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TV Großwallstadt bietet Nachwuchstalent Jannik Wolf Trainingsmöglichkeit in der Saison 2023/24 

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Großwallstadt, 31.05.2023  Der TV Großwallstadt gibt bekannt, dass der 18jährige Jannik Wolf in der kommenden Spielzeit 2023/24 am Training mit der Bundesligamannschaft teilnehmen und gleichzeitig beim TV Kirchzell das Spielrecht wahrnehmen wird. 

Der junge Kreisläufer kommt von der A-Jugend der Füchse Berlin an den Untermain und zunächst war ein Zweifachspielrecht vorgesehen, um das Nachwuchstalent optimal zu fördern. Jannik Wolf war beim TV Großwallstadt im Probetraining und gemeinsam mit Kirchzell überzeugte man ihn zum Wechsel zurück nach Bayern. Er sollte bei Kirchzell trainieren und Spielpraxis sammeln und zudem bei den Trainingseinheiten des TVG dabei sein- 

Leider konnte der TV Kirchzell die dritte Liga nicht halten konnte und da das Zweifachspielrecht nicht in die Oberliga reicht, musste nun umgedacht werden. Dennoch werden die beiden Vereine aber trotzdem gemeinsam mit Jannik arbeiten. Nur das formelle Zweifachspielrecht kann nicht erteilt werden. „Jannik wird trotz allem ebenfalls bei uns dabei sein und ich hoffe, dass wir unser ursprünglich geplantes Vorhaben nur um ein Jahr verschieben müssen. Er ist ein talentierter Kreisläufer, sehr gut ausgebildet und körperlich schon sehr weit,“ findet Geschäftsführer Michael Spatz lobende Worte für den jungen Spieler.  

Zur Person: 

Jannik Wolf ist im Jahr 2004 in Gunzenhausen geboren und erlernte dort auch früh das Handballspielen. Er hat bei den Füchsen Berlin die B-Jugend und A-Jugend durchlaufen und durfte am vergangenen Wochenende die deutsche Meisterschaft mit der U19-Mannschaft feiern. Zur Saison 2023/24 wechselt er zum TV Kirchzell und wird beim TV Großwallstadt am Training teilnehmen. 

Nachbericht: TV Großwallstadt mit Unentschieden gegen HC Motor Zaporizhzhia

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Großwallstadt 29.05.2023  Am vergangenen Freitag erreichte der TV Großwallstadt in einer Partie, die außer Konkurrenz geführt wird, ein 24:24-Unentschieden.

Beim ukrainischen Top-Verein HC Motor Zaporizhzhia musste Trainer Slava Lochman auf insgesamt 5 Spieler verzichten (Thomas Rink, Kuno Schauer, Finn Wullenweber, Moritz Klenk und Maxim Schaelles hatte eine Virusgrippe erwischt), Frieder Bandlow und Adrian sind nach kurzfristigem Ausfall angeschlagen in Düsseldorf aufgelaufen. Im Kader standen dafür Anton Bayer am Kreis aus der A-Jugend der TVG Junioren Akademie e.V. und der junge ukrainische Linksaußen Oleksandr Siryk, welche beide zu kurzen Einsätzen kamen und sich erstmals in der Profimannschaft beweisen durften.

In der ersten Halbzeit kam der TVG gut ins Spiel, Luca Munzinger erzielte die Führung, doch der sehr kämpferisch agierende Gastgeber zeigte sofort, dass er die Punkte gerne behalten würde, so dass die Führung zunächst einmal wechselte. Im weiteren Spielverlauf konnten die Blau-Weißen in der 16. Spielminute einen 5-Tore-Vorsprung herausspielen, welchen man bis zur Pause auf 4 Tore halten konnte.

Nach dem Seitenwechsel war es zunächst wieder Munzinger, der das erste Tor erzielte. Dann allerdings zeigten die Wällster große Defizite sowohl im Angriff als auch in der Defensive, so dass der Gegner einen 5:0-Lauf hinlegte und schließlich in der 41. Minute den Ausgleich erzielte. Doch Großwallstadt hielt dagegen, lag wieder mit 2 Toren vorn, bevor Ihor Tuchenko wegen Foulspiels an Frieder Bandlow zurecht mit rot bestraft wurde. Doch davon ließ sich Motor nicht beeindrucken, traf erneut zum Ausgleich, bevor Dymtro Horiha die erste Führung in Halbzeit zwei für sein Team herausspielen konnte. Der TVG ließ nicht abreißen, vergab aber vorne zu viele Chancen, nutzte das Überzahlspiel nicht für sich, doch Dank des jungen Torhüters Julian Ohm als auch Rückraumschütze Adrian Kammlodt konnte man noch ein Unentschieden in einer hitzig geführten Partie erzielen.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Ohm; Bayer, Babarskas, Eisenträger (1), Bandlow (3), Siryk, Strakeljahn (1), Redkyn (3), Zhuk (1), Corak (1), Stark (4), Munzinger (5), Kammlodt (5) Trainer: Lochman

HC Motor Zaporizhzhia: Budko, Komok; Kubatko (2/1), Blyzniuk (1), Shcherbina, Kasai A., Denysov (5), Osadchyi, Turchenko (2/1) Molina, Kravchenko (2), Horiha (7), Kasai O. (1) Tiutiunnyk (4). Trainer: Savukynas

Vorbericht: TV Großwallstadt trifft in Düsseldorf auf den HC Motor Zaporizhzhia

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Großwallstadt 25.05.2023  Am Freitag trifft der TV Großwallstadt um 19:30 Uhr auf den ukrainischen Top-Club HC Motor Zaporizhzhia, welcher in dieser Saison seine Spiele in Düsseldorf austrägt. Die 2. Handballbundesliga hat es zur Saison 2022/23 dem Verein ermöglicht, außer Konkurrenz in der 2. Liga aufzulaufen. So können die ukrainischen Sportler Ihrem Beruf nachgehen und trotz der Kriegssituation in Ihrem Heimatland Handball unter Wettbewerbsbedingungen spielen.

Sportlich geht es also um nichts, Relevanz hat die Partie für den TVG aber dennoch. Mit Ievgen Zhuk und Dmytro Redkyn stehen bei den Blau-Weißen ebenfalls zwei Spieler ukrainischer Abstammung im Kader und an der Seitenlinie coacht der Ukrainer Slava Lochman sein Team. Die drei werden sich mit Sicherheit sehr auf diese Begegnung freuen und alles dafür tun, um gegen die Landsleute gut auszusehen. Schön auch, dass im Vorfeld bekannt wurde, dass der junge Redkyn beim TV Großwallstadt einen 3-Jahres-Vertrag unterschrieben hat.

Wer morgen noch auf der Platte stehen wird, ist am heutigen Donnerstag noch ungewiss. Die Mannschaft hat Anfang der Woche eine Virusgrippe befallen und seitdem haben sich insgesamt 7 Spieler krankgemeldet. Ob noch weitere dazukommen ist ungewiss ebenso aber auch, wer bis morgen wieder fit sein wird.

Dennoch werden die Wällster auch diese Partie ernst nehmen, gegebenenfalls mit A-Jugend-Spielern auffüllen und versuchen, auch hier einen Sieg einzufahren.

Der HC Moto Zaporizhzhia steht aktuell mit 23:47 Punkten auf Platz 17 der Tabelle (a.K.) und wird sicherlich in den letzten verbleibenden Spielen noch ein paar Punkte einfahren wollen.

Foto: Felix Müller

Vertragsunterzeichnung: Linkshänder Dmytro Redkyn erhält Profivertrag beim TV Großwallstadt

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Großwallstadt, 24.05.2023  Der TV Großwallstadt nimmt den jungen Rechtsaußen Dmytro Redkyn für die kommenden 3 Jahre unter Vertrag.

Der 19-jährige Ukrainer hat damit den Sprung in den Profikader vollends geschafft, nachdem er sich in der aktuellen Spielzeit dort schon auf Rechtsaußen beweisen konnte.

Der Ukrainer war im August 2022 zum TVG gestoßen, als er aufgrund des Krieges in seinem Heimatland zusammen mit anderen Sportlern ohne Angehörige nach Großwallstadt geflüchtet ist. Dort ist er in der Wohngemeinschaft der TVG Junioren Akademie e.V. untergekommen und lief in der Saison 2022/23 für die A-Jugend des Nachwuchsleistungszentrums auf, mit der er zum Abschluss den Titel der bayerischen Meisterschaft feiern durfte. Nach der Verletzung von Görkem Bicer im September 2022 berief ihn der Sportliche Leiter des TV Großwallstadt Michael Spatz in den Bundesligakader. Hinter Maxim Schalles kam Redkyn immer öfter zu kurzen Einsätzen, zeigte tolle Leistungen und empfahl sich so für den Profibereich.

Michael Spatz freut sich, dass das junge Talent dem TVG erhalten bleibt: „Wir haben sehr schnell gesehen, dass in Dmytro ein großes Potenzial steckt. Er ist noch sehr jung und ganz am Anfang seiner Karriere, aber seine Beweglichkeit, seine Schnelligkeit und vor allem seine Sprungkraft haben mich sofort überzeugt. Natürlich wird in der kommenden Spielzeit Görkem Bicer wieder aufs Parkett zurückkehren und mit Maxim Schalles haben wir zudem einen weiteren starken Spieler auf dieser Position. Aber wenn man einen Spieler mit Dmytros Veranlagung und Talent im eigenen Jugendbereich hat, muss man dies auch weiter fördern. Er wird sich nach und nach bei uns weiterentwickeln können. Wir freuen uns sehr, dass sich Dmytro entschieden hat, seinen weiteren Weg mit uns zu gehen.“

Zur Person:

Dmytro Redkyn wurde am 7. März 2004 in der Ukraine geboren und erlernte dort das Handballspielen. Vor seiner Flucht aus seinem Heimatland spielte er dort bei der Handball Academy Zaporozhye. Im August 2022 wurde er in der TVG Junioren Akademie e.V. ins Team der A-Jugend aufgenommen und hatte in der Saison 2022/23 zahlreiche Einsätze in der Profimannschaft der 2. Bundesliga. Für die kommende Spielzeit hat Redkyn seinen ersten Profivertrag beim TV Großwallstadt bis 2026 unterschrieben.

Saisonfinale des TV Großwallstadt am 07.06.2023 um 19 Uhr gegen die Würzburger Wölfe mit anschließender Players-Night

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Das große Saisonfinale steht bevor, der Klassenerhalt ist sicher – das muss gefeiert werden. Deshalb findet nach dem Spiel in der oX8-Business-Lounge der f.a.n.-Arena unsere Players Night statt.

Holt euch ein Ticket und feiert zusammen mit unseren Spielern den Rundenabschluss. Für nur 24,90 Euro Eintritt pro Person erlebt ihr zusammen mit eurer Lieblingsmannschaft einen ausgelassenen Abend mit Musik von dem bekannten Aschaffenburger DJ Marco Dedio. Im Preis enthalten sind alle Getränke sowie ausgewählte Snacks.

Wir danken euch schon jetzt für eure Treue in der Saison 2022/23 und freuen uns auf einen unterhaltsamen Abschlussabend am 07.06.2023 in Aschaffenburg!

Jetzt Tickets für das Spiel und die Players Night sichern! https://shop.tvgrosswallstadt.de/


Nachbericht: TV Großwallstadt mit desolater Leistung in Hüttenberg

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Großwallstadt 22.05.2023  Derbys sind im Ballsport immer interessante Begegnungen – dem TV Großwallstadt liegen sie nicht so sehr. Das hat das Team um Trainer Slava Lochman am Samstag wieder einmal eindrucksvoll gegen den TV Hüttenberg bewiesen.

Hatte man sich im Vorfeld vorgenommen endlich die Negativserie gegen den Rivalen aus Hessen zu beenden, so zeigte man nur in der ersten Halbzeit eine Leistung, mit der das eventuell möglich gewesen wäre. Zwar begann der Gastgeber mit Timm Schneider und Ian Weber vielversprechend und ging früh mit 3:1 in Führung, doch der TVG glich in der 6. Minute aus und konnte 5 Minuten später bereits einen 2-Tore-Vorsprung herausspielen. Im weiteren Spielverlauf wechselte die Führung immer wieder, keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. In der 27. Spielminute allerdings kam es zum Bruch bei den Blau-Weißen, man leistete sich zu viele Fehler und musste auf 18:14 abreißen lassen.

Nach der Pause waren es zwar zunächst die Gäste, welche durch Adrian Kammlodt zum Torerfolg kamen, danach aber erzielten die Wällster knapp 7 Minuten kein Tor, der TVH drehte auf und zog auf 23:16 davon. Der TVG fand als Mannschaft nicht mehr statt, Einzelaktionen brachten keinen gewünschten Erfolg und man musste dem Gegner zuschauen, wie er alle Fehler in der Abwehr konsequent bestrafte. Als in der 39. Spielminute der junge Torhüter Julian Ohm ins TVG-Tor kam, zeigte dieser tolle Parden. Leider ließen ihn seine Mitspieler im Angriff im Stich, so dass auch er die hohe 26:37-Niederlage nicht mehr verhindern konnte.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Ohm; Babarskas, Eisenträger, Bandlow (6/3), Schauer (3), Strakeljahn (1), Redkyn, Wullenweber (5), Zhuk, Corak (3), Stark, Munzinger (2), Kammlodt (3), Rink, Schalles (3). Trainer: Lochman

TV Hüttenberg: Grazioli, Plaue; Schwarz (5), Kirschner (2), Theiß 89), Fujita, Weber (6/2), Zörb (1), Reichl (5), Schneider (6), Hofmann, Klein (2), Kompenhans, Jockel, Kuntscher (1). Trainer: Wohlrab

Nachbericht: TV Großwallstadt erreicht an einem emotionalen Handballabend nur ein Remis gegen VfL Lübeck Schwartau

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Großwallstadt 19.05.2023  Eine aus sportlicher Sicht nicht mehr unbedingt relevante Partie für den TV Grosswallstadt hat aus anderen Aspekten für einen emotionalen Handballabend gesorgt.

Für das Team war es das letzte Spiel der Saison in der Untermainhalle in Elsenfeld (das Saisonfinale am 07.06.2023 bestreitet der TVG in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg) und damit auch das letzte Spiel auf dem „alten“ Hallenboden dort. Wichtige Partien wurden auf dem altgedienten Holzboden der Heimspielstätte der Blau-Weißen ausgetragen. Niederlagen musste er genauso aushalten wie große Siegesfeiern. Diese Aufgabe übernimmt ab der kommenden Spielzeit ein neuer Untergrund:  Die Untermainhalle in Elsenfeld wird mit dem modernsten Sportbodensystem der Welt vom bayerischen Unternehmen ASB GlassFloor ausgestattet.

Am vergangenen Mittwoch beim Remis gegen den VfL Lübeck-Schwartau ein letztes Mal auf bekanntem Spielfeld wurden die Wällster dabei auch noch von einigen Ehrengästen beobachtet, die ebenfalls vertraut mit der Spielstätte sind: Michael Roth, genannt „Schorle“, der selbst schon das Trikot des TV Großwallstadt übergestreift hat, verfolgte von den Zuschauerrängen das Spiel seiner zukünftigen Mannschaft, welche er zum 01.07.2023 als Cheftrainer übernehmen wird. Außerdem hatte sich auch Ex-TVG-Akteur Alexander Petersson unter das Publikum gemischt.

Was die prominenten Gäste zu sehen bekamen, war in der ersten Halbzeit eine Begegnung, die nicht von sportlicher Finesse gekennzeichnet war.  In der hitzig geführten Partie kamen die Gäste besser ins Spiel und führten in der 6. Spielminute mit 1:4. Der an diesem Tag stark aufspielende Adrian Kammlodt erzielte das 2:4 und über Tore von Maxim Schalles, Florian Eisenträger und Mario Stark erreichte man den 5:5-Ausgleich. Aber aufgrund enormer Defizite in der Abwehr konnte der VfL wieder mit 2 Toren in Front gehen. In der 20. Minute war es erneut Kammlodt, der zum Ausgleich traf und seine Mannschaft dann auch mit 10:9 in Führung brachte. Mit viel Ehrgeiz und einem Kraftakt konnte man mit 15:12 in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Gäste aus Lübeck, die den besseren Start erwischten und Leon Ciudad Benitez traf in der 34. Spielminute zum 16:15-Anschluss. Doch ein effektiver Linksaußen Ievgen Zhuk erzielte eine 4-Tore-Führung. Der junge Rechtsaußen Dmytro Redkyn erhöhte diese sogar auf 5 Tore in Minute 40, doch der TVG schaffte es nicht, diesen Vorsprung konsequent auszubauen und zeigte immer wieder eklatante Schwächen in der Abwehr, so dass es dem VfL tatsächlich gelang, 103 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ausgleich zu erzielen, um danach durch Janik Schrade sogar mit 30:31 in Führung zu gehen. 9 Sekunden vor Abpfiff erzielte Moritz Klenk durch einen wunderschönen Kempa-Treffer den Ausgleich, welchen Schlussmann Petros Boukovinas dann auch festhielt.

Neu-Coach Michael Roth sah eine Partie mit Höhen und Tiefen seiner zukünftigen Mannschaft: „Es waren viele Sachen dabei, die sehr ansprechend waren. Aber es gab auch Sachen, die wir künftig verbessern müssen. Der TVG hätte eigentlich gewinnen müssen, hat das Spiel aber selbst aus der Hand gegeben und konnte am Ende froh über den einen Punkt sein.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Ohm; Klenk (2), Babarskas, Eisenträger (2/1), Bandlow, Schauer (3), Strakeljahn (2), Redkyn (1), Wullenweber, Zhuk (3), Corak (4), Stark (4), Kammlodt (8), Rink (1), Schalles (1). Trainer: Lochman

VfL Lübeck-Schwartau: Dreyer, Conrad; Potratz, Weiß (1), Raguse (6), Hagedorn (1), Löfström, Patzel (2), Waschul, Ciudad Benitez (7), Schrader (10/7), Wolf (3), Blum, Bruhn, Cohen (1). Trainer: Röhrig

Vorbericht: Der VfL Lübeck-Schwartau kommt als letzter Gast der Saison 2022/23 in die Untermainhalle in Elsenfeld

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Großwallstadt 16.05.2023  Am Mittwoch, den 17.05.2023 empfängt der TV Großwallstadt um 19:30 den VfL Lübeck-Schwartau zum letzten Heimspiel in der Untermainhalle in Elsenfeld. Das Saisonfinale bestreitet der TVG dann am 07.06.2023 in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg gegen die Wölfe Würzburg.

Nach Rostock eine weitere Mannschaft, die eine lange Auswärtsfahrt hinter sich bringen musste, um von der Ostsee die Reise nach Unterfranken anzutreten.

Nach 33 Spieltagen hat der TV Großwallstadt den Klassenerhalt sicher, der VfL hingegen muss noch etwas zittern, wobei er 10 Pluspunkte auf die Abstiegsränge hat. Sicherlich möchte die Mannschaft um Trainer David Röhrig aber mit einem Sieg gegen die Wällster alles in trockene Tücher packen und wird dahingehend alles aufs Parkett bringen, was nötig ist.

Das Hinspiel haben die Blau-Weißen durch einen überragend agierenden Finn Wullenweber (12 Treffer) verdient mit 23:28 gewonnen. An diese Leistung möchte der TVG natürlich auch zuhause anknüpfen.

Der VfL hingegen wird die Revanche im Fokus haben. Zuletzt hatte man das wi8chtige Spiel gegen Dresden gewonnen und konnte ein hoher Sieg gegen die Eulen aus Ludwigshafen zuhause einfahren. Auswärts sieht die Bilanz bei den Schleswig-Holsteinern nicht so gut aus. Hier musste man sich zuletzt in Coburg und Hagen geschlagen geben.

Auffälligster Spieler in Reihen des Gegners ist sicherlich Jan-Eric Speckmann auf Linksaußen, der auch am Freitag versuchen wird, dem TVG das Leben schwer zu machen.

Foto: Felix Müller

Nachbericht: Gerechtes Remis zwischen Großwallstadt und Dormagen

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Großwallstadt, 14.05.2023  Mit einem gerechten Remis haben sich am Freitagabend in der Elsenfelder Untermainhalle der TV Großwallstadt und der TSV Bayer Dormagen vor 1710 Zuschauern in einem Spiel der 2. Handball-Bundesliga getrennt. Während die Mannschaft von Slava Lochman beim 28:28 (15:15) vor allem über die Nahdistanz zu Toren kam, überzeugten die Gäste durch einen druckvollen Rückraum.

Ein besseres Omen hätte es für die Partie gegen Dormagen für die Gastgeber nicht geben können: Am 12. Mai 1978, also exakt vor 45 Jahren, hatte sich der TVG in einem 12:11-Handballkrimi gegen den VfL Gummersbach den ersten deutschen Meistertitel erkämpft. Damals standen für die Unterfranken Spieler wie Kurt Klühspies, Peter Meisinger und Udo Klenk auf dem Parkett, die am Freitag die Partie gegen Dormagen, einen anderen alten Rivalen aus dem deutschen Handballwesten, verfolgten.

Auch wenn die Zweitligapartie nicht ganz so bedeutungsschwanger war, ging es in der Untermainhalle vom Anpfiff weg zur Sache. Das Bayer-Team, das im Abstiegskampf vor Spielbeginn noch nicht ganz aus dem Schneider war, machte im Rückraum Dampf. Der TVG versuchte, mit einer beweglichen Abwehr dagegenzuhalten. Beim Stand von 2:2 zeigte sich TVG-Keeper Petros Boukovinas von seiner besten Seite in seiner »Spezialdisziplin« und parierte einen Siebenmeter von Dormagens Rechtsaußen Jan Reimer. Insgesamt hat der Grieche nun schon 40 Strafwürfe abgewehrt.

In der 12. Spielminute ging der TVG durch Kreisläufer Dino Corak erstmals in Führung (6:5). Deutlich aufsteigende Tendenz zeigte Mario Stark, der bei Großwallstadt wieder einmal von Beginn an in der Start-Sieben stand und beim 7:6 (14.) seinen dritten Treffer erzielte. Nachdem Boukovinas den zweiten TSV-Strafwurf pariert hatte, besorgte Rechtsaußen Maxim Schalles für die Hausherren die erste Zwei-Tore-Führung. Aber Dormagens Rückraumasse Ian Hüter und Mislav Grgic trafen schnell wieder zum Gleichstand.

Das Spiel verlief weiter auf Augenhöhe. Erleichterung bei den Dormagenern und Trainer Matthias Flohr, als Jakub Sterba den ersten Strafwurf zum 11:11 (23.) im TVG-Kasten unterbrachte. Ein Gegenstoß von Joshua Reuland und ein weiterer verwandelter Sterba-Strafwurf brachten die 13:11-Führung für Bayer. Durch Treffer von Stark und zweimal Linksaußen Moritz Klenk drehte der TVG das Spiel zum 14:13. Doch in die Halbzeitpause ging es mit einem 15:15.

Der starke Sören Steinhaus eröffnete nach Wiederanpfiff für die Gäste mit dem ersten Treffer. Die Bayer-Abwehr stand jetzt stabil, so dass der TVG erst nach fünf Minuten durch Corak zum Ausgleich kam. Zwei Tore des ukrainischen Linksaußens Ievgen Zhuk verhalfen den Hausherren wieder zur Führung (18:17).

Nachdem in der Schlussphase des Spiels Großwallstadts Finn Wullenweber einen Ball an die Querlatte des Gästetores genagelt hatte, brachte Sterbas vierter Siebenmetertreffer Bayer mit drei Toren nach vorne (25:22). Das einzige Mal, in dem sich eine Mannschaft etwas absetzen konnte. Dann traf Wullenweber für den TVG mit Wucht. Stark besorgte den Anschluss, so dass spannende letzte sechs Minuten eingeläutet waren.

Die Untermainhalle brodelte, als Linksaußen Ievgen Zhuk per Gegenstoß den Ausgleich erzielte. Sterba behielt auch bei seinem fünften Strafwurf die Nerven, während TVG-Kapitän Florian Eisenträger an der Siebenmeterlinie scheiterte. Steinhaus mit seinem achten Tor für Bayer und Adrian Kammlodt für den TVG trafen aus dem Rückraum, dann brachte der Tscheche Sterba den nächsten Strafwurf zum 28:26 an Boukovinas vorbei. Frieder Bandlow verkürzte, ebenfalls per Siebenmeter.

39 Sekunden vor dem Abpfiff musste bei den Gästen Ian Hüter nach einem Foul vom Spielfeld. TVG-Coach Lochman nahm die Auszeit, und sein junger ukrainischer Landsmann Dmytro Redkyn traf von der Rechtsaußenposition spektakulär zum verdienten Ausgleich.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Ohm – Stark 5, Corak 4, Zhuk 4, Eisenträger 4/4, Bandlow 3/1, Kammlodt 2, Redkyn 2, Klenk 2, Wullenweber 1, Schalles 1, Schauer, Strakeljahn, Munzinger, Rink

TSV Bayer Dormagen: Juzbasic, Simonsen – Steinhaus 8, Sterba 6/6, Reuland 4, Grgic 2, Senden 2, Hüter P. 2, Durga 1, Hüter I. 1, Meuser 1, Seesing 1, Reimer, Böhnert, Träger, Schmidt

Bericht: Manfred Weiß

Bild: Felix Müller



Entspannt nachlegen: TVG will auch zweites Saisonspiel gegen Dormagen gewinnen

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Großwallstadt, 11.05.2023 Mit dem hart erkämpften 30:27-Sieg gegen den HC Empor Rostock vom vergangenen Sonntag hat der TV Großwallstadt in der 2. Handball-Bundesliga den Klassenerhalt frühzeitig sichergestellt. Ohne den lästigen Erfolgsdruck will die Mannschaft von Trainer Slava Lochman in den verbleibenden sechs Saisonspielen nachlegen und weiter punkten. Den Auftakt dazu kann der TVG am kommenden Freitag ab 19.30 Uhr in der Elsenfelder Untermainhalle gegen den TSV Bayer Dormagen in einem weiteren Heimspiel machen.

Beim 33:30-Sieg im Hinspiel waren die Großwallstädter die überlegene Mannschaft. Im zweiten Spiel von Coach Lochman nach der Übernahme des Traineramtes von Igor Vori stellte der TVG eine zupackende Abwehr. Im Angriff überzeugten die Blau-Weißen durch klare, überlegte Aktionen. Diszipliniert konnte in Dormagen die Zahl der individuellen Fehler klein gehalten werden. Mit zwölf Treffern ragte als Torschütze Frieder Bandlow heraus. Adrian Kammlodt traf siebenmal.

Bis auf die Langzeitverletzen Jan-Steffen Minerva (Tor) und Görkem Bier (Rechtsaußen) kann Coach Lochman im Rückspiel auf den kompletten Kader zurückgreifen. Linksaußen Moritz Klenk, der am vergangenen Sonntag per Zweitspielrecht für den TV Kirchzell in der Abstiegs-Relegation beim wichtigen 33:32-Erfolg bei der HG Oftersheim-Schwetzingen auflief, steht ebenso wieder zur Verfügung wie Povilas Babarskas. Der Kreisläufer aus Litauen fehlte gegen Rostock, weil er zum zweiten Mal Vater geworden war.

Mit Klenk und Babarskas will der TVG jetzt den neunten Heimsieg einfahren. Sollte das gelingen, haben die Spieler um Kapitän Florian Eisenträger am kommenden Mittwoch die Chance, ihre Bilanz vor heimischem Publikum gegen den VfL Lübeck auf zehn Siege auszubauen. Geschäftsführer Michael Spatz sagt dazu: „Wir wollen auf jeden Fall weiter punkten. Sollten wir unsere drei Heimspiele gegen Dormagen, Lübeck und die Wölfe Würzburg gewinnen und uns auch auswärts gut präsentieren, dann wäre vielleicht mit Rang neun noch ein einstelliger Tabellenplatz zu erreichen.“

Ansonsten können auch die Verantwortlichen ihre Aufgaben jetzt etwas gelassener angehen. Spatz: „Nachdem der Klassenerhalt perfekt ist, können wir uns verstärkt um andere wichtige Dinge kümmern, zum Beispiel in aller Ruhe Gespräche mit unseren Sponsoren führen.“ Spatz wird am Freitag am Rande der Partie gegen Dormagen auf einen guten alten Bekannten aus seiner Zeit als Spieler treffen. Gemeinsam mit Dormagens Trainer Matthias Flohr lief er für die Handball-Nationalmannschaft der Junioren und später auch der Männer auf. „Da freut man sich natürlich, einen alten Weggefährten wieder einmal zu sehen.“

Flohr wird der Partie nicht ganz so entspannt entgegenblicken können. Der TSV Bayer Dormagen hat sich zwar mit acht Punkten einen komfortablen Puffer zur Abstiegszone erarbeitet, ist aber noch nicht ganz aus dem Schneider. Zuletzt verlor das Team bei den Eulen Ludwigshafen mit 30:35. Dabei hielten die Dormagener aufgrund einer starken Offensivleistung bis zur Halbzeit (18:18) mit, mussten aber beim Stand von 22:25 abreißen lassen. Aktivposten in Ludwigshafen waren die Außenspieler Jaka Zurga und Jan Reimer sowie die Rückraumakteure Mislav Grgic, Ian Hüter und Sören Steinhaus mit insgesamt 22 Treffern.

Zusatzinformation:

Zu diesem Spiel präsentiert sich Premium-Businesspartner Alcon (CIBA VISION GmbH) mit einem Schüler-Matchday. Dabei stellt das Unternehmen u.a. vor Ort seine verschiedenen Ausbildungsberufe vor.

Der mehrfach ausgezeichnete Ausbildungsbetrieb CIBA VISION GmbH gehört zu Alcon, dem Weltmarktführer in der Augenheilkunde. Der Standort Großwallstadt ist während der letzten Jahre enorm gewachsen. In einem Technologiezentrum mit Forschung und Entwicklung sowie hochmoderner Fertigung von Kontaktlinsen der neuesten Generation und angegliedertem Distributionszentrum werden Berufe entlang der kompletten Fertigungskette, aber auch kaufmännische Berufe sowie Berufe in der Logistik ausgebildet. Zu diesem Matchday hat der TVG Schulen der Region eingeladen und 1.000 Freikarten für Schülerinnen und Schüler in Berufsorientierungsklassen bereit gestellt.

Foto: Felix Müller

Bericht: Manfred Weiß