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Nachbericht: TV Großwallstadt muss sich gegen TuS N-Lübbecke dem Kräfteverzehr beugen

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Großwallstadt 11.12.2023  Am Samstag musste sich der TV Großwallstadt mit einer 24:30-Niederlage gegen TuS N- Lübbecke begnügen.

Auch in dieser Partie konnte Trainer Michael Roth nur auf 3 Rückraumspieler zurückgreifen, Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt, Stefan Salger, Simon Strakeljahn und der junge Dmytro Redkyn mussten verletzungs- bzw krankheitsbedingt pausieren.

Dafür nahmen Michael Spatz, der extra für diese Partie noch einmal reaktiviert wurde und Konstantin Knabe (A-Jugend-Spieler) auf der Auswechselbank Platz. Mit diesem dezimierten Kader wollte man für eine Überraschung sorgen, diese blieb aber aus. Am Ende machte sich der Kräfteverzehr der verbliebenen Spieler deutlich bemerkbar und man musste sich dem gut vorbereiteten Gegner geschlagen geben.

Zunächst kam man gut ins Spiel, Görkem Bicer verwandelte drei Siebenmeter in Folge sicher zum 3:1. Dann allerdings glich der Gegner aus. Der TVG ging immer wieder in Front, Nettelstedt legte nach. Die erste Führung für die Gäste erzielte Benas Petreikis in der 14. Spielminute (6:7). Doch die Blau-Weißen ließen nicht abreißen und egalisierten den Spielstand zweimal durch Tore  von Bicer und Kuno Schauer. Der gut aufgelegte Linksaußen des TuS, Rutger ten Velde brachte sein Team dann zwei Minuten später erstmals mit zwei Toren in Führung. Aber die Unterfranken kämpften und konnten in der 26. Minute wieder den Ausgleich erzielen. Dann wurde es etwas hektisch, die Nordrhein-Westfalen agierten dabei cleverer und konnten mit 14:16 in die Pause gehen.

Der Gegner war es auch, der den besseren Start in Runde zwei erwischte. Mit drei Toren in Folge zog er auf 14:19 davon. Diese Bürde konnte der TVG dann mit dem ausgedünnten Kader nicht mehr kompensieren. Nettelstedt verteidigte im eins gegen eins souverän, Treffer aus dem TVG-Rückraum waren Mangelware. Auch als Trainer Michael Roth dann den von den Zuschauern längst erwarteten und frenetisch gefeierten Michael Spatz im Rückraum brachte, konnte man das Ruder nicht mehr rumreißen. Beim Publikum keimte zwar in der 38. Spielminute, als Dino Corak zum 16:19 traf, noch einmal kurz Hoffnung auf, aber das Fehlen der adäquaten Wechselmöglichkeiten machte sich deutlich bemerkbar und die Gäste nutzten einen 3:0-Lauf zur vorzeitigen Entscheidung. Auch wenn sich alle verfügbaren Spieler bis zuletzt abrackerten, konnte an diesem Tag die 24:30-Niederlage nicht verhindert werden.

Auch wenn TVG-Trainer Michael Roth nach der Partie statuierte, dass „ein bisschen mehr schon drin gewesen wäre“, konnte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, man musste heute der Personalnot geschuldet Tribut zollen.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Spatz, Klenk, Eisenträger (6), Bandlow (1), Schauer (2), Bicer (7/4), Knabe, Corak (2), Mohr (4), Stark, Schalles (2). Trainer: Roth

TuS N-Lübbecke: Klama, Katsigiannis, Grabenstein; Genz (4), ten Velde (7), Hangstein (7/4), Petreikis (3), Dräger (2), Kontrec, Wesseling 82), Nissen (1), Skroblien, Kloor, Süsser (1), Wieling (3). Trainer: Haaß

Michael Spatz vor Comeback: Geschäftsführer des TV Großwallstadt streift sich noch einmal das Trikot über

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Großwallstadt  08.12.2023  Man könntes fast von einer kleinen Sensation sprechen, wenn am morgigen Samstag in der Untermainhalle in Elsenfeld der TV Großwallstadt auf den TuS N-Lübbecke trifft.

Dann wird nämlich der Geschäftsführer und Sportliche Leiter des TVG, Michael Spatz, noch einmal das blau-weiße Trikot tragen und auf der Auswechselbank Platz nehmen.

Michael Spatz, der in seiner aktiven Karriere unter dem Spitznamen „Spatzi“ bekannt war, war jahrelanger Leistungsträger des TV Großwallstadt auf Rechtsaußen und hat nach der Saison 2020/21 seine Spielerkarriere beendet, gab allerdings dann noch einmal ein kurzes Comeback, welches sich jetzt erneut wiederholt.

Ausschlaggebend dafür ist die Verletzungs- und Krankheitsmisere seines Vereins. Neben den Ausfällen der Rückraumakteure Adrian Kammlodt, Stefan Salger und Finn Wullenweber hat nun auch die Krankheitswelle im Team zugeschlagen, wobei weitere wichtige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Deshalb mussten für die Partie morgen schnelle Alternativen gefunden werden. Eine davon ist sicherlich die Einbindung von Nachwuchsspielern der 2. Mannschaft, eine andere die Reaktivierung des einstigen Torschützenkönigs Michael Spatz.

„Dass ich tatsächlich noch einmal als Spieler für den TVG auflaufe, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Aber sag niemals nie. Wir haben die aktuelle Situation heute Morgen gemeinsam analysiert und alle haben sich dafür ausgesprochen, dass ich noch einmal für 1-2 Spiele als Back-up zur Verfügung stehen sollte. Dem Wunsch habe ich dann entsprochen und werde also morgen wieder das blau-weiße Trikot tragen. Ich bin bereit, bin aber auch gar nicht böse, wenn ich keine Einsatzzeiten bekomme,“ sagt Spatz mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. „Einen Dank möchte ich an dieser Stelle auch den Verantwortlichen der HBL aussprechen, die meinen kurzfristigen Einsatz morgen möglich gemacht haben.“ Trainer Michael Roth über die momentane Lage in seinem Team: „Die Situation ist aktuell so, dass wir jetzt so langsam an unsere Grenzen kommen. Zum einen natürlich, wer spielen kann, zum anderen muss auch die Belastung der verfügbaren Spieler im Fokus stehen. Aber wir nehmen auch die Herausforderung an und haben jetzt entschieden, dass wir Michael für den Notfall reaktivieren. Man weiß ja nie, was im Spiel passiert, aber wir wollen dieses auf jeden Fall ordentlich zu Ende bringen und dann müssen wir schauen, dass wir uns – mal wieder – was einfallen lassen. An dieser Stelle auch noch einmal der Aufruf an unsere Fans, die wir aktuell mehr denn je brauchen, morgen zahlreich in die Halle zu kommen.“

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Vorbericht: TV Großwallstadt empfängt den Tabellennachbarn TuS N-Lübbecke

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Großwallstadt 07.12.2023  Am Samstag, den 09.12.2023 empfängt der TV Großwallstadt den aktuell Tabellensiebten TuS N-Lübbecke in der Untermainhalle in Elsenfeld.

Die Nordrhein-Westfalen sind in der Saison 2021/22 in die 2. Liga abgestiegen und konnten letztes Jahr den direkten Wiederaufstieg nicht erreichen. Dennoch zählten sie zu Beginn der Saison zu den Aufstiegskandidaten, stehen allerdings aktuell mit 17:13 Punkten hinter dem TVG auf Platz sieben der Tabelle. Am 25.11.2023 haben die Nordrhein-Westfalen mit dem 27:24 Sieg gegen die bis dato führende SG BBM Bietigheim noch aufhorchen lassen. Danach allerdings musste sich das Team um Trainer Michael Haaß Eintracht Hagen mit 38:30 und dem VfL Lübeck mit 25:29 geschlagen geben.

Sicherlich möchte Lübbecke nun gegen den TV Großwallstadt wieder zurück in die Erfolgsspur gelangen.

Der Verein hatte zu Saisonbeginn Tom Wolf an Bietigheim verloren, Peter Strosack wechselte nach Dormagen. Vier Abgängen stehen 6 Neuzugänge gegenüber, vor allem der Wechsel von Fynn Hangstein aus Eisenach sorgte für Aufsehen. Neben den jungen Torwarten Joonas Klama und Leon Grabenstein hütet einer der erfahrensten auf dieser Position das Nettelstedter Tor: der 41jährige Nikolas Katsigiannis. Er wird den Verein aber zum ende der Saison verlassen.

Top-Torschütze der Mannschaft – wie sollte es anders sein – ist Fynn Hangstein, aber auch Namen wie Sven Wesseling auf Rückraum links, Jo Gerrit Genz und Dominik Ebner auf Rückraum rechts sowie Rutger ten Velde und Tom Skroblien auf Linksaußen lassen aufhorchen.

Doch der TV Großwallstadt muss sich nicht verstecken, konnte man doch in der vergangenen Saison beide Spiele für sich entscheiden (30:32 und 26:23), so möchte man das nun auch zunächst zuhause gegen die Nordrhein-Westfalen wiederholen.

Vertragsverlängerung: Spielmacher Mario Stark bleibt für weitere zwei Jahre beim TV Großwallstadt

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Großwallstadt, 05.12.2023  Der TV Großwallstadt gibt die Vertragsverlängerung von Mario Stark um zwei weitere Jahre bis Juni 2026 bekannt.

Nach Moritz Klenk hat sich nun auch der zweite TVG-Akteur, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft zum Verein bekannt und sein Arrangement bei den Blau-Weißen verlängert.

Gerade auf der wichtigen Position auf Rückraum Mitte ist diese Personalie für Trainer Michael Roth immens wichtig: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Mario verlängern konnten, da er, seit ich da bin, meine rechte Hand geworden ist. Er ist im Training ein absolut vorbildlicher Handballer und seine Spielführung ist top. Er ist in einem sehr guten körperlichen Zustand, vielleicht so gut, wie noch nie zuvor und deswegen bringt er auch immer wieder tolle Leistungen. Seine Vertragsverlängerung ist ein weiterer Schritt in Richtung Kontinuität. Wir wollen diese Mannschaft – wenn möglich – zusammenhalten, weil wir so für die nächsten Jahre den größtmöglichen Erfolg sehen.“

Der Geschäftsführer des TVG, Michael Spatz ist ebenso hoch erfreut über die Vertragsverlängerung des 31jährigen Stark: „Ich bin super happy, dass Mario sich dazu entschieden hat, für weitere zwei Saisons das Trikot des TV Großwallstadt zu tragen. Er ist ein absoluter Führungsspieler und hilft mit seiner Erfahrung dem Team immens weiter. Gerade das Zusammenspiel mit Dino Corak am Kreis ist eine Achse, die sensationell gut funktioniert und auf die wir natürlich auch in Zukunft setzen.“

Auch Mario Stark selbst freut sich über seine Entscheidung: „Ich bin sehr glücklich, meinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert zu haben. Ich fühle mich sehr wohl in Großwallstadt und werde weiterhin mein Bestes dafür geben, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen und die an mich gestellten Erwartungen zu erfüllen.“

Zur Person:

Mario Stark wurde am 19. Januar 1992 in Miltenberg geboren. Er begann seine Karriere beim TV Kirchzell, durchlief dort alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend, wechselte dann zur JSG Wallstadt und danach für drei Jahre ins Handballleistungszentrum nach Großwallstadt. 2009 wechselte er zum Drittligisten TV Kirchzell und erhielt für die Saison 2013/14 ein Doppelspielrecht für den TV Großwallstadt. Dort steht er seit der Spielzeit 2016/17 unter Vertrag.  Dieser wurde nun bis Juni 2026 verlängert.


Bring your buddy“ zum Spiel am 09.12.2023 gegen den TuS N-Lübbecke

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Alle Dauerkartenbesitzer können am Samstag in einer einmaligen Aktion ihren „Buddy“ zum Spiel mitbringen. Die Begleitung erhält die Karte zum Vorzugspreis von 7 Euro. Einfach an der Abendkasse die Dauerkarte zeigen oder vorab in der Geschäftsstelle abholen.

Einlass: 18:00 Uhr Untermainhalle Elsenfeld

Spelbeginn: 19:30 Uhr

 

https://shop.tvgrosswallstadt.de/

2. Handballbundesliga veröffentlicht Spieltermine zur Rückrunde 23/24 im Jahr 2024

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Großwallstadt  04.12.2023  Die 2. Handball-Bundesliga hat nun auch die restlichen Spiele der Saison 2023/24 terminiert und veröffentlicht.

Auch im Jahr 2024 freut sich der TV Großwallstadt auf viele spannende Partien in der Untermainhalle in Elsenfeld und der f.a.n. Arena in Aschaffenburg.

Ein besonderer Fokus liegt natürlich auf dem „Spiel des Jahres“ am Sonntag, den 28.04.2024 in der SÜWAG-Arena in Frankfurt gegen GWD Minden. Hier hat sich der Verein etwas Besonderes ausgedacht, die Handballfans der Region dürfen sich auf ein tolles Handballerlebnis im Rhein-Main-Gebiet freuen. Nähere Infos dazu folgen.

Nach der Winterpause müssen die Blau-Weißen zunächst zweimal auswärts ran, am 10.02.2024 startet das neue Jahr in Bietigheim. Der Aufstiegsaspirant aus Baden-Württemberg hat noch eine Rechnung mit dem TVG offen, verlor man doch in Aschaffenburg mit 34:33. Und auch in den Heimspielpaarungen erwartet die Fans auf jeden Fall ein attraktives Programm mit vielen unterhaltsamen Partien und namhaften Gegnern, für die ab sofort im Online-Shop des TV Großwallstadt auch Tickets erworben werden können: https://shop.tvgrosswallstadt.de/shop/

Nachbericht: TV Großwallstadt gegen TuS Vinnhorst: 12 (11) Spieler gewinnen gegen 16

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Großwallstadt 03.12.2023  Am heutigen Sonntag traf der TV Großwallstadt erstmals auf den TuS Vinnhorst und konnte die Partie mit 32:35 für sich entscheiden..

Wiederholt konnte Trainer Michael Roth nur aus einem dezimierten Kader schöpfen, Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt und Stefan Salger traten die Reise nach Niedersachsen verletzungsbedingt nicht an.

Man kam gut in das Spiel, über 1:1 und 2:2 ging man in der 3. Spielminute mit 2:3 in Führung, Frieder Bandlow erhöhte mit drei Treffern hintereinander auf 2:6. Der Gastgeber aber steckte nicht auf, hielt beharrlich dagegen, was sich peu à peu auszählte. Besonders das Spiel an den Kreis von Vinnhorst funktionierte vorzüglich. Die Blau-Weißen hingegen spielten immer wieder ungenaue Pässe, was der Gegner konsequent ausnutzte und ab der 19. Spielminute einen 4:0-Lauf nutzte, um das Ergebnis zu egalisieren (13:13). Tatsächlich hätte der Gastgeber anschließend in Führung gehen können, doch Kuno Schauer nutzte im Gegenzug die Möglichkeit und brachte sein Team in Führung. Doch nun vergab der TVG die nächste Chance und Vinnhorst glich aus. Der TVG legte abermals vor und der überragende Kreisläufer Milan Mazic, der bis zur Pause bereits 7 Treffer erzielen konnte, egalisierte das Ergebnis erneut. Wieder hatte der Gastgeber die Möglichkeit, in Front zugegen, doch Görkem Bicer traf vom Siebenmeterpunkt. Malic traf zum 16:16, Schauer erhöhte auf 16:17. Jetzt waren es die Unterfranken, die mit einer 2-Tore-Führung in die Pause hätten gehen können, doch ein erneuter technischer Fehler erlaubte noch einen letzten Wurf des TuS, welchen Petros Boukovinas parierte.

Nach dem Seitenwechsel traf Bandlow sofort zum 16:18, im Gegenzug hielt Boukovinas, dann vergab Bicer bereits seinen 3. Konterversuch und auf der anderen Seite fing sich Simon Strakeljahn bei einem völlig unnötigen Foul die rote Karte ein und schwächte dadurch sein bereits ersatzgeschwächtes Team enorm. Mazic stellte daraufhin von der Siebenmeterlinie den Anschluss her, Stefan Hanemann traf zum Ausgleich. Schauer legte für den TVG nach und Bicer hatte die Möglichkeit zum Konter, vergab erneut, so dass Vinnhorst zum 19:19 ausglich. Als dann auch der für Bicer eingewechselte Maxim Schalles den Konterversuch nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte, verzweifelte man bereits auf der Wällster Bank. Es stand 21:22 in der 43. Spielminute und jeder Versuch, sich abzusetzen scheiterte kläglich. Würden die Kräfte des TV Großwallstadt – auf den Rückraumpositionen gab es keine Möglichkeiten mehr zum Wechsel –  bis zum Ende reichen?

Doch es schlug die Stunde des TVG: Stark, Schalles und Bandlow erhöhten auf 21:25 und der TuS konnte erst nach knapp 10 Minuten ohne Tor in der 74. Spielminute wieder einnetzen. Beim Stand von 23:26 nahm Michael Roth die Auszeit, beruhigte sein Team, kurz danach nahm Gästecoach Dominikovic beim Zwischenstand von 24:29 die Auszeit und stellte seine Abwehr auf offensiv um. 5 Minuten vor Abpfiff lag der TVG mit 6 Toren in Front und alles schien klar. Doch es sollte noch einmal spannend werden. Die Wällster taten sich mit der offensiven Defensive schwer und Vinnhorst erzielte 5 Tore in Folge (32:33). Frieder Bandlow vergab vom Siebenmeterpunkt, aber Florian Eisenträger konnte anschließend den Strafwurf zum 32:34 verwandeln, Boukovinas traf zum Abschluss in das leere Tor des Gastgebers und man gewann verdient mit 32:35.

TVG-Trainer Michael Roth nach der Partie: „Heute muss ich den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Wir hatten nach dem sehr schweren Spiel gegen Potsdam nur zwei Tage Zeit, uns auf den Gegner vorzubereiten. Wir wussten, dass wir das Spiel nur über den Kampf gewinnen können. In der ersten Halbzeit hatten wir noch etwas Probleme mit dem Zugriff in der Abwehr. Dann haben wir uns gesteigert. Das war entscheidend. Leider haben wir uns am Schluss das selben selbst schwer gemacht. Aber am Ende ist es ein verdienter Sieg, der Gold wert ist. Jetzt haben wir eine Woche Zeit zu regenerieren.“

TV Großwallstadt: Boukovinas (1), Minerva; Klenk, Eisenträger (9/1), Bandlow (12/1), Schauer (3), Bicer (4/2), Strakeljahn (1), Corak (2), Mohr, Stark (2), Schalles (1). Trainer: Roth

TuS Vinnhorst: Kristoffersen, Hanemann; Mileta (4), Stasch, Kolodziej (1), Ruddat (1), Lungela 83), Siegler, Mazic (10/1), Gertges (1/1), Hagen (3), Timm (1), Mussner, Schröder (5), Durmaz, Hild (2) . Trainer: Dominikovic

Vorbericht: TV Großwallstadt trifft zum ersten Mal auf den TuS Vinnhorst

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Großwallstadt 02.12.2023  Am Sonntag, den 03.12.2023 ist der TV Großwallstadt in der englischen Woche beim Aufsteiger TuS Vinnhorst zu Gast.

Eine Begegnung, die es so noch nicht gab. Die beiden Vereine treffen das erste Mal aufeinander und es wird sicherlich jeder für einen Sieg kämpfen.

Der TV Großwallstadt möchte natürlich den nächsten Auswärtssieg erspielen, hat ja die letzten beiden Begegnungen in fremder Halle gewinnen können. Einfach wird dies sicherlich nicht, denn auch gegen Vinnhorst muss Trainer Michael Roth auf die drei wichtigen verletzten Rückraumakteure Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt und Stefan Salger verzichten und kann nur auf einen stark dezimierten Kader zurückgreifen, dem sicherlich noch das Spiel von Donnerstag gegen Potsdam in den Knochen steckt, wo man saufopferungsvoll gekämpft, am Ende sich aber dem Gegner aus Brandenburg geschlagen geben musste.

Der TuS hingegen war schon am Mittwoch gefordert, da musste man sich gegen den Aufstiegsaspiranten in Bietigheim mit einer schwachen Leistung mit 28:14 geschlagen geben und ist jetzt sicherlich vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus.

Zuhause konnten die Niedersachsen zuletzt gegen Dessau gewinnen, davor haben sie Mit-Aufsteiger Aue geschlagen. Dennoch tut sich der Bundesliga-Neuling schwer und steht mit 7:21 Punkten auf Platz 17 der Tabelle. Daher ist ein Sieg gegen den TV Großwallstadt Pflicht, will man dem Tabellenkeller noch vor der Winterpause entfliehen.

Bester Torschütze des Teams ist aktuell der Kroate Fran Mileta auf Rechtsaußen, der vor der Saison vom RK Nexe nach Hannover gewechselt ist.

Nachbericht: Überzeugende Leistung des TV Großwallstadt reicht nicht zum Sieg gegen den Tabellenführer aus Potsdam

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Großwallstadt 01.12.2023  Am gestrigen Donnerstag traf der TV Großwallstadt in der Untermainhalle in Elsenfeld im Topspiel auf den 1. VfL Potsdam.

Dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, gegen die Mannschaft um den bekannten Trainer Bob Hanning zu siegen, war aus verschiedenen Gründen absehbar: Zum einen waren die Brandenburger seit 11 Spielen ungeschlagen, haben drei Handballer in ihren Reihen, die sich im Sommer 2023 mit der U21-Nationalmannschaft den WM-Titel geholt haben und auch im Erstligateam der Füchse Berlin regelmäßig überzeugend eingesetzt werden; zudem führt Rückraumakteur Max Beneke aktuell die Torschützenliste der 2. Bundesliga an. Zum anderen musste der TVG die Ausfälle wichtiger Rückraumspieler verkraften: Mit Adrian Kammlodt, Finn Wullenweber und Stefan Salger standen aufgrund diverser Verletzungen nicht im Kader und auch Mario Stark (er wurde an diesem Tag Vater) stand erst einige Minuten nach Spielanpfiff dem Trainer zur Verfügung.

Ein dezimierter Kader also, der für die Überraschung sorgen sollte. Aber eben dieser Kader machte seine Sache super. Man kam gut ins Spiel, Torhüter Petros Boukovinas hielt den ersten Ball, Görkem Bicer traf zum 1:0, Simon Strakeljahn erhöhte auf 2:0. Trainer Michael Roth überraschte Potsdam mit unterschiedlichen Abwehrformationen, so dass man in der 10. Minute mit 7:4 in Führung ging und den Gegner zur Auszeit zwang. Diese nutzte Bob Hanning perfekt, seine Mannschaft legte einen 5:0-Lauf hin, glich aus und ging mit 7:9 in Front. Doch Frieder Bandlow und Simon Strakeljahn sorgten für den Ausgleich. Der VfL legte noch einmal vor, aber Strakeljahn, Bicer und Bandlow verwandelten sicher zum 12:10. Nun fielen auf beiden Seiten Treffer, die Wällster führten mit 14:13, dann aber waren es mehrere Unkonzentriertheiten, die Potsdam konsequent ausnutzte und dadurch die Führung übernahm. Mit 15:17 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel legte Potsdam direkt nach, aber die Blau-Weißen ließen nicht abreißen und blieben dran. Eine rote Karte für Florian Mohr beim Stand von 20:24 kam denkbar ungelegen und dezimierte die Auswechselbank weiter. Doch der TVG ließ sich nicht beirren, Görkem Bicer verwandelte immer wieder sicher von der 7-Meter-Linie und traf in der 45. Minute zum 24:25 Anschluss. Doch ein 4:0-Lauf der Gäste ließ die Hausherren wieder zurückfallen. In den letzten 10 Spielminuten gaben die Wällster noch einmal alles, leider erwischte es dann auch noch Florian Eisenträger mit einer roten Karte und am Ende verließen die noch verbliebenen TVG-Akteure dann die Kräfte, so dass das junge Team aus Potsdam verdient mit 30:36 gewann.

TVG-Trainer Michael Roth lobte nach der Partie seine Mannschaft für die gezeigte Leistung: „Ich bin superstolz auf das Team. Am Ende hat man gemerkt, dass uns drei Rückraumspieler gefehlt haben. Dann kamen noch die roten Karten dazu. Das war zu viel. Wir müssen uns jetzt sammeln und versuchen, am Sonntag in Vinnhorst wieder zwei Punkte zu holen.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk (1), Eisenträger (3), Bandlow (6), Schauer (1), Bicer (9/6), Strakeljahn (5), Redkyn, Corak (3), Mohr, Stark, Schalles (2). Trainer: Roth

  1. VfL Potsdam: Ludwig, Ferjan; Hansson, Schramm, Simic (8), Beneke (9/3), Kofler (3), Thiele, Nowak, Grüner, Akakpo (3), Orlov (4), Gorpishin, Fuhrmann (2), Sauter (7), Katic. Trainer: Hanning

Digital Matchday Presenter

Vorbericht: TV Großwallstadt lädt zum Schiri-Day gegen Tabellenführer VfL Potsdam

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Großwallstadt 29.11.2023  Am Donnerstag, den 30.11.2023 empfängt der TV Großwallstadt um 19:30 Uhr den Tabellenführer 1. VfL Potsdam zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga in der Untermainhalle in Elsenfeld.

Bereits vor einigen Wochen hat sich der Verein etwas Besonderes für diesen Spieltag ausgedacht. Der TV Großwallstadt lädt zum Schiri-Day. Unter dem Motto „Basis trifft Spitze“ möchten sich die Verantwortlichen bei allen ehrenamtlich engagierten Schiedsrichtern aus der Region für Ihren Einsatz bedanken und für mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Schiedsrichtern werben. Die Unparteiischen erhalten an diesem Tag kostenlosen Eintritt. Außerdem wird die Schiedsrichterbeauftragte Jutta Ehrmann-Wolf zu Gast sein und nach der Partie zusammen mit den anwesenden Gästen das Spielgeschehen besprechen. Dass dieses Match nun ausgerechnet gegen den Tabellenführer stattfindet hätte zum Zeitpunkt der Planung auch keiner gedacht. Potsdam hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und konnte am vergangenen Spieltag dann endlich die Tabellenführung in der 2. Handballbundesliga übernehmen.

Der VfL hat zwar den Start in die Saison 2023/24 etwas verpasst, musste sich in den ersten beiden Spielen Dresden und Essen geschlagen geben, hat dann aber eine Kehrtwende geschafft, sich peu à peu gesteigert und seitdem nicht mehr verloren.

Man muss also gewarnt sein, darf die junge Truppe um den schillernden Trainer Bob Hanning niemals unterschätzen. Vor allem Max Beneke auf Rückraum rechts läuft von Spiel zu Spiel zu Höchstform auf, bricht sämtliche Rekorde und führt bereits jetzt die Torschützenliste mit insgesamt 110 Toren an. Im Tor ist es der 21jährige Ludwig Lasse, der ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaftskollegen ist und immer wieder überzeugende Auftritte hat, auch während seiner Einsatzzeiten mit seinem Teamkollegen Beneke bei den Füchsen Berlin.

Vor den Augen so vieler Unparteiischer möchte der TV Großwallstadt aber natürlich auch einen Sieg erspielen. Die Verletzungssorgen sind in dieser Woche leider nicht weniger geworden. Vor allem im Rückraum fehlen dem Trainer die Alternativen. Doch Michael Roth bleibt dennoch optimistisch: „Wir haben jetzt die Chance, uns endgültig oben festzusetzen. Da braucht man die Spieler nicht extra motivieren. Potsdam hat eine Mannschaft, die ein unheimliches Tempo vorlegen kann. Sie haben Ausnahmespieler, die noch jung sind, aber schon in der Bundesliga und Nationalmannschaft auflaufen. Wir müssen in der Abwehr alles auspacken, ein starkes Rückzugverhalten zeigen und wir brauchen eine gute Torhüterleistung. Will der TVG gewinnen, dann müssen wir ein Top-Spiel abliefern.“

Bei den Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der letzten Saison konnten jeweils die Heimteams die Punkte erspielen.


DIgital Matchday Presenter