundesland dann am kommenden Sonntag weiter mit dem Spiel des Jahres in Frankfurt gegen GWD Minden.

Trainer Michael Roth nach der Partie: „Meistens bin ich aus Hüttenberg nicht so gut gelaunt weggefahren, heute ausnahmsweise mal sehr gut gelaunt, weil wir uns gut ins Spiel gebracht haben. Wir haben in den letzten 15 Minuten unser bestes Spiel gemacht, wo wir unsere Zweikämpfe gewonnen haben, haben uns in der Abwehr reingefuchst, das ist nicht so einfach gegen Hüttenberg. Am Schluss sind wir dann auch in tollen Einzelaktionen erfolgreich zum Abschluss gekommen und natürlich hat unser Torhüter heute auch die entscheidenden Akzente gesetzt.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk (3), Bayer, Bandlow (4), Schauer (4), Bicer (5/2), Röller (3), Mohr (3), Stark, Kammlodt (6), Schalles (1). Trainer: Roth

TV Hüttenberg: Grazioli, Böhne, Ruspeler; Schwarz (3), Kirschner (2/2), Wrackmeyer, Opitz, Ohl (2), Weber (3), Reichl (5), Rüdiger (3), Hofmann, Klein (3), Scheibel (2), Kuntscher (3). Trainer: Kneer

Vorbericht: TV Großwallstadt will auswärts gegen Hüttenberg nachlegen

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Großwallstadt 19.04.2024  Am Sonntag, den 21.04.2024 trifft der TV Großwallstadt auf den TV Hüttenberg. In dieser Partie möchten die Unterfranken an die letzten Auswärtserfolge anknüpfen und den nächsten Sieg in fremder Halle erspielen.

Ein Vorhaben, das über längere Zeit immer wieder zum Scheitern verurteilt war, konnte man in der Vergangenheit acht aufeinanderfolgende Spiele nicht gewinnen und ging als Verlierer vom Platz. Dieser Bann wurde dann aber in der Hinrunde gebrochen. Der TVG  gewann das Derby mit 33:27.

Darauf möchte man jetzt aufbauen und nach den Auswärtssiegen gegen Dormagen und Aue nun auch in Hüttenberg gewinnen.

Die Hessen stehen aktuell aufgrund des besseren Torverhältnisses punktgleich mit den Unterfranken auf Platz 11 der Tabelle, der TVG belegt Platz 13. Es geht also auch um die Platzierung. Hüttenberg hat zuletzt in Lübeck das Nachsehen gehabt, konnte aber zuhause gegen die Eulen aus Ludwigshafen und den HSC 2000 Coburg gewinnen.

Einstellen müssen sich die Wällster auf jeden Fall auf eine unbequeme, offensiv ausgerichtete Abwehr, für die der TVH bekannt ist. Erfolgreichster Werfer ist Ian Weber auf Rückraum Mitte, der den Verein zum Saisonende verlassen wird. Aber auch Tristan Kirschner und David Kuntscher sind sichere Schützen.

Beim TV Großwallstadt hofft man darauf, dass Mario Stark wieder voll einsatzfähig sein wird, Finn Wullenweber und Stefan Salger allerdings werden wohl nicht zur Verfügung stehen.

Mit dem Bus nach Frankfurt

Der TV Großwallstadt bietet Fanbusse an, die am 28.04. zum Heimspiel in der Süwag Energie ARENA fahren.

Der Preis pro Sitzplatz  liegt bei 15€. Ein Bus fährt ab Großwallstadt (Sportpark), Elsenfeld und Klingenberg mit Abfahrtszeiten zwischen ca. 13:30 und 14:30 Uhr und Rückfahrt um 19:30 Uhr. Ein weiterer Bus fährt ab Aschaffenburg fan-arena / Bahnhof ab ca. 14:15/14:30 Uhr mit Rückfahrt ebenfalls um 19:30 Uhr.

Wer dieses Angebot nutzen möchtet, meldet sich bitte telefonisch (06022 507560) oder per Email an info@tvgrosswallstadt.de mit Angabe des Abfahrtortes und den Namen der angemeldeten Personen. Dauerkarteninhaber gehen vor, ansonsten gilt die Reihenfolge der Eingänge. Es werden keine Reservierungen angenommen, nur verbindliche Anmeldungen. In der Bestätigung werden die genauen Abfahrtsdetails angegeben.

Für Helfer, die beim Spiel eingeteilt sind, gibt es einen Sonderbus, der bereits früher fährt. Hierzu geben wir die Info in die entsprechenden Helfer-Gruppen.

Nachbericht: TV Großwallstadt holt auswärts die nächsten zwei Punkte

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Großwallstadt 18.04.2024  Am gestrigen Mittwoch hat der TV Großwallstadt gegen den Tabellenletzten EHV Aue mit 24:28 gewonnen.

 

Die Mannschaft von Michael Roth hat mit diesem Sieg die vom Trainer geforderte Reaktion auf das letzte Spiel gegen Essen gezeigt und trotz vieler Ausfälle den wichtigen Erfolg errungen.

 

In der ersten Halbzeit ging der TVG direkt mit 0:1 in Führung, Aue glich aus und drehte das Ergebnis in der 6. Spielminute auf 3:2. Dann aber war es der an diesem Tag trotz Trainingsrückstand in Folge eines grippalen Infekts stark aufspielende Frieder Bandlow, der die Führung (3:4) für die Unterfranken wiederherstellte. Kapitän Mario Stark, der noch an seiner Verletzung laborierte, stellte sich in den Dienst der Mannschaft, kam erstmals wieder aufs Parkett und traf zur 2-Tore Führung zum 8:10, Görkem Bicer erhöhte in der 26. Minute zum 8:11. Möglich gemacht hatte das auch Torhüter Petros Boukovinas, der immer wieder zur Stelle war. Leider wurde ein möglicher 4-Tore-Vorsprung liegengelassen, so dass der Gastgeber auf den 10:12-Pausenstand verkürzte.

 

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste bis zur 40. Spielminute etwas von der Rolle, die Sachsen hingegen nutze das Momentum geschickt für sich aus, stellten schnell den Ausgleich zum 13:13 her und konnten zwei Minuten später einen 4:0-Lauf zum 17:14 hinlegen. Doch es waren Kuno Schauer und Frieder Bandlow, die zum Anschluss trafen. Aue legte immer wieder vor, die Wällster trafen zum Ausgleich. Die letzten 10 Minuten beherrschten dann Gäste: Über Bicer, Schauer, Bandlow, Kammlodt und noch einmal Bandlow kam man zum 22:26, die Entscheidung war gefallen. Am Ende gewann der TV Großwallstadt dann verdient mit 24:28 und machte damit auch die letzte Hoffnung auf einen Ligaverbleib beim EHV Aue zunichte.

 

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk (3), Bandlow (11/2), Schauer (2), Bicer (2), Strakeljahn, Redkyn, Röller (1), Mohr (1), Stark (2), Kammlodt (4), Schalles (2). Trainer: Roth

 

EHV Aue: Bochmann, Petursson; Planken, Hopfmann (1), Sova, Izumoto (3), Pereira (2/2), Sajenev (5), Slachta, Mubenzem, Jerebie (1), Levak (1), Lange, Schwock, Blecha (1), Vignjevic (10). Trainer: Stefansson

TV Großwallstadt erhält Lizenz für die Saison 2024/25

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Großwallstadt, 17.04.2024  Am heutigen Vormittag hat die HBL GmbH den TV Großwallstadt informiert, dass der Verein die Lizenz ohne Auflagen für die kommende Spielzeit 2024/25 erhält. Ein wichtiger Meilenstein für die weitere Planung. Die Spielzeit 2024/25 beginnt offiziell am 31. August 2024.

Die Unabhängige Lizenzierungskommission hat alle 36 sportlich qualifizierten Bewerber aus den beiden Profiligen die Lizenz erteilt, allerdings nicht alle ohne Auflagen/Bedingungen. Dennoch sieht die Kommission eine insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung aller Clubs.

Rolf Nottmeier, Vorsitzender der Lizenzierungskommission: „Trotz eines herausfordernden Marktumfelds blicken wir auf ein bisher insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr, das im Vergleich zur letzten Spielzeit 2023/24 eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnet. Auch im Kernbereich Ticketverkauf stellen wir eine erhebliche Steigerung fest. Wir rechnen damit, dass sich diese positive Entwicklung auf der Einnahmenseite fortsetzen wird. Das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.“   

TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst betont immer wieder, dass der TV Großwallstadt auf einem sehr guten Weg ist und freut sich demnach natürlich sehr über die positive Mitteilung: „Der TV Großwallstadt hat im letzten Jahr außerordentlich viele Sponsoren hinzugewinnen können. Auch beim Etat für 2024/25 mit nahezu 1,8 Millionen Euro haben alle Verantwortlichen des Vereins wieder eine hohe Kostendisziplin walten lassen. So gab es keine einzige Nachfrage von der Lizenzierungskommission. Wir gehen bei der Finanzplanung konservativ vor, handeln mit Augenmaß und wir bauen auch keine Luftschlösser. Meine Kollegen und ich sind aber auch kreativ und können mit maßgeschneiderten Sponsorenangeboten unseren Umsatz erzielen.“

Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens überprüft die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Vereine. Unter die Lupe werden aber auch infrastrukturelle, rechtliche sowie sportliche Kriterien der Erst- und Zweitligisten genommen. Das Lizenzierungsverfahren ist eine entscheidende Instanz für wirtschaftliche Stabilität, fairen Wettbewerb und Integrität. 

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Direktor des Arbeitsgerichts Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater, Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH und Mattes Rogowski, Geschäftsleitung Sport & Lizenzen bei der HBL GmbH, an. Aus der HBL GmbH wird die Lizenzierungskommission durch Marie Küppers (Projektmanagerin Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung) unterstützt.     

Die Ordnung zur Lizenzierung nebst Richtlinien (LZO) ist einsehbar unter www.liquimoly-hbl.de.

Vorbericht: TV Großwallstadt fährt ersatzgeschwächt zum Tabellenletzten nach Aue

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Großwallstadt 17.04.2024  Am heutigen Mittwoch bestreitet der TV Großwallstadt sein  Nachholspiel aus der Hinrunde der Saison 2023/24 beim Drittligaaufsteiger EHV Aue.

 

Der Verein hat nach seinem Abstieg aus der 2. Liga den direkten Wiederaufstieg geschafft, musste allerdings den Abgang wichtiger Leistungsträger verkraften, tut sich in der aktuellen Spielzeit sehr schwer und steht somit mit 10:44 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Es gelangen den Sachsen nur fünf Siege gegen den TV Hüttenberg, TuS N-Lübbecke, HSG Nordhorn-Lingen, Eulen Ludwigshafen und zuletzt am 10.03.2024 gegen den TuSEM Essen. Und genau gegen diese Mannschaft hat der TV Großwallstadt am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage einstecken müssen.

 

Im November 2023 erfolgte die Trennung von Cheftrainer Michael Just. Sein Nachfolger Ólafur Stefánsson konnte allerdings das Ruder nicht rumreißen und auch wenn noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt bleibt, planen die Sachsen bereits mit Liga 3.

 

Der EHV kann deshalb auch relativ befreit die heutige Partie angehen. Anders der TV Großwallstadt. Nach der letzten Niederlage fordert Trainer Michael Roth heute vollen Einsatz. Diesen können allerdings nicht alle Spieler des Kaders zeigen: Kapitän Mario Stark sowie Florian Eisenträger fallen weiterhin verletzt aus, hinzugekommen sind Stefan Salger, der sich in der vergangenen Partie verletzt hat sowie Finn Wullenweber, welcher sich im Training ein Außenband gerissen hat. Auch der Einsatz von Frieder Bandlow ist gefährdet – er konnte einer Erkältung geschuldet nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen.

 

Dennoch hat sich das Team vorgenommen, in diesem Spiel an die Leistung gegen Dormagen anzuknüpfen und den nächsten Auswärtssieg zu erspielen.

 

Die letzten beiden Aufeinandertreffen der Mannschaften gab es in der Saison 2021/22; damals konnte der TVG beide Partien für sich entscheiden.