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Nachbericht: TV Großwallstadt geht in Rostock unter

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Großwallstadt 28.11.2022  Der TV Großwallstadt musste am gestrigen Montag gegen den HC Empor Rostock eine weiter Niederlage hinnehmen und  weist dadurch erstmals in der Saison ein negatives Punktekonto auf.

So hatte sich das Trainer Igor Vori nicht vorgestellt, wollte er doch in Rostock den Negativtrend beenden und gegen eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand stand, endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Zunächst sah das auch ganz danach aus. Der TVG startet gut in die Partie, Ievgen Zhuk, der für den verletzten Florian Eisenträger in der Startaufstellung agierte, traf zum 0:1. Dann erhöhte der an diesem Tag gut aufgelegte Finn Wullenweber über 1:2 und 2:3 auf 3:4. Petros Boukovinas im Tor hält zwei Siebenmeter der Gäste, so dass Frieder Bandlow den 2:5-Führungstreffer erzielen konnte. Beim Stand von 4:7 in der 14. Spielminute nahm Empor-Trainer Tristan Staat die Auszeit und stellte das Spiel um auf einen zweiten Kreisläufer. Die bis dato gut agierende 5:1-Abwehr bröckelte nun. Die wendigen und flinken Rostocker Akteure suchten immer wieder die Lücken und fanden den Abschluss.

Beim Stand von 11:12 nahm Vori selbst die Auszeit, hielt aber an der offensiven Deckungsvariante fest. Diese durchliefen die Gegner wiederholt souverän und stellten den Ausgleich her.

Eine doppelte Unterzahl aufgrund eines umstrittenen Wechselfehlers auf der TVG-Bank nutzte der Gastgeber dann rigoros aus und ging mit 15:12 in Front. Die Blau-Weißen Feldspieler agierten hier kopflos, gingen nicht selbst aufs Tor, sondern suchten immer wieder Finn Wullenweber, der sich dann auch Würfe aus unbequemen Positionen nehmen musste. Dass dieser unglückliche Halbzeitstand nicht noch höher ausfiel, war Torhüter Boukovinas zu verdanken.

Nach dem Seitenwechsel gelang Adrian Kammlodt zugleich der 15:13-Treffer, allerdings hielt Trainer Vori an der offensiven Abwehrvariante fest und lud dadurch den Gegner immer wieder zu einfachen Toren ein. Auch wenn Kammlodt noch schöne Akzente setzen konnte, agierten die Unterfranken immer nervöser und fanden einfach keine Lösungen gegen den Gegner, der immer wieder zu einfachen Toren kam.

Jetzt stellten die Gäste auf die 6:0-Abwehr um, doch eine schwere Verletzung von Adrian Kammlodt im Zweikampf mit der Empor-Defensive schockte die Gäste. Der TVG warf noch einmal alles ins Spiel, konnte die 8-Tore-Führung von Rostock noch einmal auf 6 Tore verkürzen, doch am Ende spielte der Gastgeber souverän genug, um einen ungefährdeten 29:24-Sieg zu erreichen.

Auch wenn der TV Großwallstadt mit Platz 12 noch im Mittelfeld der Tabelle steht, muss die Mannschaft nun dringend eine Kehrtwende hinlegen, denn mit zwei weiteren schweren Auswärtsspielen in Folge gegen Dormagen und Lübeck werden die Aufgaben nicht einfacher und man darf den Anschluss nicht verlieren.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva, Ohm; Klenk, Babarskas (1), Bandlow (4/3), Schauer, Strakeljahn (3),  Wullenweber (7), Zhuk (2) , Corak (1), Stark (2), Munzinger, Kammlodt (3), Schalles (1). Trainer: Vori

HC Empor Rostock: Wetzel, Mehler; Wilhelm (3), Sveinnsson (5), Steidtmann, Ottsen (1), Mehler, Völzke, Witte (2), Amussen (3), Schütze, Demerza (1), Funke (4/4); Vignisson (3), Thümmler (3), Lößner (4). Trainer: Staat

Finn Wullenweber überzeugte mit 7 Treffern

Foto: Felix Müller

Vorbericht: TV Großwallstadt vor wichtiger Aufgabe in Rostock

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Großwallstadt 26.11.2022  Am Montag, den 28.11.2022 trifft der TV Großwallstadt in Mecklenburg-Vorpommern auf den HC Empor Rostock.

Die Blau-Weißen treten bereits am Sonntag nach dem Abschlusstraining in der HS-Arena die Reise in den Norden an, um am Montag fit und ausgeruht in die Partie zu gehen.

Ein richtungsweisendes Spiel erwartet dann beide Mannschaften: Rostock möchte sich durch einen Sieg endlich aus dem Tabellenkeller befreien, die Mannschaft um Trainer Tristan Staat hat aktuell mit 4:20 Punkten den 18. Tabellenplatz inne.

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen die SG BBM Bietigheim hat der HC dann auswärts wieder gegen den HSC 2000 Coburg eine Niederlage einstecken müssen.

An den Heimerfolg möchte man nun auch gegen den TVG anknüpfen, vor allem, da man in der letzten Saison bewiesen hat, wie das geht. Damals schlug man die Unterfranken mit 38:36. Das Hinspiel allerdings konnte der TV Großwallstadt mit 27:23 für sich entscheiden.

Die Blau-Weißen brauchen den Sieg, um zum einen wieder ein positives Punktekonto zu erreichen – aktuell liegt man mit 12:12 Punkten auf Platz 12 der Tabelle- zum anderen aber will die Mannschaft von Trainer Igor Vori aber auch die letzte Heimniederlage vergessen machen. Gegen den TuSEM Essen präsentierte man sich vor allem im Angriff in desolater Form.

Die TVG-Akteure scheiterten zu oft am gegnerischen Torwart, die Offensive präsentierte sich zu statisch und wusste oftmals keine Lösungen gegen die Essener Abwehr.

Das soll nun gegen Rostock anders werden. Hat man lange Zeit die Abwehr als Prunkstück des TVG gelobt, möchte man nun sowohl in der Defensive als auch in der Offensive überzeugen.

Ob Trainer Igor Vori aus dem Vollen schöpfen kann, wird sich zeigen. Kapitän Florian Eisenträger hat sich im Training leicht verletzt und Kreisläufer Thomas Rink fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses aus. Nichtsdestotrotz wird das Team fokussiert und motiviert in die Partie gehen, um die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Foto: Felix Müller

Dino Corak möchte mit seinem Team am Montag in Rostock wieder in die Erfolgsspur zurück

Nachbericht: TV Großwallstadt zeigt gegen TuSEM Essen im Angriff zu viele Schwächen

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Großwallstadt 21.11.2022 

Der TV Großwallstadt musste am gestrigen Sonntag gegen den TuSEM Essen eine bittere 18:25 – Niederlage einstecken. In den vergangenen Partien lag der Fokus hauptsächlich auf der Defensive. Dieser ist gegen den TuSEM aber kein Vorwurf zu machen, im Gegenteil: bis zu den letzten 10 Minuten agierte die Abwehr im Zusammenspiel mit dem herausragenden Torhüter Petros Boukovinas wieder souverän.

Anders allerdings die Offensive. Der TVG leistete sich dort zu viele Unkonzentriertheiten, daraus resultierten technische Fehler, Ballverluste und die Spieler scheiterten immer wieder am gegnerischen Torwart oder auch an sich selbst.

Aber von Anfang an: Der Gegner kommt sofort besser ins Spiel, übernimmt die 0:1-Führung, Finn Wullenweber glich aus, aber Essen legte weiter vor. Bereits an den ersten beiden Siebenmetern erkannte man, dass die Blau-Weißen nicht den besten Tag erwischt hatten: 

Florian Eisenträger scheiterte gleich zweimal an Essens Torhüter Lukas Diedrich, der TuSEM ging daraufhin mit 2:5 in Front, dann vergab auch Simon Strakeljahn von der Siebenmeterlinie. Im folgenden Spielverlauf hagelte es einige 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten, die Gäste nutzten diese besser und zogen auf 2:6 davon. Ab der 15. Spielminute fingen sich die Unterfranken etwas und konnten auf ein Tor herankommen. In den letzten 9 Minuten bis zur Halbzeitpause gelang dann dem Vori’schen Team kein einziger Treffer mehr und man musste mit 6:9 in die Katakomben.

Nach dem Seitenwechsel kam Hoffnung auf. Finn Wullenweber gelangen gleich zwei Treffer hintereinander und Petros Boukovinas traf das leere Tor zum 9:9. Danach konnte der TVG bis zur 40. Spielminute immer wieder den Spielstand egalisieren, allerdings nutzte Essen eine doppelte Überzahl für sich und spielte eine 3-Tore-Führung heraus. Die letzten 10 Minuten der Partie gehörten dann den Gästen. Die Blau-Weißen agierten völlig kopflos, trafen vorne das Tor nicht und konnten hinten den Gegner nur schwer hatten, so dass am Ende eine verdiente18:25 – Niederlage zu Buche stand.

TV Großwallstadt: Boukovinas (1), Minerva; Klenk, Babarskas, Eisenträger (2), Bandlow (5/5), Schauer (1), Strakeljahn (2), Redkyn, Wullenweber (5), Zhuk , Corak (2), Stark, Munzinger, Kammlodt, Schalles. Trainer: Vori

TuSEM Essen: Fuchs, Bliß, Diedrich; Ellwanger, Rozman (4), Dangers (1), Homscheid (2), Eißing (2), Szczesny, Müller (1), Seidel, Morante Maldonado (4/2), Klingler (7/1), Mast (1), Werschkull (1), Schoss (2). Trainer: Hegemann


Vorbericht: TV Großwallstadt empfängt den TuSEM Essen zum Traditionsduell

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Großwallstadt 19.11.2022  Am Sonntag, den 20.11.2022 empfängt der TV Großwallstadt in der Untermainhalle in Elsenfeld den TuSEM Essen.

Für Fans ist dieses Duell zweier Traditionsvereine immer ein besonderes Match. Der TUSEM Essen, der in den 80er Jahren drei Deutsche Meisterschaften feiern konnte, hat ähnlich wie der TVG eine traditionsreiche Geschichte, beide Vereine duellieren sich allerdings aktuell in der 2. Handballbundesliga.

Essen steht momentan nicht, wie erhofft, mit einem positiven Punktekonto auf einem der vorderen Tabellenplätze, sondern muss sich nach Spieltag 11 mit 10:12 Punkten und Tabellenrang 12 zufriedengeben. Allerdings hat die Mannschaft um Trainer Michael Hegemann den schlechten Auftakt nun schon etwas wettgemacht und hat wichtige Siege gegen Potsdam, Konstanz und den TuS N-Lübbecke geholt. Diese Serie möchte Essen nun am Sonntag in Großwallstadt weiter ausbauen. Bester Totschütze ist aktuell Justin Müller auf Rückraum Mitte.

Der TV Großwallstadt möchte seine Positivbilanz der vergangenen Saison – das Auswärtsspiel gewann der TVG mit 32:26, das Heimspiel mit 25:24 – natürlich weiter ausbauen. Die Mannschaft um Trainer Igor Vori hat nach dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen den HC Elbflorenz die Serie von drei Niederlagen in Folge gestoppt und sich vorgenommen nun aiuch morgen wieder vor heimischer Kulisse einen Erfolg zu bejubeln. Die Abwehrarbeit wird also folglich wiederholt gegen Essen im Fokus stehen, auch um die gegnerischen Top-Leute wie Markus Dangers am Kreis oder Eloy Maldonado Morante auf der Spielmacherposition in den Griff zu bekommen.

Foto: Felix Müller

Trainer Igor Vori gibt die Richtung für Sonntag vor: es soll mit einem Sieg weiter nach oben in der Tabelle gehen

Nachbericht: TV Großwallstadt mit Heimsieg gegen HC Elbflorenz zurück in der Erfolgsspur

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Großwallstadt 14.11.2022  Der TV Großwallstadt hat das wichtige Spiel am gestrigen Sonntag gegen den HC Elbflorenz 2006 gewonnen und ist dadurch in der Tabelle auf Platz 9 geklettert.

Das Team um Trainer Igor Vori hatte sich viel vorgenommen, wollte man zuhause nun endlich die letzten drei Niederlagen vergessen machen und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Zunächst sah es allerdings so aus, dass dieses Vorhaben nicht gelingen würde. Die Gäste aus Dresden, die selbst unter Druck standen und endlich punkten wollten, starteten besser in die Partie, gingen mit 1:3 in Führung und erhöhten bis zur 8. Spielminute auf 4:6. Obwohl der Gastgeber eine doppelte Überzahl nicht für sich nutzen konnte, drehte er dann doch auf und Luca Munzinger glich zum 6:6 aus. Aber es waren erneut die Sachsen, die wiederholt einen 2-Tore-Vorsprung herausspielten. Doch diesmal war es Finn Wullenweber, der ausglich und der TVG ging schließlich durch einen Treffer von Mario Stark in Führung. 

Leider nutzte dann das Vori’sche Team wichtige Chancen per Tempogegenstoß nicht. Doch die unterfränkische Abwehr fand nun immer mehr Zugriff und die Blau-Weißen erspielten sich einen 12:9-Vorsprung.Obwohl Elbflorenz auch dieses Ergebnis egalisieren konnte, behielt der TV Großwallstadt die Oberhand und ging mit 16:13 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte der HC zunächst auf 16:14, allerdings wurden die Blau-Weißen im Abschluss sicherer und man spielte sich bis zur 40. Spielminute eine 6-Tore-Führung heraus. Doch ab der 42. Spielminute nutzte Elbflorenz einen kleinen Blackout des TVG aus und kam auf 22:19 heran. Doch eine Auszeit hatte den gewünschten Erfolg und man kämpfte wieder für den Sieg. Vor allem Torwart Petros Boukovinas war jetzt zur Stelle und hielt wichtige Bälle., so dass auch eine offensive Deckung des Gegners am Ende für den HC nicht den gewünschten Erfolg brachte und der TVG verdient mit 30:24 als Sieger vom Platz ging.

Trainer Igor Vori war sichtlich erleichtert: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, bin mega stolz auf meine Mannschaft. Es ist unglaublich, welche Emotion die Jungs innerhalb des Teams zeigen. Heute haben wir eine tolle Deckung gezeigt, auch wenn wir in Unterzahl waren. Meine Jungs waren nach den Niederlagen etwas nervös, man darf da nicht in ein Loch fallen, sondern muss dann schnell zurückkommen und das haben wir heute geschafft.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk, Babarskas, Eisenträger (3/1), Bandlow (4), Schauer (1), Strakeljahn (1), Redkyn, Wullenweber (5), Zhuk (1), Corak (4), Stark (5), Munzinger (2), Kammlodt, Schalles (4). Trainer: Vori

 

HC Elbflorenz 2006: Mallwitz, Noack; Zobel, Wucherpfennig (9/4), Emanuel (1), Dierberg (4), Buschmann, Dumcius (1), Kretschmer (3), Jungemann (2), Stavast, Greß (4), Vanco, Klepp, Mylonas, Wellner. Trainer: Göde

Vorbericht: TV Grosswallstadt erwartet mit dem HC Elbflorenz Dresden keinen Unbekannten

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Großwallstadt 12.11.2022  Am Sonntag, den 13.11.2022 empfängt der TV Großwallstadt in der Untermainhalle in Elsenfeld den HC Elbflorenz Dresden.

Die Mannschaft um Trainer Rico Göde kennt man in Großwallstadt gut, man traf in den letzten Jahren immer wieder aufeinander. Allerdings liegen die Sachsen hier mit vier Siegen im Vergleich zu Großwallstadt mit 2 Erfolgen deutlich vorne. Gerade in der letzten Saison konnte der TVG gegen Elbflorenz keine Punkte erspielen.

Das möchte das Team um Trainer Igor Vori jetzt natürlich ändern. Die Blau-Weißen sind definitiv besser in die Saison gestartet, stehen aktuell nach 10 Spielen auf dem 10. Tabellenplatz, die Gäste hingegen belegen mit 6:14 Punkten Rang 16 der Tabelle.

Das ist sicherlich nicht der Anspruch des ambitionierten Ostvereins, der langfristig auch mit der 1. Liga planen möchte. Zuletzt konnte der HC nicht gegen Eintracht Hagen gewinnen und musste sich auch gegen die Eulen Ludwigshafen geschlagen geben. Beides Vereine, gegen die auch der TV Großwallstadt zuletzt Feder lassen musste.

Die Blau-Weißen werden sich demnach auf einen hochmotivierten Gegner einstellen müssen, der vor allem mit Lukas Wucherpfennig auf Rechtsaußen den bisher treffsichersten (73/29) Akteur der 2. Liga in seinen Reihen hat. Aber auch die Unterfranken benötigen dringend wieder einen Sieg und wollen die drei letzten Niederlagen, die alle mit zu vielen Gegentoren einhergingen, wieder vergessen machen.

Update: Thomas Rink fällt erneut aus

Nachdem Thomas Rink am vergangenen Mittwoch seinen ersten Einsatz in der aktuellen Saison im TVG-Trikot hatte und sich gleich mit einem Treffer belohnte, folgte jetzt ein herber Rückschlag für den Kreisläufer und den TV Großwallstadt. Rink verletzte sich bei seinem Einsatz in Ludwigshafen am linken Unterschenkel und zog sich einen Muskelfaserriss zu. Wie lange der Spieler nun erneut ausfallen wird, entscheidet sich während der folgenden Untersuchungen.

Wir wünschen Thomas auf diesem Weg alles Gute und schnelle Genesung.

#comebackstronger

Foto: Felix Müller

Igor Vori gibt die Richtung für Sonntag vor

Nachbericht: TV Grosswallstadt kassiert zu viele Gegentore und damit die dritte Niederlage in Folge

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Großwallstadt 11.11.2022  Der TV Großwallstadt konnte auch im Spiel am vergangenen Mittwoch gegen die Eulen Ludwigshafen nicht überzeugen und musste die dritte Niederlage in Folge in Kauf nehmen.

So hatten sich das Trainer Igor Vori und sein Team sicher nicht vorgestellt. Nach zwei bitteren Pleiten mit über 30 Gegentoren wollten sich die Blau-Weißen nun endlich wieder auf die Defensivarbeit konzentrieren und in Ludwigshafen zwei Punkte mitnehmen.

Doch ausgerechnet die Abwehr, die in den ersten 5 Partien noch das Prunkstück der Mannschaft war, wollte auch am Mittwoch wieder nicht so richtig funktionieren. Die 5:1-Variante wird von den Unterfranken nicht mehr konsequent umgesetzt, die Abwehrreihen tun sich extrem schwer und die vielen Löcher werden vom Gegner gnadenlos ausgenutzt, so dass dieser immer wieder zu einfachen Toren kam.

Aber neben der Defensive war auch die Offensive nicht kaltschnäuzig genug, in den ersten 11 Spielminuten erzielte der TVG kein einziges Feldtor, allein Florian Eisenträger überzeugte zweimal vom Siebenmeterpunkt. So lief man von Beginn an einer 3-Tore-Führung durch den Gastgeber hinterher.

Im weiteren Spielverlauf der ersten 30 Minuten konnten die Eulen sogar auf einen 6-Tore-Vorsprung erhöhen. Gut, dass sich die unterfränkische Mannschaft dann noch einmal fing und bis zur Pause auf 18:14 verkürzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel traf Frieder Bandlow dann zum 18:15, Finn Wullenweber verkürzte auf 18:16 und es keimte wieder etwas Hoffnung auf. Doch in solchen Phasen konnte sich der Gastgeber auf sein Publikum verlassen und der TV Großwallstadt geriet wieder mit vier Toren ins Hintertreffen. Abermals verkürzte man auf zwei Tore Differenz, abermals feierte das Publikum ihre Mannschaft und ab der 45. Spielminute war die Partie vorentschieden. Am Ende musste man eine 37:31-Niederlage in Kauf nehmen, bei der vor allem auch auffiel, dass die Flügelspieler zu keinem Zeitpunkt in Szene gesetzt wurden: Maxim Schalles auf Rechtsaußen hatte die erste Torchance in der 57. Spielminute!

Einen kleinen Lichtblick gab es dennoch: Thomas Rink stand nach 4 Monaten Spielpause erstmalig wieder auf dem Feld und konnte gleich den ersten Torwurf sicher verwandeln.

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk, Babarskas, Eisenträger (6/5), Bandlow (7), Schauer, Strakeljahn (2), Wullenweber (3), Zhuk, Corak (6), Stark (1), Munzinger, Kammlodt (5), Rink (1), Schalles. Trainer: Vori

Eulen Ludwigshafen: Asanin, Urbic; Salger (2), Schaller (1), Eisel (1), Meyer-Siebert (7), Haider (3), Gorpishin, Remmlinger (2), Falk (4), Durak, Bührer, Trost (2), Neuhaus, Zacharias (11/4), Klein (3). Trainer: Abt

Frieder Bandlow erzielte 7 Tore gegen Ludwigshafen und überzeugte dadurch mit einer Quote von 77,78%

Tickets für das DHB-Pokal Achtelfinale

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Liebe Fans,

der TVG ist ins DHB-Pokal Achtelfinale eingezogen und der Erstligist HSG Wetzlar als Gegner zugelost. Die Begegnung findet am 22.12.2022 um 20:00 Uhr statt und wird in der f.a.n.-Frankenstolz Arena in Aschaffenburg ausgetragen.

Ab sofort können Sie Tickets im Online-Shop kaufen oder in der Geschäftsstelle mit Barzahlung während unserer Öffnungszeiten Dienstag von 09-13:00 Uhr oder Donnerstag von 13-18:00 Uhr, kaufen. Ihr Ticket können Sie dann sofort mitnehmen.

Hier geht’s zum Online-Shop:

https://shop.tvgrosswallstadt.de/shop/faces/modules/PassShop/pages/DlgTicketReservation.xhtml?dswid=-18&organization=1100266&event=410085

Dauerkartenbesitzer haben bis 30.11. ein Vorkaufsrecht auf ihre Plätze. Danach gehen nicht reservierte Plätze in den freien Verkauf.
Es gibt übrigens nicht nur die angekündigten 10%, sondern je nach Kategorie bis zu 25% auf den Einzelverkaufspreis. Die Preise für Dauerkartenbesitzer sind wie folgt: 15€ Erwachsene, 13€ ermäßigt* und 9€ für Kinder von 7 bis einschließlich 13 Jahre. (Vergleichspreise Kategorie 1: 20€ / 17€ / 12€)

*ermäßigt: Jugendliche von 14 bis einschließlich 17 Jahren, Schüler, Studenten, Azubis, FSJ-ler / BFD-ler, Rentner, Schwerbehinderte (bitte entsprechenden Nachweis beim Einlass unaufgefordert vorzeigen)

Rollis bleiben weiterhin frei.

So reservieren Sie Ihren Platz:
– per Rückmail sowie Überweisung des entsprechenden Betrages mit folgendem Verwendungszwecks: DHB-Pokal, Ihren Namen, Ihre Dauerkartennummer(n), auf Konto IBAN DE26 7965 0000 0501 3644 67. Ihr(e) Ticket(s) erhalten Sie dann nach Gutschrift als PDF per Email.
– persönlich in der Geschäftsstelle mit Barzahlung während unserer Öffnungszeiten Dienstag von 09-13:00 Uhr oder Donnerstag von 13-18:00 Uhr. Ihr Ticket können Sie dann sofort mitnehmen.

Vorbericht: TV Großwallstadt will gegen Ludwigshafen endlich wieder punkten

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Großwallstadt 08.11.2022  Am morgigen Mittwoch geht es für den  TV Großwallstadt um 19:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle gegen die Eulen Ludwigshafen.

Der TVG möchte in dieser Partie nach den beiden unnötigen Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und auswärts punkten. Vor allem die Defensivarbeit stand die letzten Tage im Fokus des Trainings. Coach Igor Vori war mit der Leistung seines Teams in den vergangenen zwei Spielen nicht zufrieden und möchte jetzt gegen Ludwigshafen wieder eine andere Abwehrleistung sehen: „Zweimal 35 Gegentore zu bekommen wird unserem Anspruch nicht gerecht. Hier müssen wir wieder zu unserer Stärke zurückfinden. Ich bin aber überzeugt, dass meine Mannschaft das wieder hinbekommt – meine Jungs haben einen tollen Charakter und Teamgeist.“

Auch wenn die Eulen mit Platz 10 in der Tabelle hinter dem TVG stehen, sagt dies nichts aus. Die Rheinland-Pfälzer haben nur einen Punkt weniger, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als die Unterfranken. Gerade die letzten beiden Partien gegen Eintracht Hagen und Dresden haben die Pfälzer gewonnen und sind damit wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Daran will die Mannschaft um Trainer Michael Abt morgen zuhause anknüpfen.

Besonderes Augenmerk sollten die Blau-Weißen auf Jannek Klein legen, den Top-Torschützen des Gastgebers. Aber auch Maximilian Heider am Kreis überzeugt bisher in Ludwigshafen.

Die beiden Aufeinandertreffen in der Saison 2021/22 konnte jeweils Ludwighafen für sich entscheiden (36:27 und 27:29). Seien Sie morgen also auf sportdeutschland.tv dabei, wenn der TVG versucht, diese Serie zu brechen.

Adrian Kammlodt, bisher bester Schütze des TVG, wird seine Quote in Ludwigshafen ausbauen wollen

Foto: Felix Müller

Nachbericht: TV Großwallstadt kassiert erste Heimspielniederlage 

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Großwallstadt 03.11.2022  Der TV Großwallstadt musste sich im gestrigen Spiel gegen den VfL Eintracht Hagen und die erste Heimniederlage der Saison in Kauf nehmen.

Lange Gesichter gab es nach der Partie gegen Hagen in der Untermainhalle in Elsenfeld. Hatte die Mannschaft um Trainer Igor Vori bisher alle 4 Heimspiele der laufenden Spielzeit gewonnen und das Publikum begeistert, so mussten sich die Blau-Weißen gestern einer erstarkenden Mannschaft aus Hagen mit 33:35 geschlagen geben.

Ausschlaggebend für die Niederlage waren mehrere Faktoren: Zum einen zeigten die Unterfranken, wie auch schon in der letzten Partie in Potsdam, nicht die wie gewohnt eindrucksvolle Defensivarbeit, zum anderen musste das Team zwei schmerzliche rote Karten verkraften. Und dann war es ausgerechnet Ex-TVG-Spieler Pierre Busch, der einen glorreichen Tag erwischte und insgesamt 9 Tore gegen seinen Ex-Club beisteuerte.

Aber von Anfang an: Der TVG ging durch einen von Beginn an stark agierenden Finn Wullenweber direkt mit 2:0 in Führung, der junge Hanseate legte nach zum 3:1, dann allerdings blühte der VfL auf und drehte das Ergebnis auf 3:4. Florian Eisenträger konnte in der 8. Spielminute noch einmal zum 5:4-Vorsprung erhöhen, danach aber kam der TV Großwallstadt nicht mehr in Front und die Gäste übernahmen die Führungsrolle.  Eisenträger war es, der in der 25. Spielminute noch einmal zum Ausgleich traf, bevor die Vori’sche Truppe durch Unkonzentriertheiten die Gäste in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit auf zunächst vier Tore davonziehen lassen musste. Adrian Kammlodt traf zum 14:17 Halbzeitstand.

Die Gäste erhöhten direkt nach Wiederanpfiff auf 14:18 und genau dieser Rückstand war es, dem der TVG bis zum Schluss hinterherlaufen sollte. Allerdings ließen die Blau-Weißen auch hier nicht abreißen und es waren wiederholt Wullenweber und Eisenträger, die die Treffer für den Gastgeber erzielten. Doch sollte es dann in der 36. Spielminute zur eventuell spielentscheidenden Szene kommen. Der bis dato mit 7 Treffern stark aufspielende Wullenweber wird für ein Foul am Gegenspieler mit rot bestraft. Aber auch hier ließ der TVG nicht weiter abreißen. Der nächste Schock dann in der 45. Spielminute: Frieder Bandlow bekam zum Unverständnis der Zuschauer die nächste rote Karte für den TV Großwallstadt. Somit sollte für die letzten 15 Spielminuten ein weiterer wichtiger Rückraumakteur fehlen.  Die Verunsicherung der Wällster und vor allem die Lücken in der Defensive nutzte Hagen nun für sich und ging mit 6 Toren in Front. Doch eines kann man dem TVG nicht vorwerfen. Die Mannschaft gab sich niemals auf, zeigte sich gewohnt kämpferisch und versuchte alles, um hier noch Punkte zu holen.  Man kämpfte sich noch einmal auf zwei Tore heran. Doch am Ende reichte die Zeit nicht mehr, um den Sieg der Gäste zu gefährden und somit nahm Hagen die zwei Zähler verdient mit nach Hause.

Trainer Igor Vori äußerte sich in der anschließenden Pressekonferenz wie folgt: „Besonders ärgern mich die 35 Gegentore, das sind einfach zu viele und das entspricht nicht unserem Niveau. Wir benötigen jetzt einen schnellen Reset, müssen die letzten zwei Spiele abhaken und unser Selbstvertrauen zurückgewinnen, um in der nächsten Partie wieder überzeugen zu können.“

TV Großwallstadt: Boukovinas, Minerva; Klenk, Babarskas (2), Eisenträger (7/2), Bandlow (1), Schauer, Strakeljahn, Wullenweber (7), Zhuk, Corak (5), Stark (3), Munzinger, Kammlodt (4), Rink, Schalles (4). Trainer: Vori

VfL Eintracht Hagen: Mahncke, Grzesinski; Buergin, Norouzinezhad Gharehlou (5/1), Pröhl (1), Renninger, Voss-Fels, Vorlicek (7), Spohn (6), Gaubatz (1), Stüber (1), Stefan, Toromanovic, Dragunski, Jukic (4), Busch (9). Trainer: Neff

Foto: Felix Müller

Spielentscheidende Szene: Finn Wullenweber wird vom Platz gestellt