back to top
Start Blog Seite 24

TV Großwallstadt gibt Entwarnung: Lars Röller hat Augen-OP gut überstanden

0

Großwallstadt 07.11.2024  Entwarnung gibt es seit heute Nachmittag bei Lars Röller. Der Kreisläufer hat seine Augen-OP gut überstanden. 

Operation aufgrund Schwellung verschoben

Der25jährige Röller wurde während des Spiels des TV Großwallstadt am vergangenen Sonntag gegen TuSEM Essen in einer Abwehraktion durch einen Hieb ins linke Auge schwer verletzt und noch am gleichen Tag in die Augenklinik in Frankfurt eingeliefert. Dort diagnostizierte man einen Bruch sowie eine schwere Bindehautverletzung. Aufgrund der Schwellung am Auge war eine Operation nicht möglich und wurde auf den heutigen Donnerstag verschoben.

Röller verhalten optimistisch

Diese wurde nun durchgeführt und verlief ohne Komplikationen. Röller äußerte sich danach verhalten optimistisch: „Mir geht es soweit gut. Ich habe mich hier in Frankfurt sehr gut aufgehoben gefühlt und Frau David (Anm. d. Red.: die behandelnde Ärztin Petra David ist die Tochter des ehemaligen TVG-Trainers Peter David) hat mich toll betreut. Die OP verlief sehr gut. Ich bin froh, dass sie auch die Nachsorge übernimmt. Ich werde jetzt erst einmal ein paar Tage bei meinen Eltern verbringen und hoffe, dass ich in ein paar Wochen dann wieder aufs Spielfeld zurückkehren kann.“

Sportverbot für mindestens 3 Wochen

In der Operation wurde die verletzte Bindehaut gerichtet, der Knochenbruch wurde nicht operiert, da dieser von selbst zusammenwächst. Röller hat nun erst einmal ein Sportverbot für die nächsten drei Wochen, danach wird er voraussichtlich mit einer extra Sportbrille langsam wieder ins Training einsteigen. 

Der TV Großwallstadt steht in engem Kontakt mit dem Spieler und wünscht Lars weiterhin eine gute Genesung

Lars Röller mit schwerer Verletzung am Auge in Klinik eingeliefert

0

Lars Röller bekam in der 43. Minute nach einer Abwehraktion einen Schlag ins Auge und musste verletzt vom Platz. Nach einer Erstversorgung durch den Mannschaftsarzt wurde er in eine Augenklinik gebracht. Dort diagnostizierte man eine schwere Bindehauverletzung sowie einen Bruch. Röller wird am heutigen Montag operiert. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute und hoffen auf eine schnelle Genesung und baldige Rückkehr aufs Parkett.

Nachbericht: TV Großwallstadt gewinnt souverän gegen TuSEM Essen

0

Großwallstadt 04.11.2024  Am gestrigen Sonntag hat der TV Großwallstadt das Duell gegen TuSEM Essen mit 33:25 gewonnen und ist dadurch auf Platz 12 der Tabelle geklettert.

André Lohrbach überrascht Essen mit 5:1-Abwehr

Ausschlaggebend für den Erfolg war neben den starken Auftritten der Außenspieler Florian Eisenträger und Joel Zimmer auch die gute Defensivarbeit inklusive eines überragenden Torhüters Stefan Hanemann. Aber aus dem Konzept gebracht hat den Gegner sicherlich auch die taktische Herangehensweise von Trainer André Lohrbach, der mit einer 5:1-Abwehr überraschte, bei der der vorgezogene Moritz Klenk gute Arbeit leistete.

Halbzeit eins trotz Verletzungssorgen souverän

Die Wällster, welche gleich auf drei Rückraumspieler (Mario Stark, Finn Wullenweber und Nils Kretschmer) verzichten mussten, hatten außerdem den Ausfall von Maxim Schalles zu verkraften. Zudem klagten Romas Aukstikalnis und Kuno Schauer über Schulterprobleme, stellten sich aber in den Dienst der Mannschaft. Und diese lieferte ab. Zwar ging zunächst Essen mit 0:1 in Führung, dann aber war man hellwach und kam über mehrere Unentschieden in der 10. Spielminute zum 4:3-Führungstreffer durch Eisenträger, Stefan Salger erhöhte sofort auf 5:3. Als dann drei Minuten später Patrick Gempp und Kuno Schauer zum 8:5 trafen, war Gästecoach Daniel Haase gezwungen, die 1. Auszeit zu nehmen. TuSEM kam daraufhin in Spielminute 18 auf ein Tor heran, doch es war der TVG, der weiterhin souverän verteidigte und Tor um Tor davonzog. Mit 19:13 ging es in die Pause. 

Rote Karte für den Gegner

In der zweiten Hälfte erhöhte Kuno Schauer direkt auf 20:13, bevor Essen einen 3:0-Lauf hinlegte. Doch die Unterfranken ließen nicht nach, Florian Eisenträger traf vom Siebenmeterpunkt zum 21:16, kurz darauf wurde er von Alex Schoss so hart gefoult, dass dieser das Feld mit rot verlassen musste. Beim 27:19 in der 47. Spielminute schien die Sache klar. Auch wenn TuSEM noch einmal durch Nils Homscheid auf sechs Tore herankam, nutzte man auf Seiten der Wällster die Chancen und stellte auf 30:21 um. In den letzten Minuten betrieben die Gäste noch ein bisschen Ergebniskosmetik, aber der TV Großwallstadt stand am Ende mit 33:25 als Sieger fest.

TV Großwallstadt: Minerva, Hanemann; Salger (7), Klenk, Gempp (1), Eisenträger (9/3), Aukstikalnis (1), Schauer (3), Redkyn, Röller, Mohr (1), Horner (5), Ihmer, Zimmer (6), Horlebein. Trainer: Lohrbach

TuSEM Essen: Wipf, Plaue; Gottler (7), Hermeling, Wolfram, Wilhelm, Homscheid (7/4), Reimer (1), Eißing (1), Szczesny, Szuharev (1), Kostuj, Mast (1). Trainer: Haase

Vorbericht: TV Großwallstadt erwartet TuSEM Essen in der Untermainhalle

0

Großwallstadt 02.11.2024  Am Sonntag, den 03.11.2024 empfängt der TV Großwallstadt TuSEM Essen in der Untermainhalle in Elsenfeld. 

Weitere Ausfälle beim TV Großwallstadt

Essen kann nach neun Spieltagen 8:10 Punkte vorweisen und steht auf Platz 13 der Tabelle. Die Wällster liegen mit 7:11 Punkten einen Platz dahinter. Es wird also ein Aufeinandertreffen von Tabellennachbarn, die beide vorhaben, Plätze gut zu machen. Dass ein Sieg mit einem tollen Publikum im Rücken möglich ist, hat der TVG im letzten Heimspiel gegen den Bergischer HC bewiesen. Entscheidend wird allerdings sein, wie sich die Verletztensituation bis dahin entwickelt hat. Finn Wullenweber und Mario Stark fallen weiterhin aus, der Einsatz von Nils Kretschmer (Gehirnerschütterung) ist nicht sicher, er musste die Woche eine Trainingspause einlegen. Und Maxim Schalles ist ebenfalls sportunfähig aufgrund von Achillessehnenbeschwerden. Zudem hat sich Romas Aukstikalnis in der vorangegangenen Partie an der Schulter verletzt. Die Personalsituation ist also angespannt, vor allem der Rückraum ist so stark dezimiert, dass Trainer Lohrbach hier alternative Spielideen entwickeln muss. 

Vorbereitungswoche effektiv nutzen

Es wird also darauf ankommen, ob der Rest des Kaders in der Lage sein wird, die Ausfälle zu kompensieren. Im Duell gegen den TSV Dormagen war dies nicht möglich. Sicherlich möchte das Team um Trainer André Lohrbach jetzt eine Reaktion zeigen. Die Vorbereitungswoche wurde demnach effektiv genutzt, um Strategien zu erarbeiten.  

Gästespieler Nils Homscheid mit super Quote vom Siebenmeterpunkt

Der Gegner, der auswärts bisher keine Punkte holen konnte, will dies in Großwallstadt ändern. Daniel Haase, der zu Beginn der Saison das Traineramt bei Essen übernommen hat, hatte sieben Neuzugänge zu integrieren, darunter das neue Torhütergespann Dominik Plaue und Dennis Wipf. Die Torschützenliste führt Nils Homscheid auf Rückraum Mitte an, er glänzt vor allem vom Siebenmeterpunkt mit 23 von 26 Treffern.

Die Statistik spricht mit 7 zu 5 Siegen für die Unterfranken in der 2. HBL, in der letzten Saison konnten jeweils die Auswärtsteams gewinnen.

Nils Kretschmer zum Transferhammer der 2. HBL gewählt

0

roßwallstadt und Berlin, 25.10.2024  Der Wechsel von Nils Kretschmer zum TV Großwallstadt ist der Picard Transferhammer des Jahres 2024 in der 2. Handball Bundesliga. Für die Leser von handball-world und Bock auf Handball ist der Wechsel des erfahrenen Rückraumspielers von Dresden zum Traditionsklub der spektakulärste der Liga. Er habe „nicht nur die Mannschaft sofort verstärkt, sondern bietet als neuer Kapitän auch den jüngeren Spielern wertvolle Orientierung“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

Nils Kretschmer und der TV Großwallstadt erhielten den Transferhammer 2024

Nils Kretschmer ist der Transferhammer des Sommers in der 2. Handball Bundesliga. Die Leser von handball-world wählten den Wechsel von Kretschmer zum TV Großwallstadt in einer vom Premium-Hammersteller Picard präsentierten Umfrage mit 41,3 Prozent der Stimmen auf den ersten Platz – auf dem Podium folgen der Transfer von Finn Zecher nach Lübbecke und der von Timo Löser zum HC Elbflorenz. Kretschmer tritt damit die Nachfolge von Fynn Hangstein an, dessen Wechsel zum TuS N-Lübbecke im Vorjahr zum Transferhammer gekürt worden war.

Bei der Wahl wurden insgesamt 18.000 Stimmen abgegeben. „Eine beeindruckende Zahl“, so Christian Ciemalla. Der Gründer von handball-world traf gemeinsam mit der Redaktion aus den Vorschlägen der Leser eine Vorauswahl für die Kategorien, in denen der Transferhammer verliehen wurde. Der Wechsel von Andreas Wolff zum THW Kiel und der von Nils Kretschmer zum TV Großwallstadt setzen sich in der 1. und 2. Liga der Männer durch, bei den Frauen wurden die Transfers von Viola Leuchter nach Ludwigsburg und von Lea Gruber nach Halle gewählt sowie im Amateurbereich der von Yves Kunkel nach Saarlouis.

Die Picard GmbH liefert in allen fünf Kategorien den zur Auszeichnung passenden Transferhammer. „Als Premium-Hammerhersteller packen wir an, unsere Produkte werden in die Hand genommen und Handbälle bekanntlich auch. Außerdem ist Handball authentisch, einsatzstark und voller Dynamik – damit identifizieren wir uns gern“, so Alexander Kübler, der selbst sieben Jahre für den TSV Bayer Dormagen auflief, bevor er seine Karriere beim Hammer-Spezialisten fortsetzte und dort Geschäftsführer wurde.

Nils Kretschmer: „Haben gutes Fahrwasser“

„Ich wollte unbedingt wieder mehr Angriffszeit haben, eine Rolle einnehmen, in der ich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr meine Fähigkeiten zeigen kann“, erklärt Nils Kretschmer seinen Wechsel und fügt an: „Ich hatte das Ziel, zu beweisen, dass ich Verantwortung tragen kann, mehr Last auf meinen Schultern verteilt werden kann.“

„Der TV Großwallstadt hat mir von Anfang an signalisiert, dass unsere Wünsche bezüglich meiner neuen Rolle die gleichen sind und die Möglichkeit gegeben, diese Rolle hier einzunehmen. Die ersten Wochen sind jetzt sehr gut für mich gelaufen, ich bin sehr happy mit dem Wechsel, mit meinem persönlichen Start in die Saison, auch wenn die letzte Zeit für uns als Mannschaft natürlich turbulent war mit dem Trainerwechsel“, so Kretschmer.

„Aber wir sind jetzt auf einem guten Weg, haben gutes Fahrwasser“, ist sich Nils Kretschmer sicher – am Mittwoch gab es beispielsweise einen Sieg gegen Spitzenreiter Bergischer HC. „Es gibt unter André jetzt eine Struktur, auf der wir aufbauen“, so der Rückraumspieler, der bereits über fünfzig Treffer für seinen neuen Verein erzielt hat und anfügt: „Ich freue mich zusammen mit dem Team sehr auf die Zukunft mit unserem neuen Trainer André Lohrbach.“

Michael Spatz: „Enorm wichtige Personalie für uns“

„Der Wechsel von Nils Kretschmer zum TV Großwallstadt ist eine enorm wichtige Personalie für uns“, betont Michael Spatz. Der Geschäftsführer des TV Großwallstadt sieht den Neuzugang in einer Schlüsselrolle: „Nils ist ein Spieler mit viel Erfahrung, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff für Stabilität und neue Impulse sorgt.“

„Gerade seine Defensivqualitäten haben bei der Verpflichtung eine wichtige Rolle gespielt. Er soll bei uns aber auch im Angriff wieder deutlich mehr Spielzeit erhalten“, führt Spatz aus. „Zum Transferhammer macht ihn sicherlich gerade auch seine gezeigten Leistungen in der Offensive. Da hat er bewiesen, dass er viel Qualität besitzt.“

„Mit seiner Professionalität und seiner Einstellung hat er nicht nur die Mannschaft sofort verstärkt, sondern bietet als neuer Kapitän auch den jüngeren Spielern wertvolle Orientierung. Wir haben uns bei der Verpflichtung gewünscht, dass Nils eine wichtige Führungsrolle auf und neben dem Platz einnimmt“, so Spatz weiter. „Dies hat er in den ersten Wochen wirklich sehr gut umgesetzt.“

Hintergrund: Picard-Transferhammer

„Da wir den Transferhammer der Saison nach einer Abstimmung unserer Leserinnen und Leser auch als echten Hammer verleihen, war die Brücke zu Picard nach Wuppertal schnell gebaut“, berichtet André Tzschaschel. Der Geschäftsführer von handball-world, wo sich die Welt seit 1999 um den Handball dreht, fügt an: „Ich freue mich, dass wir mit Picard hier wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen haben.“

Denn Picard ist führender Hersteller im Bereich Hammer und produziert seit 1857 am Standort Wuppertal. „Wer einen Hammer benötigt, für den produzieren wir das richtige Werkzeug. Eine ausgezeichnete Qualität und die Zufriedenheit unserer Kunden stehen für uns an erster Stelle“, so die Devise des Hammer-Spezialisten. Und so liefert Picard auch einen passenden Transferhammer, der mit individueller Gravur an die Preisträger vergeben wird.

Geschäftsführer von Picard ist Alexander Kübler, der auch schon im Handball auf sich aufmerksam gemacht hat: Nach der Jugend beim 1. VfL Potsdam zog es den Kreisläufer für ein Jahr zum SC Magdeburg, bevor er dann von 2011 bis 2018 für den TSV Bayer Dormagen auflief und in der Folge die Karriere nach der Karriere beim Hammer-Spezialisten fortsetzte. Dieser produziert nach wie vor am Stammsitz in Wuppertal-Cronenberg seine Schlagwerkzeuge, schmiedet seine Hämmer aus einem speziallegierten Stahl aus deutscher Produktion.

„Der Hammer ist das meistunterschätzte Werkzeug der Welt. Das Know-How und die Qualität machen den Unterschied“, erläutert der Hersteller aus Wuppertal. Und, das gilt auch im Sport: Wenn ein Übermaß an Qualität und Know-How ein Team bereichert, dann wird ein Transfer zum Transferhammer. Die Frage, welcher Wechsel eine Mannschaft in diesem Sommer am meisten verbessert hat, haben die Fans nun beantwortet.

Nachbericht: TV Großwallstadt ohne Chance in Dormagen

0

Großwallstadt 28.10.2024  Am vergangenen Samstag musste sich der TV Großwallstadt dem TSV Bayer Dormagen mit 35:27 geschlagen geben.

Nach dem fulminanten Heimsieg gegen den Bergischer HC konnte der TVG nicht an die gezeigte Leistung anknüpfen und unterlag der jungen Truppe des TSV Bayer Dormagen um Trainer Julian Bauer, die dadurch auf den 3. Tabellenplatz kletterte. 

Von Beginn an taten sich die Wällster im Angriff schwer. Zwar kam man über Romas Aukstikalnis und Max Horner zum 2:2-Ausgleich, dann aber zog der TSV schnell auf 5:2 davon. Diese 3-Tore-Führung verteidigte man bis zum 8:5 in der 13. Minute, bevor Finn Schroven in der 16. Spielminute auf 12:6 erhöhte und Sören Steinhaus drei Minuten später zum 15:7 traf. Dann wurde es hektisch, nun zeigte auch Dormagen Fehler, doch die Gäste konnten dies nicht gänzlich für sich nutzen, so dass man mit 19:12 in die Pause ging.

In der 2. Hälfte musste der TVG wiederholt auf seinen Kapitän Nils Kretschmer verzichten, der nach einem erneuten Schlag auf den Kopf mit einer Gehirnerschütterung pausieren musste. Auch Maxim Schalles konnte im weiteren Verlauf aufgrund Achillessehnenbeschwerden nicht weiterspielen, so dass der dezimierte Kader eine hohe Bürde vor sich hatte. Stefan Salger traf sofort zum 19:13, dann war es aber wieder der TSV, der zweimal hintereinander einnetzte. Beim 25:15 in der 39. Minute war die Messe eigentlich gelesen. Zwar kamen die Wällster noch einmal auf 6 Tore ran, doch an diesem Tag fehlte einfach die Konstanz, so dass man am Ende dann leider auch verdient mit 35:27 verlor.

TV Großwallstadt: Minerva, Hanemann; Kretschmer (1), Salger (4), Klenk (1), Gempp (2), Eisenträger (3/1), Aukstikalnis (5), Schauer (2), Redkyn (1), Röller (1), Mohr (4), Horner (3), Schalles. Trainer: Lohrbach

TSV Bayer Dormagen: Oberosler, Simonsen; Krist, Reuland (3), Senden (1), Leis, Boehnert (1), Kriescher (6), Koster (1), Boeckenholt, Schroven (3), Strosack (8/5), Schmidt (4), Steinhaus (6), Sondermann (2). Trainer: Bauer

Vorbericht: TV Großwallstadt mit drittem Spiel in englischer Woche bei TSV Bayer Dormagen

0

Großwallstadt 25.10.2024  Am Samstag, den 26.10.2024 trifft der TV Großwallstadt im dritten Spiel in acht Tagen auf den TSV Bayer Dormagen.

TSV Bayer Dormagen mit Heimstärke

Der TSV Bayer Dormagen ist unter dem neuen Trainer Julian Bauer relativ gut in die Saison gestartet, steht mit 10:6 Punkten auf Platz 8 der Tabelle. Man musste sich zwar am ersten Spieltag gegen die Überraschungsmannschaft aus Ferndorf geschlagen geben, konnte dann aber gleich zuhause gegen Hagen gewinnen. Tatsächlich läuft es für den TSV zuhause sehr gut, es wurden alle Heimspiele der Saison gewonnen. Auswärts hingegen hat Dormagen nur das Tabellenschlusslicht Konstanz schlagen können, zuletzt verlor man am Mittwoch gegen den TuS N-Lübbecke.

Wenig Zeit zur Vorbereitung

Der TV Großwallstadt muss nun also versuchen, die wenigen Tage zur Vorbereitung zu nutzen, um die Heimstärke der Nordrhein-Westfalen zu durchbrechen. Der Fokus wird sicherlich darauf liegen, den stark dezimierten Rückraum der Unterfranken so fit zu machen, dass man an die Leistung gegen den Bergischer HC anknüpfen kann. In diesem Spiel hat das Team von André Lohrbach doch viele Körner gelassen. Aber mit dem Sieg im Rücken sollte ein erneuter Erfolg möglich sein.

Statistik spricht für TV Großwallstadt

Dormagen hatte neben vier Abgängen, darunter Ian Hüter und Jan Reimer, sechs Neuzugänge zu Beginn der Spielzeit zu verbuchen. Als Top-Torschütze fungiert aktuell Sören Steinhaus auf Rückraum links. Die Statistik spricht für den TV Großwallstadt, welcher insgesamt sechs Siege gegenüber zwei Niederlagen erspielen konnte. Unentschieden trennte man sich viermal. In der letzten Saison gewannen jeweils die Auswärtsteams.

Nachbericht: TV Großwallstadt zwingt den Tabellenführer in die Knie

0

Großwallstadt 24.10.2024  Am gestrigen Mittwoch gewann der TV Großwallstadt in einem packenden Krimi das Spiel gegen den Bergischer HC.

Erster Sieg unter André Lohrbach

Wer an diesem Tag nicht in der Halle war, hat definitiv etwas verpasst. Unter Neu-Trainer André Lohrbach präsentierten sich die Wällster formstark, zeigten ihr wohl bestes Spiel der Saison und bescherten Lohrbach den ersten Sieg mit seinem neuen Verein.

Jan-Steffen Minerva mit wichtigen Paraden

Der TVG war von Anfang an hellwach. Patrick Gempp, Stefan Salger und Nils Kretschmer trafen sofort zum 3:0-Spielstand. Dann aber war es der BHC, der mit drei Toren in Folge den Ausgleich erzielte. Doch der Gastgeber steckte nicht auf, hinten präsentierte sich Jan-Steffen Minerva in toller Verfassung und zeigte wichtige Paraden, so dass man in der 15. Spielminute mit fünf Toren in Front ging (9:4). Diesen Vorsprung verteidigte man bis zur 23. Minute, dann allerdings leistete man sich einige Fehler, der Gegner erkannte seine Chance, startete die Aufholjagd mit dem Ausgleich zwei Minuten vor Schluss und der stark aufspielende Noah Beyer erzielte den Führungstreffer zum 14:15. Damit ging es in die Pause.

TVG belohnt sich für kämpferische Leistung

Die zweite Halbzeit startete ohne Kapitän Nils Kretschmer. Dieser hatte kurz vor dem Pausenpfiff einen Schlag ins Gesicht bekommen und konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Doch seine Mannschaftskollegen kompensierten den Ausfall bravourös. Moritz Klenk traf direkt zum 15:15. Danach entwickelte sich ein hart umkämpfter Fight. Der BHC legte vor, der TVG nach. Dann war es Kuno Schauer, der die Führung in der 52. Spielminute erzielte. Doch die Gäste drehten erneut das Ergebnis, bevor Gempp, zweimal Klenk und Schalles auf 29:26 umstellten. Auch wenn der BHC dann noch zweimal einnetzte, sicherte sich der TV Großwallstadt mit 29:28 den verdienten Heimsieg gegen den Tabellenführer.

TV Großwallstadt: Shchurov, Minerva, Hanemann; Kretschmer (6/1), Salger (1), Klenk (3), Gempp (6), Eisenträger (1), Aukstikalnis (5), Schauer (2), Redkyn (1), Röller, Mohr, Horner (1), Ihmer, Schalles (3). Trainer: Lohrbach

Bergischer HC: Rudeck, Diedrich; Beyer (11/3), Scholtes (3), Servos, Giesselmann, M`Bengue (1), Babarskas (2), Fraatz, Babak (1), Gislason, Thiele, Morante Maldonado (4), Fuchs (1), Seesing (1), Wasielewski (4). Trainer: Gunnarsson

Vorbericht: TV Großwallstadt empfängt den Erstligaabsteiger Bergischer HC

0

Großwallstadt 22.10.2024  Am Mittwoch, den 23.10.2024 trifft der TV Großwallstadt auf den Tabellenführer Bergischer HC.

BHC hat Tabellenführung inne

Der Bergische HC musste nach sechs Saisons die 1. Liga verlassen und läuft nun in der 2. Liga auf. Bis zum 5. Spieltag hat der Verein in Richtung direkter Wiederaufstieg alles richtig gemacht und die Begegnungen zumeist deutlich gewonnen. Dann aber folgte am 12. Oktober ein Unentschieden in Hüttenberg und anschließend mit 32:23 die doch deutliche Niederlage bei den Eulen Ludwigshafen. Nach dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen die HSG Konstanz zeigt die Formkurve aber wieder nach oben. Trotz etlicher Wechsel hat Trainer Arnor Thor Gunnarsson eine Mannschaft geformt, die demnach nach 8 Spieltagen mit 13:3 Punkten an Platz 1 der Tabelle steht. Ein Neuzugang dabei hört auf den Namen Babarskas – ein Nachname, der vielen TVG-Fans bekannt ist, da Povilas als ehemaliger Spieler bei den Unterfranken aktiv war und jetzt als Co-Trainer fungiert. Beim BHC hingegen läuft sein Bruder Gerdas Babarskas auf Rückraum links auf. Das bereits dritte Bruderduell in dieser Saison steht folglich morgen an.

Leistungssteigerung wichtig

Wenn der TV Großwallstadt dem Favoriten also ein Bein stellen möchte, müssen die Wällster alles in die Waagschale werfen. Auch wenn man in den letzten Spielen bereits eine hoffnungsvolle Entwicklung gesehen hat, geht der BHC hier auf jeden Fall als Favorit in die Partie. Und Trainer André Lohrbach, der das Team erst vor acht Tagen übernommen hat, bleibt in der englischen Woche nur wenig Zeit, sein Team auf die bevorstehende Aufgabe(n) vorzubereiten.

Statistik spricht für TVG

Ein Aufeinandertreffen beider Vereine gab es zuletzt in der Saison 2011/12. Damals konnten die Unterfranken beide Partien für sich entscheiden. Möchte man die Statistik nun so fortsetzen, wird der TV Großwallstadt einen Sahnetag erwischen müssen, um mit der richtigen Einstellung und einer starken kämpferischen Leistung, den Gegner in die Knie zu zwingen.

Nachbericht: TV Großwallstadt verliert das Franken-Derby

0

Großwallstadt 21.10.2024  Am vergangenen Samstag musste sich der TV Großwallstadt im Derby gegen den HSC 2000 Coburg geschlagen geben.

Lohrbach mit viel Lob für Kampfgeist und Emotion

Maßgeblichen Anteil am Sieg der Oberfranken hatte EX-TVG-Torhüter Petros Boukovinas, der 

Mit insgesamt 16 Paraden überragte – auf Seiten der Wällster kamen die Schlussmänner zusammen auf nur gehaltene Bälle. Dennoch war Neu-Trainer André Lohrbach nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und lobte vor allem den „Kampfgeist, die richtige Einstellung und die Emotion,“ die das Team an diesem Abend zeigte. Schwer wiegte natürlich auch der kurzfristige Ausfall aufgrund eines grippalen Infektes von Maximilian Horner, der dritte Rückraumspieler, der dem Coach neben Mario Stark und Finn Wullenweber nicht zur Verfügung stand.

Spiel kippt nach 20 Minuten durch doppelte Unterzahl

Vor allem die ersten 20 Spielminuten bereiteten dem Zuschauer große Freude. Hier agierte das Team sowohl in Angriff als auch in der Abwehr sehr dominant. Auch wenn Coburg zunächst durch den sehr gut aufgelegten Janis Pavels Valkovskis mit 2:0 in Front ging, glich der TVG durch Nils Kretschmer und Patrick Gempp (das Kreisanspiel klappte von Anfang an sehr gut) aus, Gempp und Florian Eisenträger, der auf Linksaußen überzeugen konnte, trafen zur 2:4-Führung. Diese 3-Tore-Führung verteidigte man bis zur 12. Spielminute, dann verkürzte Mikael Helmersson auf 6:8. Das Spiel kippte, als die Blau-Weißen durch einen Kopftreffer von Eisenträger und ein Foulspiel von Florian Mohr zwei Zeitstrafen zu verbüßen hatte. Der Gastgeber glich durch einen 4:0-Lauf aus, Florian Billek erhöhte auf 18:14 und auf der Gegenseite konnte kurz vor dem Pausenpfiff Romas Aukstikalnis noch auf 18:15 verkürzen.

Ex-TVG-Torhüter mit starker Leistung

Diesen Rückstand wollte man nachdem Seitenwechsel aufholen. Aber man lief bis zur 44. Spielminute diesem Rückstand hinterher. Dann waren es Aukstikalnis und Eisenträger, die den Anschluss herstellten. Doch dann leistete sich der TV Großwallstadt wieder Ungenauigkeiten im Abschluss und der Gastgeber zog wieder auf diese drei Tore davon. Der TVG legte alle sin die Waagschale aber am Ende gewann Coburg durch den sicheren Rückhalt durch Boukovinas verdient das Spiel mit 35:30.

TV Großwallstadt: Minerva, Hanemann; Kretschmer (3), Salger (4), Klenk, Gempp (6), Eisenträger (7/3), Aukstikalnis (2), Schauer (5), Redkyn (1), Röller (1), Mohr, Zimmer, Schalles (1). Trainer: Lohrbach

HSC 2000 Coburg: Boukovinas, Apfel, Eggert; Menges (1), Dettenthaler, Bis (2), Fuß (1), Pavlovskyi, Billek F (3), Krone (1), Helmersson (5), Knauer (2), Valkovskis (11), Röller (3), Schmidt (5/4). Trainer: Mahmutefendic